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Nach Flucht aus Gefängnis in Frankreich: Polizei überführt Häftling am Flughafen Frankfurt

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Von: Erik Scharf

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Der Bundespolizei geht am Flughafen Frankfurt ein ausgebrochener Häftling ins Netz. (Symbolfoto)
Der Bundespolizei geht am Flughafen Frankfurt ein ausgebrochener Häftling ins Netz. (Symbolfoto) © Boris Roessler/dpa

Ein Mann bricht in Frankreich aus dem Gefängnis aus. Am Flughafen Frankfurt endet seine Flucht, weil er in eine Fahrkartenkontrolle gerät.

Frankfurt – Nach seiner Flucht aus einem Gefängnis in Frankreich ist ein Mann zwar recht weit gekommen – am Flughafen Frankfurt war aber Schluss. Der Bundespolizei ging am Flughafen Frankfurt ein 28-Jähriger ins Netz, der von den französischen Behörden mittels internationalem Haftbefehl gesucht wurde, wie die Behörde am Dienstag (31. Mai) mitteilte.

Der Mann wurde in Frankreich wegen aufenthaltsrechtlicher Delikte verurteilt. Aus seiner Haft entkam er nach Angaben der Polizei, indem er eine Metalltür und den Sicherheitszaun überwand. Seine Flucht führte ihn bis in einen ICE der Deutschen Bahn von Siegburg/Bonn nach Flughafen Frankfurt.

Flughafen Frankfurt: Fingerabdrücke überführen Mann nach ICE-Fahrt

Weil er aber kein gültiges Ticket für die Zugfahrt am Montag (30. Mai) hatte und sich nicht ausweisen konnte, nahm die Bundespolizei den Mann mit auf die Wache. Die Fingerabdrücke des Mannes überführten ihn allerdings als gesuchten Straftäter. Der Mann wurde laut Angaben der Bundespolizei dem Haftrichter vorgeführt. (esa)

Erst vor wenigen Tagen verletzte eine Frau am Flughafen Frankfurt mit einem Schuh einen Polizisten.

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