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Darmstadt in Ingolstadt: Mit dem 6:1 im Hinspiel fing es an

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Torsten Lieberknecht
Darmstadts Trainer Torsten Lieberknecht kommt ins Stadion. © Uwe Anspach/dpa/Archivbild

Mit dem 6:1 gegen den FC Ingolstadt im August startete der SV Darmstadt 98 seinen Höhenflug in der 2. Bundesliga. Jetzt fahren die Lilien als Tabellenzweiter nach Oberbayern - und der Gastgeber ist vor der Partie am Samstag (13.30 Uhr/Sky) Schlusslicht. Torsten Lieberknecht wäre kein Fußballtrainer, wenn er nicht trotzdem nachdrücklich vor dem Gegner warnen würde.

Darmstadt - „Die Ingolstädter Mannschaft ist nicht mit der zu vergleichen, gegen die wir im Hinspiel gespielt haben“, sagte der 48-Jährige. „Gerade im Defensivbereich haben sie nachjustiert und viel investiert. Außerdem hat die Sturmreihe von Ingolstadt große individuelle Qualität.“

Lieberknecht verbindet mit Ingolstadt ein ganz besonderer Moment: Am 26. April 2013 gewann er dort mit seinem damaligen Club Eintracht Braunschweig durch ein Freistoßtor von Damir Vrancic in der Nachspielzeit mit 1:0 und machte damit den Bundesliga-Aufstieg perfekt.

Zum Jahresauftakt hatten die Darmstädter nur ein 2:2 gegen den Karlsruher SC erreicht, was Lieberknecht aber so einordnete: „Wir hatten gegen den KSC 26 Torschüsse. Ich habe nachgeschaut: Selbst Teams, die für Offensive stehen wie Bremen oder Hamburg kamen am Wochenende nicht über die Marke von 20 Torschüssen. Daran wollen wir anknüpfen.“ Das hoch gelobte Duo Luca Pfeiffer/Phillip Tietz (jeweils zwölf Treffer) wartet jedenfalls seit drei Spielen auf einen Torerfolg. Weiterhin in Quarantäne ist Emir Karic nach seinem positiven Corona-Test. Er habe leichte Symptome, so Lieberknecht. dpa

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