Vorsicht vor Schadstoffen!

Öko-Test mit Tipps zum Spielzeug-Kauf: Nicht alle Produkte sind sicher für Kinder

Beim Kauf von Spielzeug für Kinder kann einiges falsch gemacht werden. Öko-Test klärt auf und gibt Tipps, wie man sichereres Spielzeug erkennt.

  • Das Verbrauchermagazin Öko-Test gibt Tipps zum Kauf von Spielzeug
  • Viele Spielzeuge für Kinder enthalten Schadstoffe und Umweltgifte
  • Langlebigkeit und andere Merkmale können auch den Geldbeutel schonen

Kassel - Dass bestimmtes Spielzeug wie etwa Gewehre, Schwerter oder Kleinteile für Kinder eine gewisse Gefahr birgt, liegt auf der Hand. Doch so manche Spielware kann ebenfalls gefährlich werden, obwohl man die Risiken auf den ersten Blick überhaupt nicht wahrnehmen kann.

Die Rede ist von Schadstoffen und Umweltgiften, die in vielen Spielzeugen enthalten sind. Das Verbrauchermagazin Öko-Test verrät nun, worauf man beim Kauf von gutem und sicherem Spielzeug achten sollte.

Tipps zum Kauf von Spielzeug für Kinder: Öko-Test empfiehlt Überprüfung des Materials

Zunächst einmal sollte man bei der Begutachtung des Spielzeugs schauen, ob alles einen stabilen und robusten Eindruck macht. Laut Öko-Test soll man dabei auf keinen Fall vergessen, zu überprüfen, ob eventuell vorhandene Nähte und Verschlüsse wirklich halten. Wenn möglich, kann auch überprüft werden, aus welchem Material die Spielware hergestellt wurde. Im Optimalfall wurden langlebige, schadstoffarme und möglichst natürliche Rohstoffe verwendet.

Bei lackiertem Spielzeug ist wichtig, dass es speichelecht ist. Das erkennt man an der Kennzeichnung DIN 53160. Die Kennzeichnung DIN 71-1 hingegen weist darauf hin, dass das Produkt besonders strapazierfähig ist. Zudem sollte die Spielware der Kinder keinen Chemiegeruch verströmen.

Billigspielzeug: Öko-Test warnt vor gesundheitlichen Schäden für Kinder

Ein guter Indikator beim Kauf von Spielzeug sind die Prüfzeichen. In Deutschland lässt sich üblicherweise immer das GS- oder TÜV-Zeichen vorfinden, ansonsten trägt in Europa aber jedes Spielzeug mindestens das CE-Zeichen. Sollten solche Kennzeichnungen völlig fehlen, so Öko-Test, müssen die Produkte unbedingt im Regal des Geschäfts zurückbleiben.

Überhaupt sollten Kinder Billigspielzeug fernbleiben, denn dort werden laut Öko-Test am häufigsten gesundheitsschädliche Stoffe und Grenzwertüberschreitungen festgestellt.

Verlag:Öko-Test AG (Deutschland)
Beschreibung:Verbrauchermagazin
Chefredakteur und Geschäftsführer:Hans Oppermann
Verkaufte Auflage103.397 Exemplare

Tipp von Öko-Test zum Kauf von Spielzeug für Kinder: Lieber Akkus statt Batterien

Ein gutes Zeichen beim Kauf von Spielzeug für Kinder ist immer, wenn die Herstelleradresse oder der Importeur genannt werden. So ist bei eventuellen Schadensfällen der Ansprechpartner klar.

Der Umwelt zuliebe empfiehlt Öko-Test außerdem, Produkte zu kaufen, die nicht unnötig verpackt sowie recycelbar sind und sich reparieren lassen. Auch sollte man bei batteriebetriebenem Spielzeug darauf achten, dass diese sich mit wiederaufladbaren Akkus betreiben lassen. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel. (Nail Akkoyun)

Rubriklistenbild: © Foto: Fabian Sommer/picture alliance/dpa

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