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Teenies (14 und 16) erbeuten mit ihrer Einbrecherbande Waren im Wert von 180.000 Euro

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Von: Alexander Gottschalk

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Waren im Wert von über 180.000 Euro soll eine Jugendbande im Rhein-Main-Gebiet erbeutet haben. Am Frankfurter Hauptbahnhof klickten nun die Handschellen.

Frankfurt - Die Polizei hat am Hauptbahnhof Frankfurt zwei mutmaßliche, jugendliche Serieneinbrecher festgenommen. Die beiden 14- und 16-Jährigen sollen Teil einer Jugendbande sein, die sich darauf spezialisiert hat, in Elektrofachgeschäfte und Mobilfunkläden einzusteigen, wie die Ermittler am Donnerstag (14. Juli) mitteilten.

Die Gruppe, deren ältestes Mitglied erst 19 Jahre alt ist, soll für mindestens zwölf Einbrüche im Rhein-Main-Gebiet verantwortlich sein. Sie stahlen laut Polizei hauptsächlich hochwertige Smartphones, um diese anschließend weiterzuverkaufen.

Insgesamt habe die Jugendbande Elektrogeräte im Wert von über 180.000 Euro entwendet. Die „brachiale Vorgehensweise“ der jugendlichen Einbrecher habe zudem „erhebliche Sachschäden“ an den betroffenen Geschäften hinterlassen.

Frankfurter Zeil: Jugendliche Einbrecher machen fette Beute in Handy-Store

Zuletzt hatten Spezialkräfte der Polizei die Diebesbande observiert. In der Nacht auf Donnerstag (7. Juli) nahmen die Beamten schließlich in Ransbach-Baumbach im Westerwald vier Tatverdächtige zwischen 16 und 19 Jahren fest.

Smartphone
Smartphones wie dieses sollen die Jugendlichen unter anderem in Frankfurt gestohlen haben. (Symbolbild) © picture alliance / Hauke-Christi

Beinahe parallel erfolgte auch in Frankfurt der Zugriff. Dort soll der andere Teil der Gruppe auf der Zeil in den Flagshipstore eines Handyherstellers eingebrochen sein und Waren im Wert von 41.000 Euro erbeutet haben.

Hauptbahnhof Frankfurt: Kriminelle schaffen es nicht in den Zug nach Berlin

Die Polizei schnappte einen 14-Jährigen und einen 16-Jährigen am Frankfurter Hauptbahnhof, als die Teenager gerade mit einem Großteil der Beute in einen Zug nach Berlin steigen wollten. Vier Köpfe der mutmaßlichen Jugendbande sitzen nun in U-Haft.

Bemerkenswert war auch ein Einbruch Ende Juni in Frankfurt – allerdings, weil sich der mutmaßliche Kriminelle damals selten ungeschickt anstellte. Erst vergaß er seine Jacke am Tatort, dann machte er einen folgenschweren Fehler. (ag)

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