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Tickets: Frankfurt-Vorstand nimmt Barcelona in Schutz

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Axel Hellmann
Axel Hellmann, Vorstand von Eintracht Frankfurt, spricht. © David Inderlied/dpa

Eintracht Frankfurts Vorstandssprecher Axel Hellmann hat den FC Barcelona gegen Kritik bei der Vergabe von Tickets verteidigt. „Es gibt ein paar negative Stimmen nach dem Motto: wie kann das sein? Es war so, dass unsere Fans über alle Kanäle Tickets besorgt haben - bis zu dem Moment vor dem Spiel. Das kannst du als Verein nicht erkennen“, sagte Hellmann in der Nacht zum Freitag in Barcelona.

Barcelona - Beim 3:2-Sieg, der die Hessen ins Halbfinale der Europa League brachte, waren mehr als 25.000 Eintracht-Anhänger im Camp Nou und machten entsprechend Stimmung.

Barcelonas Trainer Xavi Hernandez fühlte sich um den Heimvorteil gebracht und sprach von einem „Planungsfehler“. Auch Club-Präsident Joan Laporta kündigte Konsequenzen an. „Wir müssen hier Maßnahmen unternehmen. Was im Camp Nou passiert ist, darf sich nicht noch einmal so ereignen“, sagte Laporta. Hellmann hatte eine lapidare Erklärung für das Gesehene. „Unsere Fans sind am kreativsten, sich auf allen Wegen Tickets zu besorgen. Das war so und wird immer so sein.“

Am 28. April und damit in weniger als zwei Wochen steht nun bei West Ham United in London das Halbfinal-Hinspiel auf dem Programm. „Ich bin ganz sicher, dass sich die Flüge nach London schlagartig verteuert haben. Ich erwarte dort eine wirkliche Adler-Invasion und dann geht es stramm darum, ins Finale einzuziehen. Mit London haben wir noch eine Rechnung offen, mit der Stadt“, sagte Hellmann. 2019 waren die Hessen im Halbfinale erst nach Elfmeterschießen am späteren Europa-League-Sieger FC Chelsea gescheitert. dpa

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