Umsatz und Gewinn bereits im ersten Quartal deutlich gesteigert

K+S rechnet für das laufende Jahr mit einem besseren Ergebnis

Eine stärkere Düngernachfrage und gestiegene Verkaufsmengen von Auftausalz in Nordamerika haben K+S zum Start ins Jahr 2019 angetrieben.

Der Umsatz stieg im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund acht Prozent auf 1,3 Milliarden Euro, wie das MDax-Unternehmen am Dienstag in Kassel mitteilte.

Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte um etwa 14 Prozent auf 270 Millionen Euro zu. Dabei standen höheren Absatzpreisen etwa für Kalidünger sowie für Salze teils höhere Frachtkosten gegenüber. „Wir sind mit viel Schwung ins neue Geschäftsjahr gestartet“, sagte Konzernchef Burkhard Lohr laut Mitteilung. 

Er erwartet 2019 weiterhin eine deutliche Steigerung des operativen Gewinns um mindestens 15,5 Prozent auf 700 bis 850 Millionen Euro. Dabei setzt der Manager neben einer guten Düngernachfrage auch auf eine reibungslosere Produktion. So sei für das verbleibende Jahr nicht mit entsorgungsbedingten Produktionseinschränkungen aufgrund längerer Niedrigwasserperioden in der Werra zu rechnen. 

Im Zuge der Umsetzung der neuen Unternehmensstrategie „Shaping 2030“ arbeitet K+S seit kurzem in einer Matrixorganisation. In dieser neuen Struktur werden zwei regional orientierte operative Einheiten, Europe+ und Americas, mit vier marktorientierten Kundensegmenten Landwirtschaft, Industrie, Verbraucher und Gemeinden verknüpft. Bisher zeichne sich eine gute Nachfrage in allen Kundensegmenten ab. K + S blicke daher weiterhin positiv auf das Geschäftsjahr 2019. 

Das Unternehmen geht davon aus, dass das Ebitda deutlich „über dem Vorjahreswert liegen wird“. Die wesentliche Gründe: ein positives Marktumfeld im Segment Landwirtschaft sowie eine höhere Produktion am kanadischen Standort Bethune.

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Rubriklistenbild: © Heiko Meyer/K+S/NH

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