Polizeibericht

Bad Vilbel: „James Bond“ löst mit seiner Pistole auf Schulweg Polizeieinsatz aus

Eine unbedacht mitgeführte Softair-Waffe hat in Bad Vilbel einen Polizeieinsatz ausgelöst. (Symbolbild)
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Eine unbedacht mitgeführte Softair-Waffe hat in Bad Vilbel einen Polizeieinsatz ausgelöst. (Symbolbild)

Ein Schüler, der als James Bond verkleidet mit einer Softair-Pistole hantiert, ruft die Polizei auf den Plan. Die will ihm jetzt den Einsatz in Rechnung stellen.

Bad Vilbel – Die Polizei hat am Montag (17.05.2021) gegen 8.30 Uhr im Bad Vilbeler Ortsteil Dortelweil einen 19-Jährigen vorläufig festgenommen. Zeugen hatten die Beamten zuvor alarmiert, weil sie den jungen Mann mit einer vermeintlichen Schusswaffe hantieren sahen. Tatsächlich handelte es sich dabei jedoch um eine Softairpistole. Für eine Motto-Woche an seiner Schule hatte sich der Teenager als Filmfigur James Bond verkleidet, wie die Polizei mitteilte. Um richtig in die Rolle des Geheimagenten schlüpfen zu können, nahm er als Accessoire die Druckluftwaffe mit. Keine gute Idee.

Polizei vermutete echte Waffe bei Bad Vilbeler „James Bond“

Die Beamten gingen zunächst davon aus, dass es sich um eine echte Pistole handeln könnte, teilte die Wetterauer Polizei mit. Wegen der räumlichen Nähe zu der Schule habe man „entsprechend sensibel“ gehandelt. Es folgte der Polizeieinsatz und die Festnahme in Bad Vilbel. Die Polizei will nun prüfen, inwieweit die entstandenen Kosten dem Schüler in Rechnung gestellt werden können. Den 19-Jährigen erwartet laut Polizei außerdem ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen des Führens einer Anscheinswaffe.

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