Nächstes Jahr geht er auf Goldsuche nach Kanada 

Goldrausch am Yukon: Melsunger gewinnt Castingshow

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Gehen im kommenden Jahr auf Goldsuche: Die Gewinner der DMAX-Castingshow Kim-Johann Tiefnig, Moritz Gräbe und Alexander Robin Kerpe (von links).   

Der Melsunger Moritz Gräbe wird 2019 in Kanada auf Goldsuche gehen. Gemeinsam mit zwei weiteren Kandidaten hat er die Castingshow Goldrausch am Yukon gewonnen.

Gräbe, Alexander Kerpe und Kim-Johann Tiefnig werden im kommenden Jahr im eigenen Claim Gold waschen. Gestern Abend lief auf dem Sender DMAX das Finale der Show, die bereits im Sommer gedreht worden war.

Goldgräber-Legende und Juror David Millar sagt über den Melsunger Gräbe: „Moritz ist ein Arbeitstier. Groß, kräftig und sehr fleißig. Einfach beeindruckend.“

Vor der Entscheidung erklärt David Millar: „In den letzten 24 Stunden habe ich mich hundertmal umentschieden, weil ich davon überzeugt bin, dass ich keine schlechte Wahl treffen kann. Trotzdem muss ich diejenigen auswählen, die am besten zu mir und meinen Plänen passen.“ Sechs Wochen hatte der 34-jährige Melsunger im Sommer mit elf weiteren Kandidaten im kanadischen Nirgendwo verbracht. Schwere Prüfungen standen an auf dem Weg zum Ziel.

Über seinen Gewinn sagt Gräbe: „Das ist die Chance auf ein neues Leben, und für mich ein Riesenschritt dahin, wo ich hin will. Das bewegt einen. Und ich freue mich riesig. Das ist der Jackpot.“

Ein Wermutstropfen für den Melsunger: Kandidat Etienne Schweizer, mit dem sich Gräbe wie berichtet während der Zeit in Kanada angefreundet hat, schied aus.

„Es ist bitter. Ich kann mich gerade gar nicht richtig freuen. Also schon, aber nicht so wie ich es wollte. Ein bisschen wird das überschattet, da Etienne rausgeflogen ist und ihn nimmt das gerade sehr mit. Ich habe gerade versucht, so gut es geht, für ihn da zu sein, aber ein Stück weit muss er da jetzt alleine durch“, sagte der 34-Jährige.

Bevor Juror David Millar am Ende der Sendung seine Entscheidung bekannt gab, hatte er noch eine Überraschung für die sechs Finalisten: „Es waren interessante und aufregende Wochen für mich. Und wir haben sogar noch Gold gefunden. Ihr wart ziemlich gut und es sind fast vier Unzen, 119 Gramm. Ich habe sie in kleine Tütchen gefüllt und die bekommt ihr jetzt.“ Das sind laut Mitteilung etwa viereinhalb Tausend Euro in fünf Stunden. Hochgerechnet auf eine Saison wäre das Gold für eine halbe Million Euro.

Goldgräber-Legende Millar sagte nach der Entscheidung: „Ich habe beschlossen, dass wir nächstes Jahr drei Leute brauchen, weil wir wahrscheinlich im Schichtdienst arbeiten werden.

Wir müssen unbedingt Gold finden. Es war schwierig, aber ich musste diejenigen auswählen, die am besten zu mir, zum Camp und den Projekten passen, an denen wir nächstes Jahr arbeiten wollen.“

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