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Offenbach trotz Niederlage gerüstet für Regionalliga-Auftakt

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Kickers Offenbach - Fortuna Düsseldorf
Dominik Wanner (l-r), Shako Onangolo und Lucas Hermes von Offenbach reagieren nach der Niederlage. © Hasan Bratic/dpa

Im ersten DFB-Pokalspiel seit sechs Jahren geben die Kickers Offenbach ein gutes Bild ab. Doch das reicht gegen effiziente Gäste aus Düsseldorf nicht zum Weiterkommen. Dennoch können die Hessen mit Zuversicht in die Regionalliga-Saison gehen.

Offenbach - Die Anerkennung und lobenden Worte vom Gegner Fortuna Düsseldorf konnten die Kickers Offenbach nach dem 1:4 (0:1) in der ersten Runde des DFB-Pokals nur schwer trösten. „Wir haben ein ordentliches Spiel gemacht. Als Trainer ist man aber nur zufrieden, wenn man als Sieger vom Platz geht. Wir sind enttäuscht, dass wir ausgeschieden sind. Fortuna ist eine extrem abgezockte Truppe, die eiskalt zugeschlagen hat“, sagte OFC-Coach Alexander Schmidt.

Die Aufmunterung von Gäste-Trainer Daniel Thioune nahm Schmidt zwar dankend an, dennoch sei das Ergebnis am Ende ernüchternd. Thioune sieht die Kickers aber auf einem guten Weg. „Ich habe eine richtig gute Mannschaft gesehen, die sich zerrissen, guten Fußball gespielt hat, aber nicht die Momente auf ihrer Seite hatte. Ich würde es begrüßen, wenn Alex mit seiner Truppe ein Wort mitredet, was den Aufstieg betrifft“, sagte er.

Spielerisch haben die Hessen schon einmal angedeutet, was in der am kommenden Sonntag mit der Partie bei Wormatia Worms beginnenden Regionalliga-Saison zu erwarten ist. Daran ändern auch die Gegentore vor 16 600 Zuschauern am Bieberer Berg durch André Hoffmann (33.), Kristoffer Peterson (54.) und Daniel Ginczek (71. Minute/79.) nichts. Für die Hausherren traf Jakob Lemmer (57.) zum zwischenzeitlichen Anschluss. „Die Mannschaft hat alles investiert und alles versucht. Wir haben in den entscheidenden Momenten Fehler gemacht und konnten unsere Chancen nicht nutzen“, sagte Schmidt.

Dabei zeigte der OFC am Samstagabend im ersten Pokalspiel seit sechs Jahren viel Mut und enormes Engagement. Umso bitterer, dass am Ende nichts heraussprang. „Das Ergebnis ist deutlich höher ausgefallen als der Leistungsunterschied der Mannschaften gewesen ist“, sagte Thioune.

Vor allem an der Effizienz müssen die Offenbacher arbeiten, wollen sie endlich wieder in die 3. Liga aufsteigen. Seit vor zehn Jahren dem Verein wegen Regelverstößen die Drittliga-Lizenz verweigerte wurde, ist die Sehnsucht auf eine Rückkehr groß. „Ich würde mir wünschen, dass der Bieberer Berg mal wieder mehr beben würde. Wir wissen aber alle, dass wir für Tradition nichts geschenkt bekommen“, sagte Thioune zum Abschied. dpa

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