Interaktive Karte für Hessen

Corona in Hessen: Neue Zahlen zu Infizierten – Erster Todesfall im Landkreis Fulda 

Die Zahl der Coronavirus-Infizierten in Hessen steigt weiter an und es gibt weitere Tote. Die meisten Fälle pro Einwohner hat der Odenwaldkreis. Der News-Ticker.

+++12.43 Uhr: Erster Corona-Todesfall im Landkreis Fulda. Wie der Landkreis am Montag (30.03.2020) mitteilte, ist ein ein 81-jähriger Mann aus dem Landkreis Fulda am Samstag verstorben, der am Mittwochabend stationär aufgenommen worden war. Der Mann war im Krankenhaus positiv auf das Coronavirus getestet worden. 

Corona in Frankfurt: Hausarzt am Rande der Verzweiflung

+++10.18 Uhr: Hausarzt Dr. Ingo Gabriel aus Frankfurt am Main ist in Sorge, weil die Schutzkleidung gegen das Coronavirus zu Ende geht. Dann droht eine Schließung seiner Praxis. Die kassenärztliche Vereinigung Hessen kann ihm nicht sagen, wann und ob überhaupt eine Zuteilung erfolgen wird. „Normalerweise müsste ich mich jetzt einigeln und selber schützen“, sagt Gabriel, denn mit seinen 70 Jahren und einer Vorerkrankung zählt der Hausarzt auch zu den Risikopersonen. Aber er will nicht „kneifen“, sondern die gesundheitliche Versorgung im Stadtteil aufrechterhalten. Hier gibt es die ganze Geschichte von Hausarzt Dr. Gabriel.* Der Hausarzt ist am Rande der Verzweiflung. 

Corona in Hessen: Soforthilfe kann ab sofort beantragt werden

Update vom Montag, 30.03.2020, 06.11 Uhr: Viele lokale Geschäfte und Restaurants trifft die Coronavirus-Krise hart. Viele Betreiber fürchten um ihre Existenz. Die hessische Landesregierung hat deshalb in der vergangenen Woche ein Soforthilfe-Paket von zwei Milliarden Euro genehmigt. Ab Montag (30.03.2020) können Geschäfte, Freiberufler, und Künstler die Soforthilfe beantragen. Zwischen 10.000 und 30.000 Euro zahlt die Landesregierung aus – je nach Größe der Firma. Das Geld muss nicht zurückgezahlt werden und kann zumindest kurzfristig für laufende Kosten genutzt werden. 

Coronavirus: Fast 3000 Infizierte – Zahl der Toten steigt

Update vom Sonntag, 29.03.2020, 16.06 Uhr: Die Zahl der Menschen in Hessen, die sich mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert haben, ist weiter gestiegen. Dies zeigen die neuesten Zahlen des hessischen Sozialministeriums. Demnach gibt es mittlerweile 2.943 bestätigte Corona-Fälle, 167 mehr als am Vortag. Die Zahl der Toten steigt auf elf. 

Die Stadt Frankfurt ist weiterhin am stärksten betroffen. Dort vermeldeten die Behörden 330 positive Corona-Fälle. Es folgen der Kreis Groß-Gerau (183 Fälle), der Landkreis Offenbach (167 Fälle) und der Kreis Darmstadt-Dieburg (157 Fälle).

Coronavirus: Straßen in Hessen leer

Update vom Sonntag, 29.03.2020, 10.09 Uhr:Wegen der Coronakrise sind die Straßen in Hessen leerer als üblich. Angesichts der deutlichen Abnahme des Verkehrs rechnen Experten deswegen mit sinkenden Schadstoffwerten in der Luft. 

„Es kann sicher davon ausgegangen werden, dass sich die mit den Einschränkungen einhergehenden Emissionsminderungen, insbesondere des Straßenverkehrs, positiv auf die Schadstoffbelastung der Außenluft auswirken werden“, sagt eine Sprecherin des Hessischen Landesamts für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) in Wiesbaden. 

Für eine genaue Bewertung der Situation sei es noch zu früh. Denn die Wetterlage hat sich vor einer Woche geändert - und das könne einen fast ebenso großen Einfluss auf die Konzentrationen der Schadstoffe haben.

Coronakrise: 70 Hessen sitzen in Pakistan fest

+++ 18.59 Uhr: In Pakistan befinden sich derzeit rund 70 Hessen, die nicht von der Rückholaktion der Bundesregierung betroffen sind, berichtet die Hessenschau. Insgesamt 300 Deutsche seien es, für die keine Rückholaktion in Kraft trete, da es, wie das Auswärtige Amt angibt, noch reguläre Flugverbindungen von Pakistans Hauptstadt Islamabad gebe. Ein Hesse berichtete der Hessenschau, dass die Ticketpreise zwischen 1.500 und 2.000 lägen. 

Außerdem sei es für viele unmöglich, nach Islamabad zum Flughafen zu kommen, da sie aus den Provinzen angesichts des Lockdowns durch die Coronakrise nicht herauskämen. Eine Petition gerichtet an Bundesaußenminister Heiko Maas, Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Deutschen Botschafter in Pakistan Bernhard Schlagheck soll jetzt dafür sorgen, dass die Deutschen von der Bundesregierung doch noch nach Deutschland zurückgeholt werden. 

Corona-Krise in Hessen: Polizei meldet weitestgehende Einhaltung von Kontaktverbot

+++ 17.28 Uhr: Am Samstag (28.03.2020) gab es trotz des schönen Wetters in Hessen kaum Verstöße gegen das Corona-bedingte Kontaktverbot. Das meldet die dpa nach Kontakt mit mehreren Polizeirevieren im Land. „Es gibt zwar immer mal wieder Menschenansammlungen, aber die Leute sind einsichtig, wenn man sie anspricht“, erklärte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Offenbach gegenüber der Agentur. Ähnliches Feedback kam von der Polizei in Kassel, Gießen, Fulda und Frankfurt.

Coronavirus in Hessen: Zahl der Toten steigt auf zehn

+++ 15.31 Uhr: In Hessen steigt die Anzahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus weiter an. Wie das Hessische Ministerium für Soziales und Integration in seinem täglichen Update mitteilte ist die Zahl an Coronavirus-Infizierten in Hessen auf 2776 Menschen gestiegten. Das sind 384 mehr als am Freitag (27.03.2020). Auch die Anzahl an Todesfällen ist um drei auf insgesamt zehn angestiegen.

Am stärksten betroffen ist noch immer die Stadt Frankfurt mit 330 Infektionsfällen und insgesamt zwei Toten. Danach folgt der Landkreis Offenbach mit 160 Co.ona-Infizierten und ebenfalls zwei Todesfällen. Die wenigsten Corona-Fälle hat der Werra-Meißner-Kreis zu verzeichnen, hier sind nur 13 Personen mit dem Coronavirus infiziert.

Coronavirus in Hessen: Hessischer Finanzminister fordert Nachbesserungen der EU bei Regeln staatlicher Kreditgarantien

+++ 12.08 Uhr: Wegen der Corona-Krise fordert Hessens Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) Nachbesserungen der EU bei den Regeln für staatliche Kreditgarantien. „Die verfügbaren Darlehen für den Mittelstand kommen in der Breite nur dann an, wenn der Staat 100 Prozent garantiert“, sagte er am Samstag in Wiesbaden. Doch das sei bisher wegen des Beihilferechts nicht möglich. Die EU-Kommission verlange in ihren vor wenigen Tagen verabschiedeten Regeln zehn Prozent als Mindestanteil der Bank beim Ausfall. Das behindere die Gewährung von Krediten für Unternehmen, die durch die Krise Probleme haben. 

„Egal, ob Sie sich die Programme auf Bundes- oder auf Landesebene ansehen - keine Garantie übersteigt 90 Prozent des Darlehens“, erklärte der Minister. Mindestens zehn Prozent müsse die Bank bei einem Ausfall selbst tragen. „Banken tun sich gegenwärtig jedoch schwer, Kredite - und sei es nur mit einem Ausfall von 10 Prozent des Darlehens - zu vergeben.“ Jeder Kredit, bei dem ein Ausfall drohe, binde massiv das Eigenkapital der Banken, das für andere Kredite dann nicht mehr zur Verfügung stehe. Aber gerade jetzt sei es für Teile der Wirtschaft überlebenswichtig, dass die Kredite an die vielen kleinen Unternehmen und Mittelständler ausgegeben würden.

Coronakrise in Hessen: Schutzmasken aus Shanghai angekommen

+++ 10.52 Uhr: Nachschub im Kampf gegen Corona: Rund 2,8 Millionen dringend benötigte Atemschutzmasken sind am Freitagnachmittag für Hessen am Frankfurter Flughafen angekommen. Das bestätigte das hessische Sozialministerium am Freitagabend (28.03.2020). Zuvor hatten die Logistikdienstleister DB Schenker und Lufthansa Cargo eine entsprechende Lieferung mitgeteilt. Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) und Sozialminister Kai Klose (Grüne) nahmen demnach insgesamt rund 12,7 Tonnen medizinisches Material in Empfang. 

Die rund 6000 Kartons waren mit einer Passagiermaschine aus Shanghai in Deutschland angekommen. Um alles zu verstauen, wurden Kartons auch auf die Sitzreihen in der Kabine sowie in die Staufächer über den Sitzen gepackt. Das Wirtschaftsministerium will die Güter nun weiterverteilen. 

„Als wir erfahren haben, dass Millionen Mund-Nasen-Schutzmasken, die wir bei B. Braun Melsungen bestellt hatten, in China nur darauf warten, nach Frankfurt geflogen zu werden, haben wir uns um einen zügigen Transport nach Hessen gekümmert“, teilten Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und Gesundheitsminister Kai Klose laut der Mitteilung der Deutschen Bahn mit. In den Krankenhäusern werden laut Al-Wazir etwa Atemschutzmasken, Schutzkittel und Einmalhandschuhe dringend benötigt.

Coronavirus in Hessen: Tourismusbranche bereitet sich vor

Update vom Samstag, 28.03.2020, 08.34 Uhr:  Hessens Tourismusbranche bereitet sich auf die Zeit nach der Corona-Krise vor. Die Pläne für den einheitlichen Internetauftritt und eine bessere digitale Vernetzung liefen unvermindert weiter, sagte der Geschäftsführer der Hessen Agentur, Folke Mühlhölzer, in Wiesbaden. „Wir liegen noch im Zeitplan.“

Hessen soll als Reiseland vom nächsten Jahr an einheitlich als touristisches Ziel vermarktet werden. Dafür wird eine Markenfamilie mit den touristischen Akteuren entwickelt. Auf der Plattform www.hessen-tourismus.de sollen dann die Aktivitäten im Land gebündelt und präsentiert werden.

Coronakrise in Hessen: Al-Wazir will Unternehmen Schutzmaterial abkaufen

+++20.55 Uhr: Hessen will Unternehmen Infektionsschutzmaterial abkaufen. Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) hat Betriebe angesichts der Corona-Pandemi.e dazu aufgerufen, beispielsweise Atemschutzmasken, Schutzkittel und Einmalhandschuhe an das Bundesland zu verkaufen. 

Der Deutschen Presse-Agentur teilte Al-Wazir am Freitagabend (27.03.2020) mit: „Die ersten haben sich schon gemeldet!“ Außerdem bat er Unternehmen darum zu prüfen, ob Produktionen, die derzeit stillstehen, möglicherweise auf die Herstellung eben dieser dringend benötigten Materialien umgestellt werden könnten. 

Ernte noch immer in Gefahr: Landrat ruft zur Erntehilfe auf

+++20.13 Uhr: Durch die Reisebeschränkungen in der Coronakrise fehlen den Landwirten nach wie vor eine Menge Arbeitskräfte für die Ernte. Nun hat der Landrat des Kreises Bergstraße, Christian Engelhardt (CDU), die Menschen aus der Region zur Unterstützung aufgerufen.

Vor allem Erdbeeren, Spargel und Rhabarber müssten in den kommenden Wochen geerntet werden, es fehlten wegen der Covid-19-Pandemie jedoch die Helfer, sagte er am Freitag(27.03.2020). Mit der derzeitigen Anzahl der Helfer könne höchstens ein Drittel der Ernte eingebracht werden. "Wir brauchen dringend Menschen, die mit anpacken und uns bei der Ernte unterstützen." (mit dpa) 

Schon 10 bestätigte Coronavirus-Fälle in einem Altenpflegeheim in Herborn 

+++19.52 Uhr: Nach einer bestätigten Coronavirus-Infektion in einem Altenpflegeheim in Herborn (Lahn-Dill-Kreis) sind noch zwei weitere Beschäftigte und sieben Bewohner positiv auf das Coronavirus Sars-Cov-2 getestet worden. 

Damit sind es mittlerweile 10 bestätigte Fälle innerhalb der Einrichtung. Die Bewohner sind werden isoliert in ihren Zimmern im Pflegeheim und werden dort medizinisch durch ihre Hausärzte versorgt. Eine Person wurde in eine Klinik verlegt und die Mitarbeiter sind in häuslicher Isolation.

Heftiger Streit um Corona-Testzentrum im Landkreis Gießen

+++19.44 Uhr: In Staufenberg (Landkreis Gießen) wird, anders als von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) angekündigt, kein Coronavirus-Testcenter eingerichtet. Am Montag soll die Entscheidung über den neuen Standort fallen. Zwischen dem Staufenberger Bürgermeister und der KV gibt es nun heftigen Streit.*

*giessener-allgemeine.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

Zehn Covid-19 Patienten im Main-Kinzig-Kreis genesen

+++18.29 Uhr: Das Gesundheitsamt meldet 21 neue Coronavirus-Fälle im Main-Kinzig-Kreis. Damit steigt die Zahl bestätigten Infektionen im Kreis auf 127. Die gute Nachricht: Zehn dieser bestätigten Coronavirus-Fälle können schon wieder abgezogen werden. 

Das Gesundheitsamt hat für sie die häusliche Isolierung aufgehoben. Sie haben Corona überstanden. Die Entlassung erfolgte nach den Kriterien des Robert-Koch-Instituts. Von den zehn Genesenen geht keine Ansteckungsgefahr mehr aus. 

Main-Kinzig-Kreis mobilisiert Reserven um Ärzte zu unterstützen

Die Kreisspitze des Main-Kinzig-Kreises hat einen Reservebestand an Schutzausrüstung für die heimischen Arztpraxen mobilisiert. Über das kommende Wochenende (28./29.03.2020) wird die Schutzausrüstung, den 180 niedergelassenen Ärzten mit dem dringendsten Bedarf zur Verfügung gestellt. 

Nachschub für eine Reihe von Arztpraxen: Durch die Initiative des Main-Kinzig-Kreises können in der kommenden Woche alle Praxen weiterarbeiten. 

Die „Notlieferung“ solle aber nur als Übergangslösung dienen. Landrat Thorsten Stolz wiederholt in dem Zusammenhang seinen eindringlichen Appell an den Gesundheitsminister, endlich die versprochene Lieferung von Atemschutzmasken und Schutzanzügen in die Tat umzusetzen.

Unternehmen in Hessen spüren starke Auswirkungen der Coronakrise

+++17.13 Uhr: Der Hessische Industrie- und Handelskammertag (HIHK) hat die Ergebnisse einer Umfrage unter hessischen Betrieben zu den Auswirkungen der Coronakrise veröffentlicht. Dazu wurden mehr als 1.100 Unternehmen befragt: 92 Prozent der hessischen Betriebe spüren die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf ihre Geschäfte. 

Die Betroffenheit der hessischen Wirtschaft hat sich damit gegenüber Anfang März sprunghaft erhöht. In einer ersten Umfrage gab nur etwa die Hälfte der Unternehmen an, von der Krise spürbar betroffen zu sein. Drei Viertel der Unternehmen rechnen mit Umsatzverlusten über 10 Prozent. Jeder vierte Betrieb sogar mit mehr als 50 Prozent Umsatzrückgang. 

Hessische Betriebe leiden unter der Coronakrise

Zu schaffen machen den Betrieben vor allem 

  • die sinkende Nachfrage
  • Stornierte Aufträge
  • der Stillstand der Geschäftstätigkeit
  • finanzielle Engpässe

    Insbesondere im Gastgewerbe, in der Reisebranche und im Einzelhandel steigt das Insolvenzrisiko rapide. „Die in dieser Woche durch die Landesregierung beschlossenen Hilfen kommen keinen Tag zu früh“, sagt Eberhard Flammer, Präsident des Hessischen Industrie- und Handelskammertages.

Coronavirus in Hessen: 527 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung 

+++15.42:Das hessische Sozialministerium nennt in seiner täglichen Übersicht Zahlen zu den Covid-19-Patientinnen und -Patienten, die  aktuell im Krankenhaus sind: Mit dem Stand vom 26.03.2020 befanden sich 527 Covid-19-Patienten in Hessen in stationärer Behandlung

Von diesen lagen 405 Patientinnen und Patienten in Normalpflegebetten. 88 Patientinnen und Patienten, die beatmet werden müssen, lagen in Intensivbetten. 34 weitere Patientinnen und Patienten in Intensivbetten müssen nicht beatmet werden.

Coronavirus: Die meisten Infizierten leben in Frankfurt

+++14.29: In Hessen gibt es bislang 2392 bestätigte Covid-19-Fälle. Das teilte das hessische Sozialministerium am Freitag (27.03.2020) mit. Am Vortag waren es noch 222 Fälle weniger gewesen. 

Die meisten Coronavirus-Infizierten leben im Stadtgebiet Frankfurt: 237 Menschen. Die wenigsten Fälle werden im Werra-Meißner-Kreis gezählt. Dort leben 14 Infizierte. Weiterhin werden auf der Übersicht nur sieben anstatt acht Todesfälle aufgeführt. Der Todesfall aus dem Kreis Limburg-Weilburg, der am Donnerstagmittag bestätigt wurde, fehlt in der Statistik.

Coronavirus-Pandemie wirkt auch auf den Straßenverkehr

+++ 13.53 Uhr: Die Ausbreitung des Coronavirus wirkt sich auch auf den Verkehr auf Hessens Autobahnen aus. Aktuell zählt Hessen Mobil je nach Autobahn zwischen 30 bis 50 Prozent weniger Verkehr. Am vergangenen Sonntag lag der Rückgang sogar in einer Größenordnung von 70 Prozent, wie die Behörde am Freitag (27.03.2020) mitteilte. Seit der Schließung der Schulen und Kindergärten am 16.03.2020 habe es auch keine nennenswerten Staus mehr beobachtet. 

Die Zahl der Lastwagen auf den Straßen in Hessen habe sich aber kaum verändert: „Das zeigt, dass die Versorgung mit Waren und Gütern gesichert ist", sagte Gerd Riegelhuth, Präsident von Hessen Mobil.

In Frankfurt wird wegen der Coronakrise der Fahrplan des Nahverkehrs ausgedünnt. Von Montag (30.03.2020) an sollen U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse nach Sonntagsfahrplan verkehren - morgens in der Stoßzeit von 6.30 bis 9 Uhr aber um zusätzliche Fahrten verstärkt.

Die Informationen zum „erweiterten Sonntagsfahrplan“ sollten am Freitag (27.03.2020) bekannt gegeben werden, kündigt Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) an.

Coronavirus in Hessen: Mehr Krankenhausbetten als üblich

+++ 12.55 Uhr: In Hessen sind nach Angaben von Sozialminister Kai Klose (Grüne) derzeit mehr Krankenhausbetten frei als üblich. Die Verordnung der Landesregierung, dass Kliniken Operationen und Eingriffe verschieben müssen, die medizinisch nicht notwendig sind, habe gewirkt, sagte Klose am Freitag (27.03.2020) in einer Telefonkonferenz. 

So seien an Krankenhäusern in Hessen derzeit rund 10.500 Betten frei. Hinzukämen mehr als 600 freie Betten mit einer Beatmungsmöglichkeit und mehr als 400 mit der Möglichkeit einer intensivmedizinischen Überwachung. „Wir bereiten die Krankenhäuser auf den erwarteten Anstieg von Covid-19-Patienten vor“, sagte der Minister. Insgesamt stehen in Hessen 35.000 Krankenhausbetten zur Verfügung.

Unterdessen wird die Notbetreuung von Kindern berufstätiger Eltern an Hessens Schulen und Kindertagesstätten auch während der Osterferien aufrechterhalten. Das kündigte Klose gemeinsam mit Kultusminister Alexander Lorz (CDU) an. Für Kinder von Eltern, die im Gesundheitswesen arbeiten, werde zusätzlich eine Betreuung an Wochenenden und den Osterfeiertagen angeboten. Der erste Tag der zweiwöchigen Osterferien in Hessen ist am Montag, 06.04.2020.

Coronakrise in Hessen: Vorwürfe gegen den Flughafen Frankfurt

+++ 12.10 Uhr: Am Frankfurter Flughafen landen und starten weiterhin Flieger - trotz Coronakrise. Viele Menschen, die dort angestellt sind, können nicht im Homeoffice arbeiten. Ein Angestellter von FraCareServices erhebt nun schwere Vorwürfe und kritisiert einen aus seiner Sicht mangelnden Infektionsschutz für Mitarbeiter am Flughafen Frankfurt*.

Corona in Hessen: Wirtschaft härter getroffen als in anderen Bundesländern

+++ 09.05 Uhr: Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) sieht Hessens Ökonomie härter von der Coronakrise getroffen als die anderer Bundesländer. „Erstens, weil wir vorher besser dastanden als andere Länder, und wer mehr hat, kann auch mehr verlieren“, sagte er in einem Interview der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Freitag). „Und zweitens wegen unserer Wirtschaftsstruktur. Zu den größten Arbeitgebern Hessens zählen die Lufthansa, Fraport, Volkswagen in Nordhessen und Opel. Die sind alle nahe an der Kurzarbeit für die gesamte Belegschaft.“ 

Der Minister zeigte sich dennoch zuversichtlich, die Coronakrise zu überwinden: „Wir werden viel zu tun haben, nach dieser Vollbremsung alles wieder in Bewegung zu bringen, aber ich bin ein optimistischer Mensch. Dem raschen Abstieg der Wirtschaft kann ein schneller Aufstieg folgen.“ Instrumente wie Kurzarbeitergeld oder Soforthilfen sorgten dafür, nicht massenhaft Kündigungen zu erleben. „Aber es sind eben nur Soforthilfen, wir müssen sehen, wie es dann weitergeht“, sagte er der Zeitung.

Coronakrise in Hessen: Klinikärztin erkrankt - Aufnahmestopp

Update vom Freitag, 27.03.2020, 07.05 Uhr: Eine Ärztin der Dill-Kliniken in Dillenburg ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilten die Lahn-Dill-Kliniken im Lahn-Dill-Kreis am Donnerstag mit. Die Ärztin sei in häusliche Quarantäne geschickt worden und habe nur milde Symptome. Wie sich die Frau infizierte ist bislang ein Rätsel: Sie soll weder Kontakt zu Corona-Patienten gehabt haben, noch in einem Krisengebiet gewesen sein. „Wir testen derzeit alle unsere Patienten, mit denen die Ärztin Kontakt hatte“, sagte Tobias Gottschalk, Geschäftsführer der Lahn-Dill-Kliniken. „Außerdem werden alle Mitarbeiter, die mit ihr Kontakt hatten, getestet.“

Der Betrieb laufe weiter,teilten die Kliniken mit. Derzeit bestehe allerdings ein temporärer Aufnahmestopp, da wegen des Erkrankungsfalls einige Mitarbeiter der Dill-Kliniken nach Hause geschickt wurden. Vorübergehend würden darum medizinisch dringend notwendige Eingriffe bevorzugt im Klinikum Wetzlar durchgeführt.

Im ZDF-Talk bei Maybrit Illner lautete das Thema: „Kampf gegen Corona - genug Geld, genug Kraft, genug Zeit?“ Dabei ging es um Versäumnisse und Mängel, letztere vor allem an Material und Personal.

Corona in Hessen: Altenpflegeheim unter Quarantäne

+++ 20.19 Uhr: In Herborn (Lahn-Dill-Kreis) ist ein komplettes Altenpflegeheim unter Quarantäne gestellt worden, da sich eine Mitarbeiterin mit dem Coronavirus infiziert hat. Derzeit gebe es in der Einrichtung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) zehn Verdachtsfälle, die sich ebenfalls mit dem Virus Sars-Cov-2 infiziert haben könnten, teilte der Lahn-Dill-Kreis mit. Die Mitarbeiterin befindet sich in häuslicher Isolation, die Bewohner sind in ihren Zimmern unter Quarantäne gestellt worden.

Insgesamt leben nach Angaben einer Sprecherin rund 30 Menschen in der Einrichtung. Unter den Verdachtsfällen seien sowohl Mitarbeiter als auch Bewohner. Eine der zehn betroffenen Personen zeige bereits Symptome und sei am Donnerstag per Isolationstransport in die Lahn-Dill-Kliniken nach Wetzlar gebracht worden. Auch eine Mitarbeiterin sei ins Klinikum Wetzlar gebracht worden. Das Pflegeheim muss nun Schleusen errichten und sicherstellen, dass niemand das Gebäude betritt, der nicht unmittelbar für die Versorgung oder den Betrieb zuständig ist.

Coronavirus in Hessen: Kein Fall bei Häftlingen in Gefängnissen

+++ 18.11 Uhr: Unter den Häftlingen der Gefängnisses in Hessen gibt es bislang keinen nachgewiesenen Fall einer Coronavirus-Infektion. Damit das so bleibt, hat das Justizministerium in Wiesbaden ein Besuchsverbot verhängt. Das teilte ein Sprecher mit. Besuch von Anwälten oder den Konsulaten sei jedoch weiterhin möglich. „Zur Kompensation dürfen die Häftlinge länger telefonieren, auch Videotelefonie kann in einzelnen Fällen ermöglicht werden“, erläuterte der Sprecher. In Hessen gibt es nach Angaben des Justizministeriums rund 5800 Haftplätze. Davon seien im Durchschnitt rund 4300 belegt.

+++ 17.25 Uhr: Forscher von der Marburger Universität und dem Uniklinikum Gießen/Marburg  (UKGM) ist es gelungen, mit einfach Mitteln ein Beatmungsgerät zu entwickeln. Betten mit Beatmungsgeräten werden durch das hohe Patientenaufkommen in den Kliniken immer knapper. Das Gerät der Forscher aus Hessen könnte im Kampf gegen die Corona-Pandemie ein entscheidendes Hilfsmittel sein, so die Gießener Allgemeine Zeitung. *

Das Forscher-Team entwickelte innerhalb weniger Tage zwei Typen von Beatmungsgeräten, die schnell und vergleichsweise preisgünstig hergestellt werden können. 

Coronavirus in Hessen: Acht Todesfälle bestätigt

+++ 16.37 Uhr: Die Stadt Hanau bestätigt in einer Pressemitteilung am Donnerstagnachmittag (26.03.2020) den ersten Todesfall im Stadtgebiet. Es handele sich um eine über 90-jährige Bürgerin, die sich in häuslischer Quarantäne befand. 

„Unser Mitgefühl gilt allen, die der Verstorbenen nahegestanden haben“, sagt Oberbürgermeister Claus Kaminsky. Damit steigt die Zahl der Coronavirus-Todesopfer in Hessen auf acht. 

Unterdessen fordert eine Petition in Deutschland als Reaktion auf die Coronakrise ein bedingungsloses Grundeinkommen für jeden. Die Zahl der Unterschriften steigt rapide.

Coronavirus in Hessen: 14 Schwerkranke aufgenommen

+++ 15.43 Uhr: 14 schwerkranke Coronavirus-Patienten aus Italien und Frankreich werden in Hessen aufgenommen. Wie die Staatskanzlei am Donnerstag (26.03.2020) mitteilte, kommen zehn Patienten aus der hessischen Partnerregion Emilia-Romagna in Italien und vier Patienten aus der französischen Region Grand Est. 

Zu der einmaligen Aktion habe sich die Landesregierung Hessen auf Bitten von italienischer und französischer Seite entschlossen. „In der Krise stehen wir zusammen“, erklärte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). „In diesen schweren Zeiten zeigt sich wahre Freundschaft.“ Die Patienten sollen auf mehrere Kliniken im Bundesland verteilt und notmedizinisch behandelt werden.

Coronavirus in Hessen: Neue Zahlen veröffentlicht 

+++ 14.35 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Infizierten in Hessen ist am heutigen Donnerstag (26.03.2020, Stand: 14 Uhr) auf 2170 gestiegen. Dies geht aus der Übersicht des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration hervor. Seit dem gestrigen Mittwoch (26.03.2020) wurden damit 261 Fälle mehr bestätigt. Das Stadtgebiet Frankfurt am Main ist weiterhin mit 237 Fällen der Ort mit den meisten Infizierten. Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg ist mit 28 Coronavirus-Infizierten der Kreis mit den wenigsten Fällen. Weiterhin werden auf der Übersicht nur sechs, anstatt sieben Todesfälle aufgeführt. 

Coronavirus in Hessen: Siebter Todesfall bestätigt

+++ 13.38 Uhr: Wie der Landkreis Limburg-Weilburg bestätigt, ist eine Person, die zur Risikogruppe gehörte, an den Folgen einer Infizierung mit dem Coronavirus verstorben. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle in Hessen auf sieben Fälle. 

Übersicht der bestätigten Todesfälle in Hessen:

  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 1 
  • Kreis Limburg-Weilburg: 1 
  • Main-Taunus-Kreis: 1
  • Kreis Offenbach: 2
  • Stadt Offenbach: 1
  • Stadt Wiesbaden: 1

Coronavirus in Hessen: Öffentliche Stellen betroffen

+++ 12.01 Uhr: Das Coronavirus macht keinen Halt vor öffentlichen Stellen in Hessen. In immer mehr Gemeinden und Städten werden Mitarbeiter in häusliche Quarantäne beordert, weil sie mit positiv getesteten Personen in Kontakt kamen. So auch in der Gemeinde Langgöns im Landkreis Gießen. Hier müssen sämtliche Angestellten der Stadt, inklusive des Bürgermeisters, in häusliche Quarantäne, weil ein Mitarbeiter der Verwaltung positiv auf das Covid-19-Virus getestet wurde. 

Diese und andere Neuigkeiten zum Coronavirus in Gießen können sie im Ticker der Gießener Allgemeinen Zeitung verfolgen*. 

Coronavirus in Hessen: Klinikbetreiber zeigt sich besorgt

+++ 11.14 Uhr: Mit Sorge blickt Europas größter privater Klinikbetreiber Frisenius blickt besorgt auf die Zuspitzung der Lage in der Corona-Krise. "Ich kann nicht garantieren, dass unser Personal und unsere Ausrüstung zum Höhepunkt der Krise ausreichen werden", sagte Vorstandschef Stephan Sturm der "Wirtschaftswoche". Er könne aber versichern, "dass wir alles Menschenmögliche tun werden." 

Die Lage verändere sich dynamischer als zunächst angenommen. Fresenius, mit Hauptsitz in Bad Homburg in Hessen, betreibt unter der Marke Helios 86 Krankenhäuser in Deutschland. In diesen Kliniken werde derzeit eine "niedrige dreistellige Zahl" an Coronavirus-Patienten behandelt. Hygieneartikel wie Corona-Masken (Mundschutz) und Handschuhe seien ausreichend vorhanden. "Wir haben relativ früh relativ große Mengen geordert und auch erhalten. Derzeit sehe ich keinen Engpass." 

Coronavirus in Hessen: Lückenlose Kontrolle am Flughafen in Frankfurt nicht möglich

Update vom Donnerstag, 26.03.2020, 07.29 Uhr: Eine lückenlose Kontrolle von Passagieren am Frankfurter Flughafen auf Corona-Infektionen ist nach Auskunft des Gesundheitsamts weder möglich noch sinnvoll. Teilweise kämen die Einreisenden aus Ländern, in denen es viel weniger Erkrankte als in Deutschland gebe, sagte Udo Götsch vom Frankfurter Gesundheitsamt. Die Pandemie sei bundesweit in eine Phase eingetreten, in der das Virus innerhalb des Landes weitergegeben und nicht mehr von außen hinein getragen werde. Kontrollen und Untersuchungen gebe es, wenn Verdachts- oder Krankheitsfälle gemeldet würden.

Coronavirus in Hessen: Abi-Prüfungen finden wie geplant statt

+++ 17.18 Uhr: Wie geplant sollen die Abi-Prüfungen in Hessen bis zum 2. April geschrieben werden. Das erklärte Kultusminister Alexander Lorz (CDU) nach einem gemeinsamen Beschluss mit seinen Amtskollegen in den Ländern. "Die Kultusministerkonferenz wird selbstverständlich die weitere Entwicklung der Ausbreitung und Eindämmung des Coronavirus im Blick behalten", teilte Lorz mit. "Alle Schülerinnen und Schüler können sich sicher sein, dass wir Ihnen in jedem Fall die Möglichkeit zur Erlangung der allgemeinen Hochschulreife bieten werden." 

Kultusminister Alexander Lorz (CDU) sehe zum jetzigen Zeitpunkt keinen Anlass für die Absage der Prüfungen wegen des Coronavirus. Allerdings würde bei der Durchführung der Prüfungen weiterhin auf hohe Sicherheitsvorschriften geachtet werden. So müssten sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Lehrer den vom Robert-Koch-Institut vorgegebenen Sicherheitsabstand einhalten. Die Prüfungsgruppen sollen so klein wie möglich gehalten werden um den Abstand zwischen den Prüflingen so groß wie möglich zu halten. Einige andere Bundesländer haben das Abitur und andere Schulabschlussprüfungen verschoben.

Coronavirus in Hessen: Pflegedienste kaum betroffen

+++ 16.19 Uhr: In Hessen sind Einrichtungen wie Pflegedienste oder Pflegeheime für Senioren bisher nur vereinzelt vom Coronavirus betroffen. "Aktuell wurde uns nur eine Handvoll Fälle angezeigt, sowohl ambulant als auch stationär", sagte Michael Greiner, Geschäftsstellenleiter Mitte des Landesverbands Ambulante Dienste und Stationäre Einrichtungen in Frankfurt am Mittwoch (25.03.2020). Andere hessische Pflegeeinrichtungen wie die Evangelische Altenhilfe Gesundbrunnen und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) registrierten ebenfalls nur wenige Fälle. 

Trotzdem merke man die Auswirkungen der Corona-Pandemie in Pflegeeinrichtungen in Hessen. Die Besuchsmöglichkeiten sind mittlerweile stark eingeschränkt. Nur in absoluten Ausnahmefällen wie bei Sterbebegleitung kämen Besucher noch zu ihren Angehörigen. 

Coronavirus in Hessen: Fallzahlen steigen stark

+++ 15.00 Uhr: Die Zahl der bestätigten Sars-CoV-2-Fälle in Hessen ist erneut angestiegen. Diese Information geht aus der täglich neu veröffentlichten Übersicht des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration hervor. 

An diesem Mittwoch (25.03.2020, Stand: 14 Uhr) sind 1.909 Menschen in Hessen mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 292 mehr Fälle als am gestrigen Dienstag (24.03.2020, Stand: 14 Uhr). Die Zahl der Todesfälle ist laut dem Ministerium gleich geblieben. Es wurden bisher sechs Todesfälle in Hessen bestätigt.

Coronavirus in Hessen: 179 Verstöße gegen Kontaktverbot

+++ 13.41 Uhr:Kampf gegen das Coronavirus: Die Polizei in Hessen hat in den zwei Tagen seit dem Inkrafttreten des Kontaktverbots 179 Verstöße registriert. In diesen Fällen seien Gruppen mit mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit angetroffen worden, die nicht zu einem Hausstand zählen oder geschäftlich unterwegs sein müssen. Das teilte das Innenministerium von Hessen am Mittwoch (25.03.2020) mit. Die strengeren Regeln gelten seit Montag.

„Die Betroffenen reagierten fast alle nach der Ansprache durch die Polizei verständnisvoll und lösten die Zusammenkünfte auf oder hielten sich danach an den wichtigen Abstand von mindestens 1,5 Metern“, erklärte das Innenministerium. Sieben Menschen mussten demnach zeitweise in Gewahrsam genommen werden, unter anderem weil sie Widerstand gegen die Anweisungen der Beamten leisteten.

Binnen zwei Tagen registrierte die Polizei außerdem 197 Verstöße gegen die Schließungen zum Beispiel von Restaurants, Bars, Sport- oder Freizeiteinrichtungen.

Coronavirus in Hessen: Schüler in Neu-Anspach müssen Abi-Prüfung unterbrechen

+++ 12.30 Uhr: Im Hochtaunuskreis in Hessen müssen sieben Abiturienten ihre Prüfung unterbrechen, das berichtet die Hessenschau. Eine Schülerin der Adolf-Reichwein-Schule in Neu-Anspach, die zuvor mit einer inzwischen positiv getesteten Person Kontakt hatte, zeigte typische Corona-Symptome. Die sieben Schülerinnen und Schüler, inklusive der erkrankten Schülerin, sind nun in häuslicher Quarantäne. 

Auch die vier aufsichtshabenden Lehrkräfte der Prüfung wurden vorsichtshalber in häusliche Quarantäne beordert. Die Nachschreibetermine für die sieben Schülerinnen und Schüler wurden auf nach den Osterferien gelegt. Die Prüfungen für die restlichen Abiturienten der Schule würden normal weiterlaufen. 

Kontaktverbot wegen Coronavirus: Land Hessen arbeitet an Bußgeldkatalog

+++ 10.46 Uhr: Um dem Coronavirus in Hessen den Wind aus den Segeln zu nehmen, gilt seit Sonntag (22.03.2020) ein Kontaktverbot. Menschen dürfen in der Coronakrise nur noch alleine, zu zweit oder mit der Familie draußen unterwegs sein. 

Das Land Hessen arbeitet derzeit an einem Straf- und Bußgeldkatalog zu Verstößen gegen das Kontaktverbot. Orientieren wird sich der Katalog an dem des Bundeslands Nordrhein-Westfalen und am Infektionsschutzgesetz der Bundesregierung. 

In NRW beispielsweise muss man 250 Euro Strafe zahlen, wenn man sich mit mehr als zwei Menschen in der Öffentlichkeit trifft. Auch Strafen für geöffnete Restaurants und Geschäfte sind im Bußgeldkatalog aufgeführt.

Coronakrise in Hessen: Erstaufnahme-Einrichtung betroffen

Update vom Mittwoch, 25.03.2020, 06.30 Uhr: Auch die Erstaufnahme-Einrichtung für Geflüchtete des Landes Hessen in Gießen ist von der Corona-Krise betroffen. Bislang gebe es drei positiv getestete Bewohner, hieß es beim Regierungspräsidium Gießen mit Stand Dienstag. „Alle drei Personen sind umgehend isoliert und versorgt worden und zeigen bisher nur leichte Symptome.“ Auch Kontaktpersonen seien von den übrigen Bewohnern getrennt untergebracht worden. 

Den Angaben zufolge sind in den fünf Erstaufnahme-Einrichtungen des Landes Hessen 3136 Geflüchtete untergebracht, 1402 von ihnen am Standort Gießen. In allen Einrichtungen seien Vorsorgemaßnahmen getroffen worden, so sei etwa die Essensausgabe zeitlich und räumlich neu geregelt worden.

Coronakrise in Hessen: Sechs Todesfälle

+++ 19.24 Uhr: Hessen zählt derzeit sechs Todesfälle in Folge einer Coronavirus-Infektio n. Am Dienstag meldeten der Kreis Offenbach und die Stadt Darmstadt jeweils einen Todesfall; beide Todesfälle tauchen noch nicht in der Statistik des Hessischen Sozialministeriums auf. 

Zuvor war in Hessen je ein Todesfall aus dem Main-Taunus-Kreis, dem Kreis Offenbach, der Stadt Offenbach und der Stadt Wiesbaden bekannt geworden. Am Dienstag hatte es Verwirrungen um die Zahl der Toten gegeben, da fälschlicherweise ein Todesfall aus dem Landkreis Gießen in der Statistik auftauchte. Dabei habe es sich um einen Übermittlungsfehler gehandelt; im Landkreis Gießen gibt es bislang keinen Todesfall.

Übersicht der bestätigten Todesfälle in Hessen:

  • Main-Taunus-Kreis: 1
  • Kreis Offenbach: 2
  • Stadt Darmstadt: 1
  • Stadt Offenbach: 1
  • Stadt Wiesbaden: 1

Coronavirus in Hessen: Wahlen in zahlreichen Kommunen verschoben

+++ 17.54 Uhr: In Hessen werden wegen der Coronakrise 36 Bürgermeisterwahlen verschoben. Sie sollten eigentlich an Sonntagen zwischen dem 26. April und dem 25. Oktober 2020 stattfinden, werden aber jetzt auf frühestens den 1. November 2020 verlegt. Der Landtag hat am Dienstag (24.03.2020) im Schnelldurchgang ein entsprechendes Gesetz verabschiedet.

Wie Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) am Dienstag mitteilte, werde mit der Verschiebung eine Mensch-zu-Mensch-Ansteckung durch das hochansteckende Coronavirus in den Wahllokalen verhindert. Von der Verschiebung verspricht sich die Landesregierung auch eine höhere Wahlbeteiligung. „Diese wäre in den kommenden Monaten aufgrund des Coronavirus nicht zu erwarten“, erklärte Beuth.

Diese Gemeinden sind betroffen:

  • Wahl ursprünglich im April: Gladenbach, Lauterbach, Limeshain, Münster, Steinau an der Straße, Walluf
  • Wahl ursprünglich im Mai: Gersfeld, Helsa, Neukirchen, Rodenbach, Sontra, Wesertal
  • Wahl ursprünglich im Juni: Bensheim, Cornberg, Hochheim am Main, Kalbach, Kelsterbach, Reichelsheim (Odenwald), Reinhardshagen, Vellmar
  • Wahl ursprünglich im Juli: Gemünden (Wohra)
  • Wahl ursprünglich im August: Dipperz, Elbtal, Haunetal, Hofgeismar, Stockstadt am Rhein
  • Wahl ursprünglich im September: Babenhausen, Calden, Eppertshausen, Meißner, Niederaula, Wartenberg, Zierenberg
  • Wahl ursprünglich im Oktober: Ahnatal, Burghaun, Neuberg

Coronavirus in Hessen: Zahl der Todesfälle berichtigt

+++ 16.49 Uhr: Das Ministerium für Soziales und Integration hat nun die überarbeitete Übersicht der bestätigten Sars-CoV-2-Fälle in Hessen veröffentlicht. Demnach gibt es in Hessen lediglich vier Todesfälle nach einer Infektion mit dem Coronavirus, nicht wie zuerst angenommen fünf. Das bestätigte auch eine Sprecherin des Ministeriums auf Anfrage.

Coronavirus in Hessen: Verwirrung um Todesfälle

+++ 16.15 Uhr: Wie ein Sprecher des Landkreis Gießen der Gießener Allgemeinen Zeitung bestätigt, gibt es bislang keinen Todesfall im Landkreis. Dies widerspricht der vom Land Hessen erstellten Übersicht über die Neu-Infizierten und Todesfälle des Corona-Pandemie

Grund für die Unstimmigkeit sei ein Übermittlungsfehler. Nicht berücksichtigt wurde in der Statistik allerdings ein Todesfall in Darmstadt. 

Die Übersicht des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration ist derzeit nicht abrufbar. Wie viele Todesfälle es in Hessen insgesamt gibt, ist damit unklar.

Coronavirus in Hessen: Neue Zahlen veröffentlicht 

+++ 14.25 Uhr: Das Land Hessen hat eine neue Übersicht der bestätigten Sars-CoV-2-Fälle in Hessen veröffentlicht. Nachdem am Montag (23.03.2020) 1352 Fälle bestätigt wurden, stieg die Zahl am Dienstag (24.03.2020) auf 1617 Fälle an. Das sind 265 Fälle mehr als am Montag. 

Coronavirus in Hessen: Berufsverkehr betroffen 

+++ 13.30 Uhr: Auch der Berufsverkehr in Hessen ist von den Auswirkungen der Coronakrise betroffen „Der Verkehr hat deutlich abgenommen“, sagte eine Sprecherin der Verkehrsbehörde Hessen Mobil am Dienstag (24.03.2020) mit Blick auf die Autobahnen im Land. Wenn es überhaupt noch Stau gebe, dann wegen einer Panne oder einem Unfall.

Auch Busse und Bahnen sind leer wie sonst höchstens in den Sommerferien. Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) hat sein Angebot reduziert und so auf die zurückgehenden Fahrgast-Zahlen reagiert. 

Coronavirus in Hessen: Todesfall bestätigt

+++ 12.03 Uhr: In Hessen wurde ein neuer Todesfall bestätigt. In der Nacht zum Dienstag (24.03.2020) ist nach Angaben des Gesundheitsamts Darmstadt ein positiv auf den Coronavirus getesteter Mann gestorben. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 89 Jahre alten Mann, der am Montag mit schweren Vorerkrankungen in ein Krankenhaus in Darmstadt eingeliefert worden war.

Coronavirus in Hessen: Bestattungen und standesamtliche Eheschließungen weiter erlaubt

+++ 10.13 Uhr: Das Coronavirus geht nicht spurlos am öffentlichen Leben in Hessen vorbei. Auch bei Bestattungen und standesamtlichen Trauungen müssen die Corona-Richtlinien des Robert-Koch-Instituts eingehalten werden. Die hessische Landesregierung weist in der letzten Verordnung vom 22.03.2020 darauf hin, dass es weiterhin möglich ist, Trauerfeiern und Bestattungen unter Einhaltung der Infektionsschutzbestimmungen durchzuführen. Der Mindestabstand von 1,5 Metern muss trotzdem gewahrt werden.

Auch im Standesamt Frankfurt werden die Hochzeitszeremonien auf ein Minimum reduziert. Wie die FAZ berichtet, sind die meisten Räumlichkeiten, in denen geheiratet werden kann, geschlossen. Die Stadt biete einen Ersatzraum, in dem lediglich der Standesbeamte und das Brautpaar, durch eine Glasscheibe getrennt, Platz finden. Auch die Zeremonie ist auf wenige Minuten reduziert. 

Coronavirus in Hessen: Die Landesregierung informiert über Messenger-Dienst

+++ 08.14 Uhr: Die Landesregierung informiert nun auch per Messenger-Dienst über die Auswirkungen des Coronavirus in Hessen. Um die Bürger mit zuverlässigen und aktuellen Informationen zu versorgen, sende man ab dem heutigen Dienstag Mitteilungen über „Telegram“ und „Threema“, teilte die Staatskanzlei mit. 

Mit den Handyprogrammen erhalte man Mitteilungen direkt aufs Smartphone. Eine Anleitung, wie das funktioniert, soll im Internet auf der Seite www.corona.hessen.de zu finden sein. Auf dieser Seite gibt es zudem gebündelte und ausführliche Informationen zum Coronavirus sowie alle Beschlüsse und Verordnungen der Hessischen Landesregierung.

Corona-Krise in Hessen: Bauern fürchten Ernteausfälle

Update vom Dienstag, 24.03.2020, 06.37 Uhr: Erntehelfer sind in der Corona-Krise knapp - auch in Hessen: Der hessische Bauernverband fürchtet wegen den ausbleibenden Saisonarbeitskräften Ernteausfälle bei Obst und Gemüse. „Was nicht gepflanzt wird, kann nicht geerntet werden“, sagte der Sprecher des Verbandes, Bernd Weber. 

In Hessen beginne jetzt die Pflanzung von Salat, Kohl oder auch Erdbeeren. „Wir brauchen dringend Saisonarbeitskräfte.“ Landesweit bestehe Bedarf an 16.000 bis 17.000 Helfern. 

Einige Höfe hätten Kräfte, bei anderen sei gerade einmal ein Drittel der notwendigen Leute vor Ort. Einige Landwirte aus Hessen griffen zur Selbsthilfe und organisieren Flüge für ihre Helfer aus Ost- und Südosteuropa.

Unterdessen wurde in Frankfurt-Sachsenhausen versucht, in mehrere Lokale einzubrechen. Dank dem Coronavirus* sind die Einbrecher ohne Beute wieder abgezogen.

Corona-Krise in Hessen: Situation an Testzentren entspannt sich

+++ 18.09 Uhr: Die Situation an den Corona-Testzentren in Hessen hat sich laut Sozialminister Kai Klose (Grüne) entspannt. Klose sagte am Montag (23.03.2020) in Wiesbaden, es gebe aber weiterhin Engpässe beim ärztlichen Personal und bei Laborkapazitäten. 

Zeitweise hatten sich vor Corona-Testzentren in Hessen Schlangen gebildet. Klose betonte, die Tests seien für Menschen, die aus Risikogebieten kommen oder eine medizinische Indikation ausweisen. „Das ist nicht für jeden, der Gewissheit haben will“, so Klose.

Das Land Hessen will zudem die medizinische Versorgung wegen der Corona-Krise ausbauen. Dazu hat Sozialminister Klose einen Planungsstab eingesetzt, der für die stationäre Versorgung und Behandlung von Covid-19-Patienten zuständig ist. Außerdem will Hessen seine Beatmungsgeräte von 1400 auf 2800 verdoppeln. 

Coronavirus in Hessen: Polizei warnt vor Cyberkriminellen

+++ 17.21 Uhr: Die Polizei Südhessen warnt in einer Pressemitteilung vor Cyberkriminellen, die die Coronavirus-Krise in Hessen ausnutzen. In gefälschten E-Mails, die im Namen von Gesundheitsämtern, der Weltgesundheitsorganisation sowie anderen Behörden, Institutionen und Firmen verschickt werden, sind potentiell schädliche Anhänge in den Formaten .docx oder .exe verpackt. Wenn diese geöffnet werden, installiert sich eine Spyware oder der Computer wird komplett verschlüsselt.

+++ 16.25 Uhr: Am Montagnachmittag (23.03.2020) kam es bei der Zahl der Toten in Hessen zu Unstimmigkeiten. Das Ministerium für Soziales und Integration sprach wie am Vortag von drei Todesopfern, die aus dem Main-Taunus-Kreis, aus dem Landkreis Offenbach und der Stadt Wiesbaden stammten. Am Montagnachmittag (23.03.2020) berichtete die Stadt Offenbach von einer weiteren Person, die am Sonntag gestorben sei. 

Coronavirus in Hessen: Todesopfer hatte Vorerkrankungen

Sie sei 89 Jahre alt geworden und habe unter verschiedenen Vorerkrankungen gelitten. Ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelt, war laut der Presseagentur DPA zunächst unklar. Dieses Todesopfer sei in der Hessen-Statistik noch nicht erfasst, berichtete das Ministerium auf Anfrage.

+++ 15.17 Uhr: In Hessen breitet sich das Coronavirus weiter aus. Nach Angaben des Hessischen Ministerium für Soziales und Integration hatten sich bis zum Montagmittag (23.03.2020, Stand: 14.00 Uhr) 1352 Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2 angesteckt. Das waren 85 bestätigte Fälle mehr als am Sonntag (22.03.2020, Stand: 14.00 Uhr). Mit 164 Fällen ist Frankfurt am Main in Hessen die Stadt mit den meisten Infizierten. 

Coronavirus in Hessen: Operationen werden verschoben

+++ 11.45 Uhr: Die Kliniken in Hessen verschieben laut Angaben des Präsidenten der Hessischen Krankenhausgesellschaft, Christian Höftberger, planbare Operationen und Eingriffe, die derzeit medizinisch nicht notwendig sind. Damit reagieren sie auf den zu erwartenden Ansturm aufgrund des Coronavirus

+++ 07.30 Uhr: Der Handelsverband in Hessen hält die angesichts der Corona-Krise ausgeweitete Sonntagsöffnung weder für notwendig noch für machbar. Er kenne keinen Supermarkt, der am Sonntag (22. März) geöffnet hatte, sagte Verbandspräsident Jochen Ruths. Er habe die klare Rückmeldung erhalten, dass der Sonntag dringend gebraucht werde, um beispielsweise ohne Kunden im Laden das Sortiment aufzufüllen. 

Coronavirus in Hessen: Sonntagsöffnung wird kritisiert

Auch personell seien die Kapazitäten überhaupt nicht vorhanden, einen weiteren Tag zu öffnen, sagte Ruths. Den Geschäften drohe sonst ein Kollaps. „Die vorhandenen Öffnungszeiten reichen aus.“ Das Land Hessen hatte im Kampf gegen die Auswirkungen des Coronavirus Sars-CoV-2 das Öffnungsverbot am Sonntag teilweise aufgehoben. So dürfen beispielsweise Lebensmittelläden von 8.00 bis 18.00 Uhr öffnen.

Update vom Montag, 23.03.2020, 06.40 Uhr: Das Kontaktverbot wegen der Coronavirus-Krise gilt ab Montag (23.02.2020). Das sagte Ministerpräsident Volker Bouffier in einem Video auf dem Youtube-Account der hessischen Regierung.

Ab sofort sind auch Friseure, Kosmetikstudios, Tattoo-Studios und Massagesalons geschlossen. Medizinisch nötige Behandlugnen sollen weiterhin möglich sein. 

Coronavirus in Hessen: Verwirrung um Kontaktverbot

+++ 19.35 Uhr: Die Staatskanzlei Hessen zitiert den Ministerpräsidenten Volker Bouffier auf Twitter: „Auch in #Hessen gilt, was die Regierungschefinnen und Regierungschefs mit der Bundeskanzlerin gemeinsam vereinbart haben: Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit ist mit maximal zwei Personen erlaubt.“ Damit wiedersprach man der vorhergehenden Meldung, dass Personen in Hessen bis auf wenige Ausnahmen nur noch alleine vor die Tür dürften.

In einem weiteren Tweet heißt es: „Damit wollen wir vor allem Alleinstehenden ermöglichen, sich auch weiterhin gemeinsam mit einer weiteren Person außerhalb des eigenen Hausstandes in der Öffentlichkeit aufzuhalten.“ Außerdem sei der Aufenthalt im öffentlichen Raum im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet, hieß es weiter.

+ ++ 17.52 Uhr: Für Hessen gilt ein weitgehendes Kontaktverbot*. Das erklärte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) in Wiesbaden nach einer Schaltkonferenz mit Bund und Ländern. Das weitgehende Kontaktverbot beinhaltet, dass Menschen nur noch allein aus dem Haus gehen dürften, wie die dpa meldete. Für Familien gelte eine Ausnahme. Auch Personen die Unterstützung bräuchten dürften von einer zweiten Person begleitet werden.

Coronavirus in Hessen: ICE in Gelnhausen wegen Corona-Verdachtsfall gestoppt

+ ++ 16.46 Uhr: In Gelnhausen (Main-Kinzig-Kreis) wurde ein ICE wegen eines Coronavirus-Verdachts gestoppt. Wie die Bundespolizei der dpa mitteilte, wurde die Fahrt des Zuges unterbrochen, weil ein Reisender zu verstehen gegeben habe, er sei mit dem Coronavirus infiziert.

Er trug Hanschuhe und Mundschutz und hatte eine Bescheinigung aus Hamburg dabei. Diese bestätigte einen Test auf das Coronavirus Sars-Cov-2 sowie die Empfehlung häuslicher Quarantäne. Im ICE-Abteil des Reisenden befanden sich keine anderen Personen. Laut dem Polizeisprecher müssten nun die örtlichen Gesundheitsbehörden über das weitere Vorgehen entscheiden.

Coronavirus in Hessen: Sozialministerium veröffentlicht neue Zahlen

+ ++ 16.03 Uhr: Das hessische Sozialministerium hat aktuelle Zahlen zu den Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen veröffentlicht. Nach Stand von 15.55 Uhr sind in Hessen 1267 Menschen mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, drei Menschen sind an der Lungenkrankheit Covid-19 verstorben. Damit sind 101 mehr Fälle gemeldet, als am Samstag (21.03.2020). Die meisten Fälle auf 100.000 Einwohner gibt es im Kreis Groß-Gerau mit 85 Erkrankten. Darauf folgen die Kreise Fulda (77 auf 100.00 Einwohner) und Schwalm-Eder (66 auf 100.000 Einwohner). 

Zwar ist der Anstieg der gemeldeten Coronavirus-Fälle geringer, als in den letzten Tagen. Grund dafür kann aber sein, dass am Sonntag weniger Gesundheitsämter neue Covid-19-Fälle melden, als an anderen Tagen der Woche.

Supermarkt öffnet nur für Coronavirus-Risikogruppen

+++ 15.03 Uhr: Ein Supermarkt in Nauheim im Süden von Hessen hat wegen derCorona-Pandemie seine Öffnungszeiten angepasst. Wie der Hessische Rundfunk berichtet, öffnet der Markt täglich von 7 Uhr bis 8 Uhr nur für Angehörige von Risikogruppen, also insbesondere ältere Menschen. Damit soll sichergestellt sein, dass diese in Ruhe einkaufen können, ohne Sorge vor dem Coronavirus.

Supermarkt in Nauheim öffnet nur für Risikogruppen.

Coronavirus-Pandemie in Hessen: Mangel an Intensivbetten droht

+++ 13.07 Uhr: Das Coronavirus setzt die Krankenhäuser in Hessen schon jetzt unter Druck. So müssen Ärzte in Hessen bereits jetzt bei Patienten auswählen, meldet die dpa. Grund dafür ist, dass die 1815 Intensivbetten mit Beatmungsgerät, die es in Hessen gibt, schon im Normalfall zu 79 Prozent ausgelastet sind. Kommen viele Patienten hinzu, die wegen des Coronavirus Sars-Cov-2 beatmet werden müssen, droht ein Mangel an Intensivbetten.

In den Krankenhäusern werden bereits medizinisch nicht notwendige Operationen und Behandlungen aufgeschoben, um Kapazitäten zu schaffen. Die Kategorisierung in medizinisch notwendige und medizinisch nicht notwendige Behandlungen fällt den Medizinern oft nicht leicht. Doch die Kliniken in Hessen müssen noch weitere Kapazitäten aufbauen. Es werden Reservebetten in Betrieb genommen, neue gekauft und das Personal nachgeschult und verschoben, meldet die dpa.

Coronavirus in Hessen: Beatmungsgeräte für Krankenhäuser gesucht

Neben den 1815 Intensivbetten in Hessen, die bereits mit Beatmungsgeräten ausgestatten sind, gibt es in anderen Krankenhausbereichen noch circa 1400 Beatmungsgeräte. Hinzu kommt, dass Bundesgesundheitsminister Jens Spahn angesichts der Corona-Krise (CDU) 10 000 Beatmungsgeräte für Deutschland angeschafft habe, meldet die dpa. Der Präsident der Hessischen Krankenhausgesellschaft, Christian Höftberger, gibt gegenüber der dpa an: „Aber wir brauchen noch mehr als diese Beatmungsgeräte", und setzt hinzu: "Die große Frage für uns Krankenhäuser ist: Wie kriegen wir rechtzeitig das Geld dafür?"

Coronavirus-Pandemie in Hessen: Rund 2400 Schüler nutzen Notbetreuung

Update vom Sonntag, 22.3.2020, 6.45 Uhr: In der ersten Woche der Schulschließungen haben sich die Lehrer in Hessen um rund 2400 Schüler in der Notbetreuung gekümmert. „Die Notbetreuung wird in sehr überschaubarem Umfang genutzt, was ja auch Ziel der Gesamtmaßnahme ist“, teilte ein Sprecher des hessischen Kultusministeriums mit. 

Insgesamt gibt es demnach in Hessen 757 000 Schüler. Man sei mit der sehr kurzfristigen Organisation durch die Schulen sehr zufrieden. Auch die Eltern gingen verantwortungsvoll mit dem Angebot um.

Corona-Pandemie: Trotz mehrfacher Ermahnung - Die Hessen hamstern weiter

+++ 19.16 Uhr: Der Run auf bestimmte Waren dauert in den Supermärkten in Hessen an: Klopapier und Nudeln waren am Samstag etwa in einem Offenbacher Supermarkt ausverkauft, und zwar schon morgens um 8.00 Uhr. 

Damit der Einkauf in geordneten Bahnen verläuft, erlässt der Kreis Marburg-Biedenkopf nun eine Verfügung. Diese besagt, dass sich nur eine bestimme Anzahl von Kunden gleichzeitig im Verkaufsraum etwa von Supermärkten oder Apotheken aufhalten darf und dass die Menschen einen Mindestabstand von eineinhalb Metern einhalten müssen. 

Coronavirus in Hessen: Kreis geht gegen Hamsterkäufe vor

Außerdem will der Kreis gegen Hamsterkäufe vorgehen: „Waren dürfen nur in einem haushaltsüblichen Umfang an eine Person abgegeben werden, sogenannte Hamsterkäufe sind verboten.“

+++ 16.10 Uhr: Laut den täglich vom hessischen Sozialministerium übermittelten Zahlen gibt es nun 1166 bestätigte Fälle von Sars-CoV-2 in Hessen. Die meisten Fälle gibt es mit 148 in Frankfurt. Bisher bestätigt sind bisher nur je ein Todesfall in Offenbach und in Wiesbaden. Der tot aufgefundene Mann in Flörsheim dürfte der dritte Todesfall sein.

+++ 15.30 Uhr: Der durch das Coronavirus gestorbene Mann aus Flörsheim wurde nach Angaben des Kreisgesundheitsamtes am Freitagabend tot in seiner Wohnung gefunden, nachdem seine Infektion bestätigt worden war. Dem Mann sollte das positiv ausgefallenen Testergebnis auf den Erreger Sars-CoV-2 überbracht werden. Als er die Tür nicht öffnete, seien die Einsatzkräfte dann in Vollschutzkleidung in die Wohnung gegangen.  

Coronavirus in Hessen: Jetzt drei Todesopfer

„Eine traurige Nachricht für uns alle“, so Gesundheitsdezernentin Madlen Overdick. „Unser Mitgefühl gehört den Angehörigen des Verstorbenen.“ Das Gesundheitsamt und der Kreis setzten weiterhin alle Kraft ein, um die Verbreitung des Virus einzudämmen.

Der Tote aus Flörsheim ist das dritte Todesopfer des Coronavirus in Hessen. 

+++ 13.00 Uhr: Der Landkreis Limburg-Weilburg verzeichnet aktuell 57 Corona-Infizierte

+++ 12.30 Uhr: Restaurants und Gaststätten in Hessen müssen seit 12.00 Uhr am Samstagmittag bis auf Weiteres geschlossen bleiben. Es wird aber weiter möglich sein, sich Essen zu bestellen und liefern zu lassen. Die schärferen Einschränkungen sollen das Coronavirus verlangsamen. 

Maßnahmen gegen das Coronavirus Sars-CoV-2 in Hessen

Zu weiteren Maßnahmen gehört auch, dass sich nur noch maximal fünf Personen, die nicht in einem gemeinsamen Haushalt leben, an einem öffentlichen Platz versammeln dürfen. Die Polizeipräsidien appellierten an die Menschen in Hessen, sich an die Regeln zu halten.

+++ 21.3.2020, 7.00 Uhr: In Flörsheim ist ein mit dem Coronavirus infizierter Mann gestorben. Das berichtet der Hessische Rundfunk. Wie das Kreisgesundheitsamt mitteilt, sei der Mann tot in seiner Wohnung gefunden worden. Er habe gemäß des Alters und der Vorerkrankungen zur Risikogruppe gehört. 

Update vom Freitag, 20.03.2020, 19.45 Uhr: Battenberg und Allendorf (Waldeck-Frankenberg) befinden sich in Alarmbereitschaft. Dort sollen sich die Bürger in den kommenden Tagen aufgrund des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 möglichst in freiwillige Quarantäne begeben. Der Grund: In beiden Gemeinden in Hessen sind verstärkt Corona-Infizierungen festgestellt worden, wie der Landkreis in einer Mitteilung verkündet.

Von dort habe es eine Gruppenreise nach Südtirol, einem Risikogebiet für das Coronavirus, gegeben. Dabei sollen sich mehrere Personen infiziert haben. 

Coronavirus-Pandemie in Hessen: Zwei Bürgermeister in Quarantäne

Update vom Freitag, 20.03.2020, 19.01 Uhr: Weil das Coronavirus auch in Deutschland wütet, herrscht Ausnahmezustand. Diese Situation versuchen Betrüger in Hessen auszunutzen. Wie die Polizei Südhessen mitteilt, spielen Unbekannte mit den Ängsten der Bevölkerung in Bezug auf das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2. Sie klingeln bei fremden, vorzugsweise älteren Menschen und geben sich an der Haustür als Amtspersonen aus, die Tests auf das Coronavirus durchführen wollen. 

Die Kriminellen haben laut der Polizei dabei zumeist das Ziel, in die Wohnung ihrer Opfer zu gelangen, um dort nach Bargeld, Schmuck oder anderen Wertsachen zu suchen. Daher verweist die Polizei darauf, dass es keine unangemeldeten Tests an der Haustür gibt. 

Update vom Freitag, 20.03.2020, 18.30 Uhr: Gleich zwei Bürgermeister in Hessen müssen aufgrund des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 in Quarantäne. Dabei handelt es sich um Adnan Shaikh (CDU), dem Bürgermeister von Eschborn (Main-Taunus), undLeonhard Helm (CDU), dem Bürgermeister von Königstein (Hochtaunus). Das teilten beide Städte kurz nacheinander am Freitag mit. 

Beide hatten in den vergangenen Tagen direkten Kontakt mit einer infizierten Person. Symptome seien bei beiden jedoch noch nicht aufgetreten.

Coronavirus Sars-CoV-2 in Hessen zwingt Betriebe in Kurzarbeit

Update vom Freitag, 20.03.2020, 17.27 Uhr: Die hessischen Arbeitsagenturen erhalten derzeit täglich tausende Beratungsfragen zur Kurzarbeit. Viele Betriebe müssen aufgrund der wirtschaftlichen Lage durch das Coronavirus Kurzarbeit einführen. Die Regionaldirektion Hessen teilte am Freitag mit, sie hätten allein in der laufenden Woche 7300 Anträge erhalten. Im Januar und Februar diesen Jahres waren es erst 219 Anzeigen gewesen. 

„In dieser Dimension haben wir das noch nie erlebt“, sagte der Chef der Direktion Hessen, Frank Martin, der Deutschen Presse-Agentur. Man setze alles daran, die Anzeigen schnell zu bearbeiten und die Anträge auf Kurzarbeitergeld entgegenzunehmen. Das Personal sei bereits massiv verstärkt worden und werde täglich weiter hochgefahren. „Wir stemmen uns dagegen, dass aus einer vorübergehenden Stilllegung eines Betriebs eine Insolvenz oder Entlassungen entstehen.“ (mit dpa)

Allein der Flughafen Frankfurt schickt im Zuge der Corona-Krise 18.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kurzarbeit.*

Aktuelle Zahl der Coronavirus-Infektionen in Hessen

Update vom Freitag, 20.03.2020, 16.23 Uhr: Das Ministerium für Soziales und Immigration veröffentlicht am Freitag, 20.03.2020 folgende Zahlen:

  • Bergstraße: 37
  • Darmstadt (Stadt): 16
  • Darmstadt-Dieburg: 28
  • Frankfurt: 122
  • Fulda: 73
  • Gießen: 39
  • Groß-Gerau: 48
  • Hersfeld-Rotenburg: 21
  • Hochtaunuskreis: 52
  • Region Kassel: 38
  • Lahn-Dill-Kreis: 32
  • Limburg-Weilburg: 41
  • Main-Kinzig-Kreis: 47
  • Main-Taunus-Kreis: 40
  • Marburg-Biedenkopf: 28
  • Odenwaldkreis: 8
  • Offenbach (Landkreis): 43
  • Offenbach (Stadt): 5
  • Rheingau-Taunus-Kreis: 26
  • Schwalm-Eder-Kreis: 58
  • Vogelsbergkreis: 17
  • Waldeck-Frankenberg: 25
  • Werra-Meißner-Kreis: 2
  • Wetteraukreis: 26
  • Wiesbaden (Stadt): 52
  • Insgesamt sind es in Hessen (Stand 20.03.2020) 962 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2. Das sind 222 Fälle mehr, als noch am Vortag. Zwei Patienten sind infolge der Erkrankung verstorben.

    Update vom Freitag, 20.03.2020, 15.19 Uhr: Ministerpräsident Volker Bouffier und Gesundheitsminister Kai Klose haben in einer Pressekonferenz am Freitagnachmittag (20.03.2020) die neuen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus in Hessen erklärt. Am Vormittag verkündete das Land, dass Gaststätten, Restaurants und Cafès ab Samstagmittag 12.00 Uhr geschlossen bleiben. Bereits ab 00.00 Uhr am Samstagmorgen wird die Obergrenze von Versammlungen auf öffentlichen Plätzen auf fünf Personen herabgesetzt. 

    Coronavirus-Pandemie: fast 1000 bestätigte Fälle in Hessen

    Europa, Deutschland und Hessen haben sich mittlerweile zum Zentrum der Coronavirus-Pandemie entwickelt. In Deutschland gebe es aktuell 962 bestätigte Infektionen, so Gesundheitsminister Klose. Obwohl sich viele Menschen schon rücksichtsvoll und solidarisch verhalten, gebe es immer wieder Menschen, die in großen Gruppen zusammenkommen und sogar sogenannte„Corona-Partys“ veranstalten. „Das ist unverantwortlich“, so Bouffier. 

    Coronavirus in Hessen: Einschränkungen gelten für alle 

    Bouffier und Klose betonen, dass die Entscheidung, die Maßnahmen und Einschränkungen in einer freien, demokratischen Gesellschaft erneut zu verschärfen, keine leichte ist. Doch Freiheit bedeute auch, Verantwortung für sich und seinen nächsten zu Übernehmen. Die Einschränkungen gelten nicht nur für die Risikogruppen, also alte Menschen oder Menschen mit Vorerkrankungen, sondern „ausdrücklich für alle“, so Klose.

    Coronavirus: Ausgangssperre bleibt die letzte Maßnahme in Hessen 

    Aus diesen Gründen bleibt die Ausgangssperre, obwohl der Ruf im Land immer lauter wird*, auch die letzte zu ergreifende Maßnahme. Die Landesregierung hält weiterhin daran fest, an die Vernunft und Solidarität zu appellieren. Zur Kontrolle, ob die Maßnahmen eingehalten werden, werden Polizei und Ordnungsbehörden eingesetzt werden und gegebenenfalls auch Bußgelder verhängen. Diese werden sich vermutlich zwischen 100 und 300 Euro bewegen.

    Ministerpräsident Bouffier betont: „Wir wissen, dass das eine Einschränkung ist – sie ist aber nötig.“

    *fr.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks. 

    Hessen: Der Notruf 112 ist keine Coronavius-Hotline

    Update vom Freitag, 20.03.2020, 14.17 Uhr: Die Feuerwehr Frankfurt bittet auf Twitter darum, die 112 auch während der Corona-Krise bitte nur in Notfällen zu wählen. Auch wenn die Nummer des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes oder einer anderen Hotline gerade nicht zu erreichen ist, ist die 112 keine Alternative als Coronavirus-Infotelefon. 

    Update vom Freitag, 20.03.2020, 13.59 Uhr: Der Rheinmain-Verkehrsbund (RMV) schränkt sein Angebot im öffentichen Nahverkehr weiter ein. Viele Züge fahren nur noch nach Samstagsfahrplan. Alle Details und Neuigkeiten zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie* auf den öffentlichen Personennahverkehr im Rhein-Main-Gebiet, gibt es in diesem News-Ticker

    Coronavirus in Hessen: Frankfurt sagt die Nacht der Museen ab

    Update vom Freitag, 20.03.2020, 13.30 Uhr: Auch die Planungen zur Nacht der Museen am 25. April in Frankfurt am Main  und Offenbach werden eingestellt. 

    Wie die Stadt am Freitag (20.03.2020) mitteilte, finde die Nacht der Museen nicht wie geplant am 25.04.2020 statt. Kulturdezernentin Ina Hartwig sagt: „Zum jetzigen Zeitpunkt ist nicht absehbar, inwieweit die Ausbreitung des Coronavirus bis Ende April eingedämmt werden kann. Wir bedauern die Absage sehr, jedoch steht die Gesundheit aller Beteiligten und unserer Besucherinnen und Besucher an erster Stelle. Bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der mitwirkenden Museen, die bereits das Programm des Abends vorbereitet haben, bedanke ich mich für ihr Engagement.“

    Eine Verlegung auf einen späteren Termin im Jahr ist denkbar. Vorerst bleiben aber die weiteren Entwicklungen der Corona-Krise abzuwarten. 

    Die hessischen Krankenhäuser fordern mehr Unterstützung bei der Bewältigung der Corona-Krise

    Update vom Freitag, 20.03.2020, 13.13 Uhr: Die hessischen Krankenhäuser benötigen mehr Geld zur Bewältigung der Corona-Krise. Der Präsident der Hessischen Krankenhausgesellschaft, Christian Höftberger sagt gegenüber der Deutschen Presseagentur, man wisse nicht, wie man Personal, Material und zusätzliche Bettenkapazitäten bezahlen soll. 

    Zur Entlastung der Krankenhäuser fordert die Krankenhausgesellschaft die Umrüstung von Reha-Kliniken. So könnten weniger schwer erkrankte Patienten verlegt werden um die Kapazitäten für schwerere Krankheitsverläufe freizugeben. Andernfalls bestehe die Gefahr, dass das System irgendwann zusammenbricht. Der aktuell angestrebte Schutzschirm für Kliniken sei noch weit davon entfernt, die Bedürfnisse der Gesundheitsversorgung in der Krise ausreichend abzudecken, so Höftberger.

    Update vom Freitag, 20.03.2020, 12.52 Uhr:  Hessen verschärft die Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus - Restaurants und Gaststätten in Hessen sollen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus* ab Samstagmittag 12.00 Uhr geschlossen bleiben. Das teilte die Staatskanzlei am Freitag in Wiesbaden mit. Die bisherige Obergrenze für Versammlungen werde zudem von 100 auf 5 Personen reduziert, kündigte Regierungssprecher Michael Bußer an.

    Coronavirus-Pandemie in Hessen: „In höchstem Maße unsolidarisch“ – Bouffier mahnt zur Vernunft 

    Update vom Freitag, 20.03.2020, 12.44 Uhr: Trotz eindringlicher Ansprachen und Bitten um Rücksichtnahme, sind in Hessen immer noch viele Menschen draußen unterwegs und treffen sich in größeren Gruppen. Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier appelliert in der Corona-Krise noch einmal eindringlich an die Vernunft. Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus können erst dann Früchte tragen, wenn sich alle solidarisch zeigen und ihre sozialen Kontakte auf das absolute Minimum reduzieren. 

    Gegenüber der BILD-Zeitung sagte Bouffier am Freitag (20.03.2020): „Wir sind deshalb in großer Sorge. Corona-Partys sind das irrste, was man sich vorstellen kann. Das ist in höchstem Maße unsolidarisch." Es werde in Zukunft immer wieder Stichproben und Kontrollen geben. Wenn sich ein Teil der Bevölkerung weiterhin nicht an die Vorgaben halte, helfe nur der Zwang. 

    Am Nachmittag, gegen 14.30 Uhr hat der Ministerpräsident angekündigt, gemeinsam mit dem hessischen Gesundheitsminister Klose in einer digitalen Pressekonferenz über das weitere Vorgehen des Landes Hessen in der Corona-Krise zu informieren.

    Coronavirus in Hessen: Frankfurt am Main mit den meisten Infektionen

    Update vom Freitag, 20.03.2020, 12.13 Uhr: Das Coronavirus hat ganz Hessen in den Ausnahmezustand versetzt. Die größte Stadt in Hessen, Frankfurt am Main, hat aktuell auch die meisten Infektionen mit SARS-CoV-2. Alle Entwicklungen aus Frankfurt gibt es in diesem News-Ticker

    Update vom Freitag, 20.03.2020, 11.49 Uhr: Der hessische Basketball-Bundesligist Gießen 46ers hat die Verträge mit den Amerikanern Luke Petrasek und Kendall Gray wegen der Corona-Krise vorzeitig aufgelöst. Der Verein entsprach damit einem Wunsch des Duos, das sich am Freitag bereits auf den Weg in die Heimat machte. 

    Beide Spieler, die zu Saisonbeginn zu den Mittelhessen gewechselt waren, hätten um die Vertragsauflösung gebeten, damit sie bei ihren Familien weilen können. "Aufgrund der Aussetzung des Spiel- und Trainingsbetriebs war dieser Wunsch nachvollziehbar und wurde von Seiten der Gießen 46ers sofort gewährt", teilte der Verein mit. (dpa)

    Coronavirus in Hessen: SV Darmstadt 98 richtet Hilfe-Plattform ein

    Update vom Freitag, 20.03.2020, 10.46 Uhr: Der Fußball-Zweitligist Darmstadt 98 richtet mit Unterstützung der Stadt Darmstadt ab sofort eine zentrale Anlaufstelle für Hilfswillige und Hilfesuchende in der Corona-Krise ein. 

    Auf einer extra eingerichteten Plattform vermittelt der Verein unter dem Motto #soliDArisch Hilfeleistungen per Telefon-Hotline, auf der Internetseite www.soli-DA-risch.de oder per Mail. 

    Die Lilien starten diese Aktion im Rahmen ihrer Sozialkampagne „Im Zeichen der Lilie“.Der Verein möchte damit praktische Hilfe vermitteln. Auch bereits bestehende private Initiativen sollen auf der Plattform gebündelt werden, sodass ein bereites Spektrum an Unterstützungsmöglichkeiten abgedeckt wird, heißt es in der Mitteilung, die der Verein am Freitag (20.03.2020) veröffentlicht. 

    „Auch und vor allem in dieser gesellschaftlichen Krise wollen wir unserer sozialen Verantwortung gerecht werden“, sagte 98-Präsident Rüdiger Fritsche. „Natürlich können wir nicht auf alle Fragen Antworten und Lösungen bieten. Wir wollen aber als Schnittstelle fungieren, um die Menschen zusammenzubringen und sich gegenseitig zu helfen.“

    Die Stadt unterstützt die Aktion ausdrücklich. Der Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt, Jochen Partsch betont: „Solidarität ist das Gebot der Stunde. Dazu gehört, dass jeder alles tut, um eine eigene Ansteckung zu vermeiden, dazu gehört aber auch, dass wir alle gemeinsam den Menschen helfen, die jetzt unsere Hilfe benötigen.“

    Coronavirus in Hessen: Polizei warnt vor falschen Corona-Tests an der Haustür

    Update vom Freitag, 20.03.2020, 10.09 Uhr: Die Polizei Frankfurt macht darauf aufmerksam, dass Betrüger sich die Unsicherheit in der Corona-Krise auf vielfältige Weise zu Nutzen machen. In einer neuen Masche bieten die Betrüger Corona-Tests an der Haustür an, um in die Wohnungen ihrer Opfer zu gelangen und nach Bargeld, Schmuck oder anderen Wertgegenständen zu suchen. Bei Verdacht auf eine Erkrankung werden Corona-Tests aber ausschließlich angemeldet durchgeführt. Bei unangemeldeten Tests kann es sich um Betrüger handeln. 
    Die Polizei listet auf der Homepage für polizeiliche Kriminalprävention bisher bekannte Maschen auf und gibt Tipps gegen Haustürbetrüger. 

    Eintracht Frankfurt in Quarantäne: Ein Spieler hat sich mit dem Coronavirus infiziert

    Update vom Freitag, 20.03.2020, 07.15 Uhr: Bei Eintracht Frankfurt ist ein Spieler an dem Coronavirus erkrankt. Weil der namentlich nicht genannte Spieler über Unwohlsein und andere Symptome geklagt hatte, wurde er auf Covid-19 getestet - mit einem positiven Ergebnis. Nun habe sich die komplette Mannschaft und der Betreuerstab, sowie einige Mitarbeiter aus dem Umfeld in zweiwöchige Quarantäne begeben, berichtet der Verein am Donnerstag (19.03.2020). 

    Update vom Freitag, 20.03.2020, 06.50 Uhr: In mehreren Kläranlagen im Lahn-Dill-Kreis fallen immer wieder Schmutzwasserpumpen aus, wie der Landkreis berichtet. Der Grund: die ungewöhnlich hohe Anzahl an Feuchttüchern, die die Leitungen verstopft. 

    Normalerweise stellt erhöhte Belastung durch Klopapier kein Problem dar – anders aber bei den Feuchttüchern. Sie bestehen aus stabilerem Material, wie etwa Vliesstoff, und zersetzen sich dadurch kaum. 

    Unterdessen sprach Maybrit Illner im ZDF-Talk mit ihren Gästen über die Corona-Krise. Dabei deutete Virologe Christian Drosten an, dass man auch unkonventionelle Wege zu gehen bereit sei.

    Coronavirus: Frau aus Kreis Offenbach stirbt an Covid-19

    Update vom Donnerstag, 19.03.2020, 21.56 Uhr: Der Kreis Offenbach meldet am Abend den ersten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Eine 89-jährige Frau aus Mainhausen starb an Covid-19.

    Der Kreis betont, dass sowohl die Infektionskette wie auch die Kontaktpersonen der Verstorbenen nachvollzogen werden konnten.

    Update vom Donnerstag, 19.03.2020, 21.17 Uhr: Hessens Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) hat sich bei der Vorstellung eines milliardenschweren Rettungsschirms zur Bewältigung der Corona-Krise zum Ausmaß der Pandemie und ihrer Folgen geäußert: „Das ist in der Tat eine historische, wahrscheinlich eine Jahrhundertaufgabe, die wir vor der Brust haben. Die wir auch im Moment in der Dimension noch nicht abschließend einschätzen können.“

    Coronavirus in Hessen: Schlossgrabenfest in Darmstadt fällt aus

    Update vom Donnerstag, 19.03.2020, 17.34 Uhr: Das Schlossgrabenfest in Darmstadt fällt aufgrund der Verbreitung des Coronavirus in Hessen aus. Das größte Musikfestival war für Ende Mai geplant, kann nun jedoch nicht mehr stattfinden. „Wir müssen alles in unserer Macht Stehende tun, um die Verbreitungsgeschwindigkeit des Virus zu verlangsamen“, wurde Oberbürgermeister Partsch in einer Mitteilung der Stadt Darmstadt zitiert. „Wir sind uns im Krisenstab alle darüber im Klaren, dass die dafür notwendigen Maßnahmen aktuell drastisch sind und unser öffentliches Leben kurzfristig stark einschränken.“

    Die Veranstalter des Musikfestivals empfinden die Maßnahme der Stadt als richtig. „Wir möchten ausdrücklich betonen, dass wir voll und ganz hinter der Entscheidung der Stadt Darmstadt stehen“, schrieb das Team auf der eigenen Webseite. Ob 2020 einen Nachholtermin stattfinden wird, ist noch nicht bekannt.

    Coronavirus in Hessen: Infiziertenzahl steigt stark an

    Update vom Donnerstag, 19.03.2020, 17.06 Uhr: Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen ist in Hessen erneut gestiegen. Dies teilte das hessische Sozialministerium mit. Demnach stiegen die nachgewiesenen Corona-Fälle um 193 auf nun 740 Fälle. Das ist der stärkste Anstieg innerhalb eines Tages in Hessen. Die Stadt Frankfurt ist mit 95 Fällen am stärksten betroffen.

    Update vom Donnerstag, 19.03.2020, 16.33 Uhr: Es gibt den ersten bestätigten Coronavirus-Fall in einer Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge, berichtet giessener-allgemeine.de*. Bei einem 24-jährigen Flüchtling in Gießen wurde das Virus Sars-CoV-2 am Mittwochabend (18.03.2020) festgestellt. Zuerst hatte der „Hessische Rundfunk“ berichtet.

    Coronavirus-Pandemie in Hessen: Hessentag 2020 in Bad Vilbel abgesagt

    Update vom Donnerstag, 19.03.2020, 16.03 Uhr: Der Hessentag 2020 in Bad Vilbel findet nicht statt, er wurde abgesagt. Dies sagte der Hessentagsbeauftragte Claus Kunzmann dem „Hessischen Rundfunk“.

    Update vom Donnerstag, 19.03.2020, 13.52 Uhr: In ganz Hessen kommt es vermehrt zu sogenannten Hamsterkäufen. Die Menschen kaufen sehr viel mehr Lebensmittel als sie für den täglichen Gebrauch benötigen. Dadurch kommt es zu Engpässen in der Versorgung aller Menschen in Hessen. Dem Hanauer Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) platzt nun offenbar der Kragen: Gegenüber dem privaten Radiosender FFH drohte er an, die Stadtpolizei zur Überwachung einsetzen zu wollen.

    Coronavirus-Pandemie in Hessen: Oberbürgermeister platzt der Kragen

    „Wenn es tatsächlich weiter zu solchen asozialen Hamsterkäufen kommt, dann werden wir als Stadt einschreiten. Ich kann mir vorstellen, dass mit unserer Stadtpolizei vor Ort auch ein Stück überwacht wird, dass nur in üblichen Mengen bestimmte Grundnahrungsmittel eingekauft werden. Das ist das letzte Mittel. Aber ich hab's ausdrücklich ins Auge gefasst.“ Zuletzt gab es immer wieder Meldungen, dass sich Bürger mit übergroßen Vorratsmengen an Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs eindecken. Politik und Handel betonten dagegen immer wieder, dass es keine Notwendigkeit dafür gebe. Die Versorgung sei gesichert.

    Die Corona-Pandemie wälzt sich aktuell um den Globus und bringt den Alltag von Millionen von Menschen zum Erliegen. Auch in Hessen breitet sich das Coronavirus Sars-CoV-2 immer weiter aus. Wie das Robert-Koch-Institut am Mittwoch mitteilte, sind in hessenweit 682 Menschen an Corona erkrankt. Das sind 250 Menschen mehr als am Dienstag (Stand:19.03.20). 

    Coronavirus-Pandemie in Hessen: Krankenhaus wegen Corona am Limit

    Das Bürgerhospital in Frankfurt ist eines der Testzentren in Hessen, in dem Menschen auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet werden können. Dort sind bis zu 2000 Untersuchungen von Corona am Tag möglich. Trotzdem bilden sich lange Schlangen vor dem Krankenhaus. Viele Menschen müssen ohne Untersuchung wieder nach Hause geschickt werden. Über die Sinnhaftigkeit des Schnelltests auf Corona wird aktuell heftig diskutiert. 

    Die Hessen ziehen sich wegen Corona langsam aber sicher in ihre Wohnungen und Häuser zurück. Viele arbeiten im Homeoffice. Das stellt die Kläranlagen vor ungeahnte Herausforderungen. So verrichten in Mörfelden-Walldorf im Kreis Groß-Gerau sehr viel Menschen ihr Geschäft auf der heimischen Toilette, wie die Stadtverwaltung mitteilt. Aus diesem Grund sei die ortsansässige Kläranlage verstopft. 

    Homeoffice während Coronavirus-Pandemie in Hessen zwingt Kläranlagen in die Knie

    Aber es ist nicht nur die übermäßige Nutzung, die das Klärsystem in die Knie zwingt, offenbar nutzen die Menschen auch mehr Feuchttücher, als vor Corona. "Bei uns kommen jetzt doppelt so viele Feuchttücher an wie noch vor zwei Wochen." Man arbeite nun mit Hochdruck (im doppeltem Wortsinn) an einer Lösung, heißt es in der Mitteilung des Kreises Groß-Gerau.

    Corona-Pandemie in Hessen: Zu viel Toilettenpapier zwingt Kläranlage in die Knie

    Eine Ausgangssperre aufgrund des Coronavirus gibt es aktuell zwar noch nicht, aber die Bevölkerung von Hessen ist dazu angehalten, auf unnötige Aufenthalte in größeren Menschenansammlungen zu verzichten und am besten Zuhause zu bleiben. Um das öffentliche Leben von staatlicher Seite zu regulieren*, wurden in einigen Städten und Gemeinden in Hessen Spiel- und Sportplätze geschlossen. In allen hessischen Kommunen sind öffentliche Veranstaltungen abgesagt, Kinos und Theater geschlossen.

    Corona: Bürger in Hessen halten sich nicht an Verbote und nutzen Spiel- und Sportplätze

    In einigen Kommunen in Hessen formulieren Bürgermeister „eindringliche Bitten“ an die Bürger. In Mengerskirchen bei Limburg fuhren am Dienstagabend Lautsprecherwagen durch den Ort, um die Anwohner dazu aufzufordern, aufgrund des Coronavirus zu Hause zu bleiben. In Gießen werden die Corona-Verbote bereits massenweise ignoriert. Wegen des schönen Wetters hielten sich die Menschen allerdings nicht daran, und besuchten in großer Zahl auf Sport- und Spielplätzen auf. 

    Anders als in Bayern werden die Abiturprüfungen trotz der Coronavirus-Pandemie in Hessen nicht verschoben. Die Prüfungsgruppen sollen wegen Corona so klein wie möglich sein und gewisse Abstände zwischen den Prüflingen müssen ebenfalls eingehalten werden. Da kein regulärer Schulbetrieb stattfindet, gibt es laut Staatskanzlei Hessen genug Lehrer und Räume, um die Schülerinnen und Schüler aufzuteilen.

    Coronavirus-Pandemie in Hessen: So verteilen sich die Sars-CoV-2-Infizierten

    Aktuell verteilt sich die Infektion mit dem Coronavirus Sars-Cov-2 auf nahezu alle Landkreise in Hessen. Am Dienstag, 18.03.2020 veröffentlichte das Hessische Ministerium für Soziales und Immigration folgende Zahlen: 

  • Bergstraße: 25
  • Darmstadt (Stadt): 8
  • Darmstadt-Dieburg: 13
  • Frankfurt: 83
  • Fulda: 42
  • Gießen: 27
  • Groß-Gerau: 21
  • Hersfeld-Rotenburg: 12
  • Hochtaunuskreis: 28
  • Region Kassel: 26
  • Lahn-Dill-Kreis: 16
  • Limburg-Weilburg: 12
  • Main-Kinzig-Kreis: 32
  • Main-Taunus-Kreis: 18
  • Marburg-Biedenkopf: 23
  • Odenwaldkreis: 8
  • Offenbach (Landkreis): 26
  • Offenbach (Stadt): 4
  • Rheingau-Taunus-Kreis: 19
  • Schwalm-Eder-Kreis: 32
  • Vogelsbergkreis: 9
  • Waldeck-Frankenberg: 18
  • Werra-Meißner-Kreis: 1
  • Wetteraukreis: 13
  • Wiesbaden (Stadt): 8
  • Das Covid-19-Virus breitet sich weiter aus. Auch Promis und Stars haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Wer bereits positiv getestet wurde, zeigt unser Ticker.

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    Rubriklistenbild: © Arne Dedert / dpa

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