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Sozialdezernentin: Viele Hilfsangebote an Ukrainer

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Die Frankfurter Sozialdezernentin Elke Voitl (Grüne) stellt seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine eine überwältigende Hilfsbereitschaft fest. Die Verwaltung erreichten zahlreiche Hilfsangebote, etwa von einer Übersetzerin bis hin zu Immobilienbesitzerinnen und -besitzern, die Wohnraum zur Verfügung stellen wollen. „Frankfurt setzt damit ein starkes Zeichen für Menschlichkeit und gegen Hass, Gewalt und Krieg“, sagte Voitl am Montag.

Frankfurt/Main - Intern laufen die Vorbereitungen für die Ankunft möglicher Schutzsuchender aus der Ukraine auf Hochtouren, hieß es. „Weder Bund, Land noch wir als Stadt können momentan sicher sagen, wie viele Menschen wohin kommen werden“, sagte Voitl. „Wir sind auf verschiedene Szenarien vorbereitet und können schnell auf aktuelle Veränderungen reagieren.“

Bis Montagmittag hatten sich noch keine Geflüchteten aus der Ukraine an die Stadt gewandt und um Hilfe gebeten. „Wer vielleicht schon privat bei Verwandten oder Freundinnen und Freunden untergekommen ist, taucht natürlich nicht in unserer Statistik auf. Sicher ist aber, es werden Menschen nach Frankfurt kommen und bei uns Schutz suchen“, betonte die Dezernentin. Wer mit Wohnraum helfen möchte, könne sich per E-Mail registrieren lassen. „Mit einer zentralen Anlaufstelle werden die Hilfen sinnvoll koordiniert und kommen dann auch zielgerichtet dort an, wo sie benötigt werden“, so Voitl. dpa

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