DWD warnt vor Glätte in ganz Nordhessen: Frost trotz wärmstem Februar aller Zeiten
Der Deutsche Wetterdienst hat eine Warnung vor Frost und Glätte herausgegeben. Im Bergland ist sogar Schnee möglich.
Offenbach – Nachdem die Temperaturen im Februar ungewöhnlich mild waren, steht an diesem Wochenende überraschend Frost ins Haus. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit Sitz in Offenbach berichtet, dass es am Samstag (24. Februar) wechselnd bewölkt ist und immer wieder Schauer auftreten. Auch Gewitter sind nicht ausgeschlossen. Im höheren Bergland kann es sogar schneien. Und doch: Bald haben wir hoffentlich den Winter hinter uns, auch wenn er der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen ist.
Aber nicht zu früh freuen: In der Nacht auf Sonntag (25. Februar) droht örtlich Glätte und die Temperaturen gehen auf 2 bis -2 Grad zurück. Die Folge: Der DWD hat Wetterwarnungen der Warnstufe 1 wegen Frost und Glätte für Hessen herausgegeben. Die Warnung vor leichtem Frost um -1 Grad gilt für alle Landkreise Nordhessens und auch für die Kreise Göttingen und Northeim in Südniedersachsen.
Frost und Glätte in Hessen erwartet: Abschluss des warmen Winters?
Die Warnung vor „vereinzelter Glättegefahr“ gilt von Samstag, 21 Uhr, bis Sonntag, 9 Uhr, in den folgenden Landkreisen:
- Kreis und Stadt Kassel
- Schwalm-Eder-Kreis
- Werra-Meißner-Kreis
- Hersfeld-Rotenburg
- Waldeck-Frankenberg (ab Sonntag, 3 Uhr, in Höhenlagen)
Der DWD weist auf die Rutschgefahr hin. Seine Handlungsempfehlung ist, das Verhalten im Straßenverkehr anzupassen.
Am Sonntag ist es ansonsten tagsüber wechselnd bis stark bewölkt mit etwas Regen. Schnee wird dann nur noch in den Gipfellagen fallen. Örtlich können weiter Glätte und in Hochlagen Frost vorkommen. Die Temperaturen steigen auf 8 bis 11 Grad. Dabei bleibt es auch am Montag. Frost ist dann aber nur noch im höheren Bergland angesagt. (anki)