48-Jähriger schleuderte in Gegenverkehr

Tödlicher Motorradunfall in Petersberg

Ein 48-jähriger Motorradfahrer ist am Dienstagnachmittag bei einem Unfall in Petersberg ums Leben gekommen. Er starb noch an der Unfallstelle.

Zu einem tragischen Verkehrsunfall, bei dem ein Motorradfahrer getötet wurde, kam es laut Polizeipräsidium Osthessen am Dienstag gegen 16 Uhr in Petersberg (Kreis Fulda) auf der L 3174 zwischen Petersberg und Margretenhaun in Höhe der Abfahrt Horwieden.

Ein 54-jähriger Mann aus Hünfeld war mit seinem Renault in Fahrtrichtung Margretenhaun unterwegs. Hinter ihm fuhr ein 25-jähriger Mann aus Hofbieber mit einem Audi A 3, wiederum dahinter ein 48-Jähriger aus Poppenhausen mit einem Motorrad.

In Höhe des Abzweiges Horwieden wollte der 54-Jährige mit seinem Renault nach links in die Straße Am Tannenküppel einbiegen. Hierzu verlangsamte er seine Geschwindigkeit. Der hinter ihm fahrende Audi Fahrer bemerkte dies möglicherweise zu spät, konnte aber noch, um ein Auffahren zu vermeiden, rechtzeitig nach rechts auf den Grünstreifen ausweichen. Der dahinter befindliche Motorradfahrer erkannte vermutlich die Situation nicht und fuhr auf das Heck des Renaults auf.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Motorradfahrer von seinem Krad abgeworfen und schleuderte in den Gegenverkehr. Dort wurde er durch ein entgegenkommendes Fahrzeug, einem Mercedes Sprinter, erfasst, obwohl der Fahrer des Sprinters, ein 46-jähriger Mann aus Fulda, noch versuchte nach rechts auszuweichen.

Für den 48-Jährigen kam jede Hilfe zu spät, heißt es. Aufgrund seiner schweren multiplen Verletzungen verstarb er noch an der Unfallstelle.

Während der 54-jährige Renault-Fahrer und der 25-jährige Audi-Fahrer unverletzt blieben, erlitt der 46-jährige Sprinter-Fahrer einen Schock und wurde vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert.

Zur Klärung des genauen Unfallherganges wurde ein Gutachter an die Unfallstelle hinzugezogen.

An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein geschätzter Schaden von 13.500 Euro. Zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme war die Unfallstelle bis 18.50 Uhr voll gesperrt. (red/nm)

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