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Polizei-Einsatz am Hauptbahnhof Frankfurt: Mann ohne Fahrschein lässt Lage eskalieren

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Von: Florian Dörr

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Er meinte, die Polizei habe ihm nichts zu sagen: Ein Mann aus Bayern geht am Hauptbahnhof Frankfurt Beamte an. Die Lage wird unangenehm für alle Beteiligten.

Frankfurt - Polizeieinsatz am Freitag (5. August) am Hauptbahnhof Frankfurt: Ein 32-Jähriger aus Stadtprozelten (Kreis Miltenberg in Bayern) war offenbar ohne Fahrschein in einem Zug von Dortmund nach Frankfurt unterwegs und beleidigte eine Zugbegleiterin. Den hinzugezogenen Beamten der Bundespolizei entgegnete er: Die Polizei habe ihm nichts zu sagen.

Entsprechend eskalierte die Situation: Die Polizei wollte den 32-Jährigen vom Hauptbahnhof Frankfurt zur Feststellung der Personalien auf die Wache bringen. Zunächst jedoch ohne Erfolg: Der Mann weigerte sich.

Hauptbahnhof Frankfurt: Neue Vorwürfe gegen 32-Jährigen aus ICE - Bereits polizeilich bekannt

Also wurde er von den Beamten an den Armen gegriffen und aus dem ICE der Deutschen Bahn befördert. Dabei spuckte der Mann den Bundespolizisten mehrfach ins Gesicht und beleidigte auch sie.

Bereits 1888 eröffnet, ist der Frankfurter Hauptbahnhof der zweitstärkste frequentierte Fernbahnhof in Deutschland.
Am Hauptbahnhof Frankfurt musste die Bundespolizei - einmal mehr - eingreifen. (Symbolbild) © Sebastian Gollnow/dpa

Nicht erst auf der Wache war klar: Der renitente Mann, der am Hauptbahnhof Frankfurt aufgegriffen wurde, war offensichtlich betrunken. Für die Beamten ist er auch kein Unbekannter: Der 32-Jährige aus Bayern war bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten. Nun kommen Ermittlungen unter anderem wegen Beleidigung und Körperverletzung hinzu. (fd)

Derweil beschäftigt auch ein anderer Fall die Polizei: Eine Frau versucht eine Rollstuhlfahrerin am Hauptbahnhof Frankfurt ins Gleisbett zu schieben. Ein mutiger Zeuge verhindert dies jedoch.

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