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Eishockey: Kassel Huskies trennen sich von Trainer Kehler

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Die Kassel Huskies haben auf die sportliche Krise in der zweiten Deutschen Eishockey-Liga reagiert und sich mit sofortiger Wirkung von Cheftrainer Tim Kehler getrennt. Nachfolger des 50 Jahre alten Kanadiers, der seit seiner Verpflichtung in der Saison 2018/19 in insgesamt 196 Spielen hinter der Bande der Nordhessen stand, wird dessen Landsmann Corey Neilson.

Kassel - Das teilte der Verein am Mittwoch mit.

Die Huskies, die in der vergangenen Saison das Play-Off-Finale erreicht und dort gegen die Bietigheim Steelers nur ganz knapp den Aufstieg in die höchste Spielklasse verpasst hatten, belegen in der DEL2 derzeit nur den sechsten Platz, der gerade noch zum direkten Einzug in das Play-Off-Viertelfinale reichen würde.

„Wir haben umfangreich in unser Team und unsere Halle investiert und wir wollen diesen Weg in der Zukunft weiter vorantreiben. Wir sind allerdings nicht mehr davon überzeugt, dass eine Fortsetzung des momentanen Weges der Richtige ist, um unsere Ziele zu erreichen“, begründete Kassels Geschäftsführer Joe Gibbs die Trennung von Kehler.

Neilson kennt die DEL2 bereits aus seiner Zeit bei den Lausitzer Füchsen, die der 45-Jährige von 2018 bis 2021 trainierte. Sollten bis zum Freitag alle behördlichen Auflagen geklärt sein, könnte der neue Hoffnungsträger ausgerechnet gegen seinen Ex-Club sein Debüt als Huskies-Trainer geben. „Wir sind dankbar, dass Corey die Herausforderung annimmt und glauben daran, dass eine Persönlichkeit wie er einen Funken innerhalb des Teams zünden kann, denn bis Mitte April ist noch Zeit. Unser Ziel ist es, das letzte Spiel der Saison zu gewinnen“, sagte Gibbs. dpa

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