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Unfall auf der Autobahn: Bussard von Auto erfasst - doch die Polizei kann ihn retten

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Bussard in Kiste von oben
Ein Bussard ist im Kreis Fulda mit einem Auto kollidiert. Doch er hat glücklicherweise überlebt. © Polizeiautobahnstation Petersberg/Polizeipräsidium Osthessen

Bei einem Zusammenstoß mit einem Auto wird ein Greifvogel verletzt. Doch die Polizei gibt nicht auf und kann den Bussard vor dem Tod bewahren. 

Fulda – Ein verunglückter Greifvogel konnte im Kreis Fulda vor einem womöglich schlimmen Ende bewahrt werden. Mit dem Schrecken kam ein Autofahrer bei dem gefährlichen Wildunfall am Sonntag, 29.11.2020 auf der A66 bei Flieden (Kreis Fulda) davon. Ein Bussard rammte gegen 13.30 Uhr bei voller Fahrt in Richtung Frankfurt zwischen den Anschlussstellen Flieden und Schlüchtern-Nord die Frontscheibe des Wagens.

Als die Rettungskräfte das Unfall-Auto erreichten, war der Bussard allerdings schon verschwunden. Die Polizisten konnten das Tier auch nicht in der nahen Umgebung finden. Doch schon bald wendete sich das Blatt.

Vogel bei Unfall verletzt: Bussard auf Straße gestrandet

Kurze Zeit nach dem Unfall, gegen 14.30 Uhr, meldete sich ein Verkehrsteilnehmer bei der Polizei. Die Person hatte einen großen Greifvogel auf dem Seitenstreifen auf Höhe der „TuR“ Distelrasen gesehen. Eine Polizeistreife machte sich auf den Weg und fand das Tier tatsächlich. Bei dem Bussard handelt es sich offenbar um den verunglückten Vogel vom Vormittag.

Die Polizisten konnten den Bussard einfangen und transportierten ihn in einer Kiste in die örtliche Tierklinik. „Bleibt zu hoffen, dass der Bussard schnell wieder durch die Lüfte fliegt“, wünscht die Polizei in ihrer Pressemitteilung eine schnelle Genesung. (Philipp Zettler)

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