Helfer: Weg zur Unfallstelle blockiert

Lkw-Unfall auf A4 bei Herleshausen: Keine Rettungsgasse und 100.000 Euro Schaden

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Herleshausen. Zwei Lkw sind am Freitagmorgen auf der A 4 zwischen Herleshausen und Eisenach kollidiert - die Helfer kamen wegen der fehlenden Rettungsgasse kaum zum Unfallort.

Aktualisiert um 15.55 Uhr - Ein 30-jähriger Fahrer eines Sattelzuges aus Polen war laut Polizei mit einem auf dem Standstreifen stehenden litauischen Lastzug zusammengestoßen. Der Anhänger des stehenden Lkw wurde dadurch aufgerissen, die Ladung verteilte sich auf der Fahrbahn. Laut Udo Schulz, Pressesprecher der Feuerwehr Herleshausen, waren beide Lkw voll beladen. "Es war ein echtes Trümmerfeld", sagt Schulz.

Der Fahrer des auffahrenden Lasters habe Glück im Unglück gehabt, da er nicht in der Fahrerkabine eingeklemmt wurde. Er und der 59-jährige Fahrer des Lastzuges aus Litauen wurden leicht verletzt in ein Krankenhaus nach Eisenach gebracht.

Laut Polizei entstand bei dem Zusammenprall der Fahrzeuge ein Schaden von mehr als 100.000 Euro. 

Busse und Laster blockierten die Rettungsgasse

Vor Ort waren die Wehren aus Herleshausen und Wommen - allerdings hatten sie Einsatzkräfte Probleme bei der Anfahrt: "Die Rettungsgasse war ein kraus, es standen Lastwagen und Busse auf der mittleren und linken Spur - da war kein Durchkommen", schildert Schulz die Situation.

Die Feuerwehrleute aus Herleshausen und Wommen haben die Unfallstelle abgesichert und ausgelaufene Betriebsstoffe abgestreut. Wegen einer aufgerissenen Ölwanne eines Lasters wurde entlang der Autobahn auf 200 Metern Länge das Erdreich mit Motoröl kontaminiert. Deshalb wurde die Tank und Umwelt GmbH aus Eisenach informiert. 

Nach etwa zwei Stunden konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr gegen 8 Uhr den Einsatz beenden und übergaben für die restlichen Aufräumarbeiten an die Polizei sowie die Autobahnmeisterei Via Solution. 

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