Identität der Opfer noch unklar

Nach Absturz im Schwalm-Eder-Kreis: Männer waren von der Insel Juist gestartet

Neukirchen. Nach dem Flugzeugunglück mit zwei Toten am Donnerstagnachmittag im Neukirchener Stadtteil Nausis ist die Absturzstelle weiterhin abgesperrt. Laut Polizei soll das Flugzeug voraussichtlich im Laufe des Vormittages geborgen werden.

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Laut Polizei handelt es sich um zwei männliche Personen. Letzte Aufschlüsse über die Identität der beiden Toten soll eine Obduktion ergeben. Die Männer waren mit dem Kleinflugzeug auf der Insel Juist mit Zielort Flugplatz Aalen-Elchingen gestartet.

Bei dem Flugzeug handelt es sich um ein Ultraleichtflugzeug Die Bergung der Leichen am gestrigen Abend hatte sich schwierig gestaltet. Es musste zuvor das Sicherheitssystem deaktiviert werden. Das ist eine Art Rettungsfallschirm für das gesamte Flugzeug, der durch eine Antriebsrakete gesteuert wird. Nach Rücksprache mit einem Sachverständigen nahm das ein Polizeibeamter vor.

Zu seiner Sicherheit stand ein Rettungswagen bereit. Warum das Sicherheitssystem nicht ausgelöst wurde, ist noch nicht bekannt. Die Wrackteile werden heute durch ein Bergungsteam des THW Homberg geborgen. Sie sollen weiter untersucht werden. Die Absturzursache ist zurzeit nicht geklärt. Ein Zeuge hatte der HNA berichtet, dass er, als er an seinem Haus arbeitete, Motorengeräusche und dann einen Schlag gehört habe. Beim Blick nach oben sah er, wie eine Tragfläche des Flugzeugs abriss, es drehte sich und stürzte ab.

An der Absturzstelle waren zunächst Feuerwehreinsatzkräfte der Feuerwehren Nausis und Neukirchen, Rettungsdienst, ein Notarzt und Polizeikräfte im Einsatz. Ein Hubschrauber war zur Dokumentation der Absturzstelle eingesetzt. (syg)

Bilder von der Absturzstelle

Flugzeugabsturz im Schwalm-Eder-Kreis

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