Tier blieb unverletzt

Durch Boden im Stall: Pferd bricht in Grube in Dagobertshausen ein

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Wieder in seinem Stall: Der 20-jährige Wallach war durch eine Deckenschicht gebrochen und stand in einer Grube.

Dagobertshausen. Zum Jahresende hat der 20-jährige Wallach Artos aus Dagobertshausen (Schwalm-Eder) seinen Besitzern einen ordentlichen Schrecken eingejagt.

Wohl bereits in der Nacht zu Sonntag war das Pferd durch ein Boden im Stall gebrochen.

Der Pferdebesitzer hatte das Malheur beim Füttern am Sonntagmorgen entdeckt. Der Haflinger-Wallach war durch eine Bodenschicht gebrochen und stand etwa 60 Zentimeter tief in einer Grube.

Der Landwirt holte seine Nachbarn und auch einen Tierarzt zur Hilfe. Doch alles gutes Zureden half nichts. Das Pferd kam aus eigener Kraft nicht aus der Grube heraus. Die Besitzer alarmierten daher die Feuerwehr.

Einsatzkräfte aus Dagobertshausen und Beiseförth-Malsfeld sowie der Rüstwagen aus Melsungen kamen zu dem Hof in Dagobertshausen. Insgesamt waren 17 Einsatzkräfte unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Oliver Garde vor Ort.

Mit Paletten und Strohballen wurde die Grube um das Pferd herum ausgelegt und ihm so ein Weg gebahnt. Mit gutem Zureden und Heu konnte das Pferd von den Helfern dazu bewegt werden, über die Paletten aus der Grube zu steigen. Anschließend wurde es sofort von seinen Besitzern abgerieben und von dem Tierarzt untersucht. Das Pferd kam ohne Verletzungen davon. 

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