Covid-19

Das RKI meldet die Corona-Neuinfektionen in Hessen ‒ Impfstrategie geht in die zweite Runde

Das RKI veröffentlicht die aktuelle Zahl der Corona-Neuinfektionen in Hessen. Die Minister erläutern zudem die weitere Impfstrategie gegen das Coronavirus. Der News-Ticker.

  • Die Corona*-Pandemie hat Hessen weiterhin im Griff.
  • Für viele Schüler in Hessen startete am Montag (22.02.2021) der Wechselunterricht.
  • Menschen der zweiten Priorisierungsgruppe sollen bald geimpft werden.

Update vom Dienstag, 23.02.2021, 7.50 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet für Hessen am Dienstag insgesamt 306 Corona-Neuinfektionen innerhalb der letzten 24 Stunden (Stand 23.02.2021, 0 Uhr). Im selben Zeitraum sind 42 Menschen an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Damit steigt die Zahl der Verstorbenen seit Beginn der Pandemie auf 5.672. Die 7-Tage-Inzidenz liegt hessenweit bei 60,5 und steigt damit nur leicht an (Montag: 59,7). Der Wert pendelt sich seit einigen Tagen um die 60 ein - die Zahlen fallen nicht mehr spürbar.

Die Kreise Groß-Gerau (97,6), Lahn-Dill (84,1) und Main-Kinzig (83,0) weisen am Dienstag die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche auf. Im Main-Kinzig-Kreis, der zuletzt tagelang die Liste anführte, ist der Wert rapide gesunken, am Montag lag er noch bei 93,2. Im Lahn-Dill-Kreis ist der Wert minimal gesunken (Montag: 85,3) und der Kreis Groß-Gerau verzeichnet einen deutlichen Anstieg von 81,2 auf 97,6. In Frankfurt liegt die 7-Tage-Inzidenz bei 54,8, die niedrigsten Werte haben die Stadt Kassel (24,2) und der Odenwaldkreis (30,0).

Medizinisch geschultes Personal nimmt einen Mund- und Nasenabstrich für einen Corona-Schnelltest. (Symbolbild)

Corona-Impfung Prio 2: Beuth und Klose stellen Strategie für Hessen vor

Am heutigen Dienstag (23.02.2021) startet außerdem - zumindest in der Planung - die nächste Impf-Welle in Hessen. Innenminister Peter Beuth (CDU) und Sozialminister Kai Klose (Grüne) stellen heute Vormittag ab 9.30 Uhr die hessischen Pläne zur Corona-Schutzimpfung für Bürger ab 70 Jahren vor. Diese gehören der Priorisierungsgruppe 2 an.

Dazu zählen auch Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen und medizinisches Personal, wie Ärztinnen und Ärzte mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in Sars-CoV-2-Testzentren oder auch Personen, die stationär oder ambulant mit geistig oder psychisch behinderten Menschen arbeiten

Corona in Hessen: Der Start des Wechselunterrichts in Hessen war erfolgreich

+++ 17.00 Uhr: Nach einer ersten Einschätzung des hessischen Kultusministeriums hat die Rückkehr in den Unterricht für Schüler der Klassen eins bis sechs in Hessen gut geklappt. Das Ministerium teilte am Montag (22.02.2021) in Wiesbaden mit, dass der Corona-Öffnungsschritt mit dem Start des Wechselunterrichts am Montag für die Schulen mit einem großen organisatorischen Aufwand verbunden sei. „Die ersten Rückmeldungen stimmen uns aber positiv, dass die Schulen diesen gut meistern.“ Für fundiertes Fazit sei es jedoch noch etwas zu früh.

Rund 360.000 Schülern dieser Altersstufe wird nach Angaben des Kultusministeriums mit dem Start in den Wechselunterricht wieder Unterricht in der Schule ermöglicht. Im Wechselunterricht wird je Schulklasse eine Hälfte in der Schule unterrichtet, die andere Hälfte lernt zu Hause. Die Gruppen können täglich oder wöchentlich tauschen. Für eine Notbetreuung für mindestens einen Tag hätten sich in dieser Woche 76.000 Schüler angemeldet.

+++ 15.36 Uhr: Medizinisches Personal der zweiten Priorisierungsgruppe soll ab kommendem Wochenende (27./28.02.2021) in allen 28 Impfzentren in Hessen gegen das Coronavirus geimpft werden, das meldet die Deutsche Presse-Agentur. Innenminister Peter Beuth (CDU) und Sozialminister Kai Klose (Grüne) wollen demnach am Dienstag über das weitere Vorgehen informieren. Zur zweiten Priorisierungsgruppe zählen Ärztinnen und Ärzte mit regelmäßigem Patientenkontakt, die einem erhöhten Corona-Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind, sowie Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in Sars-CoV-2-Testzentren oder auch Personen, die stationär oder ambulant mit geistig oder psychisch behinderten Menschen arbeiten

Bisher sollen rund 229.000 Menschen die erste und 109.000 die zweite Corona-Impfung in Hessen erhalten haben. 81 Prozent der Betroffenen in Alten- und Pflegeheimen haben laut hessischem Innenministerium bereits die erste Corona-Impfung erhalten.

Aktuelle Zahlen zu Corona-Infektionen in Hessen

Nach den Zahlen des Robert Koch-Instituts hat auch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HSMI) aktuelle Corona-Zahlen für Hessen bekannt gegeben. Demnach sind seit dem Vortag (21.02.2021) in Hessen 195 neue Corona-Infektionen registriert worden, acht weitere Menschen sind an oder mit dem Virus verstorben. Die gesamte Zahl der Corona-Infektionen stieg damit in Hessen auf 184.447, die Zahl der Verstorbenen auf insgesamt 5.672.

Die höchste Inzidenz weist weiterhin der Main-Kinzig-Kreis auf, wo der Wert am Montag (22.02.2021) bei 93,1 liegt. Es folgen der Lahn-Dill-Kreis mit 85,2 und der Kreis Groß-Gerau mit 81,1. Die niedrigste Inzidenz weist die Stadt Kassel mit einem Wert von 21,3 auf. Es folgen der Odenwaldkreis mit einem Wert von 29,0 und der Rheingau-Taunus-Kreis mit 35,8.

  • Landkreis Bergstraße: 7 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 69,9
  • Landkreis Darmstadt-Dieburg: 4 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 72,1
  • Landkreis Fulda: 19 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 76,7
  • Landkreis Gießen: 3 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 51,0
  • Landkreis Groß-Gerau: 2 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 81,1
  • Landkreis Hersfeld-Rotenburg: 15 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 51,4
  • Hochtaunuskreis: 2 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 61,6
  • Landkreis Kassel: 10 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 35,9
  • Lahn-Dill-Kreis: 15 Neuinfektion, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 85,2
  • Landkreis Limburg-Weilburg: 0 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 57,5
  • Main-Kinzig-Kreis: -3 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz bei 93,1
  • Main-Taunus-Kreis: 0 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 58,6
  • Landkreis Marburg-Biedenkopf: 4 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 72,6
  • Odenwaldkreis: 1 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 29,0
  • Landkreis Offenbach: 7 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz bei 56,5
  • Rheingau-Taunus-Kreis: 3 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 35,8
  • Schwalm-Eder-Kreis: 0 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 41,2
  • Vogelsbergkreis: 2 Neuinfektion, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 55,9
  • Landkreis Waldeck-Frankenberg: 0 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 40,9
  • Werra-Meißner-Kreis: 0 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 48,8
  • Wetteraukreis: 39 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 4, 7-Tage-Inzidenz bei 66,0
  • Stadt Darmstadt: 2 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 45,0
  • Stadt Frankfurt: 52 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 3, 7-Tage-Inzidenz bei 54,0
  • Stadt Kassel: 5 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 3, 7-Tage-Inzidenz bei 21,3
  • Stadt Offenbach: 3 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 65,1
  • Stadt Wiesbaden: 3 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 50,3
  • Immer wieder kommt es aufgrund von Meldeverzögerungen dazu, dass das Sozialministerium andere Zahlen veröffentlicht als die Kreise und Städte. Aktueller sind grundsätzlich die Daten der Gesundheitsämter vor Ort. Negative Fallzahlen können auf falsch positive Corona-Schnelltests zurückgehen.

+++ 13.40 Uhr: Das schöne Frühlingswetter am vergangenen Wochenende hat die Menschen reihenweise nach draußen gelockt. Die Polizei in Rüsselsheim stellte besonders am Mainufer entsprechend viele Verstöße gegen die geltende Corona-Verordnung fest. Nachdem bereits am Freitag und Samstag in Rüsselsheim und Raunheim einige Verstöße gegen die Kontaktbeschränkungen registriert wurden, hielten sich am Sonntag (21.02.2021) ab 12 Uhr teilweise bis zu 250 Personen gleichzeitig am Landungsplatz am Mainufer in Rüsselsheim auf. Polizeibeamte machten mit Lautsprecherdurchsagen auf das Verbot aufmerksam, woraufhin die meisten Spaziergänger den Bereich auch wieder verließen. Kurz darauf erschienen nach Polizeiangaben allerdings schon wieder die nächsten Sonnenhungrigen.

Nach Einschätzung der eingesetzten Streifen missachteten viele Spaziergänger sicherlich auch unwissentlich das Aufenthaltsverbot wegen Corona, weil sie nach eigenen Angaben die entsprechende Beschilderung nicht bemerkten. Hier soll nun in Absprache mit der Stadt Rüsselsheim nachgebessert werden.

Die Polizei appelliert an die Bürger, weiterhin zu helfen, den Inzidenzwert zu senken. Man müsse nach wie vor sehr vorsichtig sein und die geltenden Corona-Regeln und die Aufenthaltsverbote an der Großsporthalle und am Landungsplatz am Mainufer einhalten. Die Kontrollen der Polizei werden unvermindert fortgeführt und Verstöße geahndet.

Nicht nur in Rüsselsheim zieht es die Menschen trotz Corona-Pandemie in die Sonne. Auch am Mainufer in Frankfurt drängen sich am Wochenende die Spaziergänger.

Corona-Pandemie: Fast überall in Hessen Kontaktnachverfolgung wieder möglich

+++ 9.32 Uhr: In „nahezu allen“ Gesundheitsämtern in Hessen ist die Nachverfolgung von Corona-Kontakten wieder möglich. Das teilt das hessische Sozialministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Insbesondere in den letzten zwei Wochen habe sich die Lage verbessert.

Die stark gestiegene Zahl der Corona-Infektionen im Winter hatte einige Gesundheitsämter bei der Nachverfolgung an ihre Grenzen gebracht. Die Nachverfolgung der Infektionen ist aber wichtig, damit Infektionsketten rechtzeitig unterbrochen werden können. Wer als infiziert gemeldet ist, kann so rechtzeitig in Quarantäne und steckt dadurch weniger andere Menschen mit dem Coronavirus an.

RKI meldet aktuelle Corona-Fallzahlen für Hessen

Update vom Montag, 22.02.2021, 7.10 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet für Hessen am Montag insgesamt 196 Corona-Neuinfektionen innerhalb der letzten 24 Stunden (Stand 22.02.2021, 0 Uhr). Im selben Zeitraum sind acht Menschen an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Damit steigt die Zahl der Verstorbenen seit Beginn der Pandemie auf 5.672. Die hessenweite 7-Tage-Inzidenz sinkt nur minimal von 60 auf 59,7. Montags fallen die Zahlen wie gewohnt etwas niedriger aus, weil an den Wochenenden nicht so viele Tests durchgeführt werden nicht alle Gesundheitsämter am Sonntag Zahlen an das Robert Koch-Institut übermitteln.

Am stärksten von der Pandemie betroffen ist weiterhin der Main-Kinzig-Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt hier laut RKI bei 93,2 und ist damit unverändert zum Sonntag. Danach folgen der Lahn-Dill-Kreis, wo der Inzidenzwert von 79,3 wieder auf 85,3 gestiegen ist, und der Kreis Groß-Gerau (81,2). Hier geht der Wert im Vergleich zum Vortag leicht zurück. In Frankfurt liegt die Inzidenz bei 54,1, den niedrigsten Wert weist weiterhin die Stadt Kassel auf (21,3).

Corona in Hessen: Für viele Schüler startet heute der Wechselunterricht

Für viele hessische Schüler heißt es am heutigen Montag außerdem wieder früh aufstehen. Denn an den Schulen geht heute nach dem langen Corona-Lockdown für die Klassen eins bis sechs der Wechselunterricht los.
Das Modell sieht vor, dass die Klassen aufgeteilt werden und eine Hälfte in der Schule unterrichtet wird, die andere lernt zu Hause. Die Gruppen können tage- oder wochenweise tauschen. Welches Modell des Wechselunterrichts konkret praktiziert wird, entscheiden die Schulen in Eigenregie.

Zum Schutz vor einer Coronainfektion gilt von nun an schon ab der ersten Klasse eine grundsätzliche Maskenpflicht in Hessens Schulen. Ab Klasse sieben gilt in Hessen mit Ausnahme der Abschlussklassen weiterhin der Distanzunterricht. Neben der ersten Lockerung für die Schulen ab diesem Montag (22.02.2021) können auch die Kitas wieder in den eingeschränkten Regelbetrieb gehen. Sie öffnen grundsätzlich wieder für alle Kinder, aber unter strengen Corona-Regeln.

Für über 359.000 Schüler in Hessen ist heute die Rückkehr in den Unterricht in der Schule möglich. (Symbolbild)

Corona in Hessen: Die aktuellen Zahlen - Fast überall steigen die Inzidenzen

+++ 15.10 Uhr: Das Coronavirus grassiert weiterhin in Hessen. Wie aus den neuen Zahlen des hessischen Ministeriums für Soziales und Integration hervorgeht, haben sich im gesamten Bundesland seit Samstag (20.02.2021) 555 Menschen mit Covid-19 infiziert. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in 7 Tagen ist von 57,3 auf 60 gestiegen. In den meisten Städten und Kreisen in Hessen ist die Inzidenz gestiegen.

Die deutlichsten Anstiege verzeichnen der Kreis Darmstadt-Dieburg (von 68,4 auf 77,8), der Landkreis Fulda (von 68,6 auf 78,9), der Hochtaunuskreis (von 51,9 auf 63,3) sowie die Stadt Offenbach (von 59,0 auf 71,2). Auch der Odenwaldkreis, der gestern eine Inzidenz unter dem von der Bundesregierung angestrebten Wert von 35 erreichte, verzeichnete einen Anstieg der Inzidenz auf 39,3.

Die einzigen Städte und Kreise, in denen die Inzidenz gesunken ist, sind der Landkreis Hersfeld-Rotenburg, der Kreis Waldeck-Frankenberg, der Werra-Meißner-Kreis und der Wetteraukreis sowie die Städte Frankfurt, Kassel und Wiesbaden. Mit einer derzeitigen 7-Tage-Inzidenz von 23,3 weist Kassel die niedrigste in ganz Hessen auf. Die meisten neuen Todesfälle aufgrund von Corona meldet das Ministerium für den Kreis Offenbach, den Schwalm-Eder-Kreis und den Landkreis Gießen.

Corona in Hessen: Die aktuellen Zahlen des RKI

Update vom Sonntag, 21.02.2021, 8.45 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet für Hessen am Sonntag 555 Corona-Neuinfektionen innerhalb der letzten 24 Stunden (Stand 21.02.2021, 0 Uhr). Im selben Zeitraum sind 22 Menschen an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Damit steigt die Zahl der Verstorbenen seit Beginn der Pandemie auf 5.664.

Am stärksten von der Pandemie betroffen ist auch am Sonntag noch der Main-Kinzig-Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Samstag wieder angestiegen. Mit einem Wert von 93,2 (Vortag 88) liegt der Kreis hessenweit an der Spitze. Danach folgen der Kreis Groß-Gerau (84,1) und der Lahn-Dill-Kreis (79,3). Auch in diesen Kreisen steigt der Wert im Vergleich zum Vortag wieder leicht an. In Frankfurt liegt die Inzidenz bei 49,8, etwas unter dem Wert vom Samstag (50,8). Damit rutscht der Wert knapp unter die Marke von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Den niedrigsten Wert weist weiterhin die Stadt Kassel auf (23,3).

Corona in Hessen: 586 Neuinfektionen, neun weitere Todesfälle

+++ 15:00 Uhr: 586 neue Coronafälle in Hessen: das meldete das Hessische Ministerium für Soziales und Integration am heutigen Samstag (20.02.2021). 183.697 Personen haben sich seit Beginn der Pandemie mit Corona infiziert. Außerdem gab es neun weitere Todesfälle in Zusammenhang mit einer Coronainfektion, die Gesamtzahl der Verstorbenen steigt damit hessenweit auf 5.642.

Die 7-Tages-Inzidenz ist leicht gestiegen und liegt jetzt bei 57,3. Gestern betrug sie 56,5. Die Verteilung der Neuinfektionen in Hessen, aufgeschlüsselt nach Kreisen:

Corona in Hessen: Nach Covid-Tod von Kinderarzt zieht die Landesregierung Konsequenzen

+++ 10:25 Uhr: Die Coronaimpfungen werden zunächst an besonders gefährdete Gruppen und Pflegepersonal in Alten- und Pflegeheimen vergeben. In Hessen sollen bald auch niedergelassene Ärzte bei der Impfung priorisiert werden. Die Landesregierung stand deswegen lange unter Druck: Für viele Ärzte war unverständlich, warum sie nicht zur ersten Impfgruppe gehören, obwohl die meisten beinahe täglich mit Coronapatienten Kontakt haben. Als vor zwei Wochen ein Kinderarzt an den Folgen einer Corona-Infektion verstarb*, wurden die Forderungen immer lauter, dass die Politik handeln müsse.

In Hessen gab es vorher von Kreis zu Kreis unterschiedliche Vorgehensweisen an die Impfung der Hausärzte. Das hessische Sozialministerium bestätigte gegenüber der Frankfurter Rundschau*, dass die Regelungen vereinfacht werden sollen. Die niedergelassenen Ärzte sollen voraussichtlich in den nächsten Tagen ein Impfangebot erhalten.

Corona in Hessen: Bereits drei Regionen unter Inzidenz von 35 – Aktuelle Fallzahlen

Update vom Samstag, 20.02.2021, 8.11 Uhr: Für Hessen meldet das Robert Koch-Institut (RKI) 585 Corona-Neuinfektionen innerhalb der letzten 24 Stunden (Stand 20.02.2021, 0 Uhr). Hinzu kamen neun Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die 7-Tage-Inzidenz ist leicht von 56,6 auf 57,3 gestiegen.

Am stärksten von der Pandemie betroffen ist weiterhin der Main-Kinzig-Kreis. Mit einem Wert von 88,0 (Vortag 88,2) liegt der Kreis bei der Inzidenz an der Spitze. Danach folgen der Kreis Groß-Gerau (80,2) und der Lahn-Dill-Kreis (75,4). In Frankfurt kamen innerhalb von 24 Stunden 85 Neuinfektionen dazu und zwei Todesfälle. Die Inzidenz liegt bei 50,8. Den niedrigsten Wert weist weiterhin die Stadt Kassel auf (24,7). Auch der Landkreis Kassel und der Odenwaldkreis sind unter einem Wert von 35.

Corona in Hessen: Details zur aktuellen Lage – Ausbruch in Gemüsebetrieb

+++ 17.47 Uhr: Im Kreis Groß-Gerau hat es einen größeren Corona-Ausbruch gegeben. In einem Gemüsebetrieb in Büttelborn sind aktuell 31 Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. Das teilt das Kreisgesundheitsamt Groß-Gerau mit. Die erste Infizierte habe das Amt am Dienstag (16.02.2021) entdeckt. Sie hatte am Tag zuvor einen Test gemacht. Wegen des positiven Corona-Tests seien weitere Proben im betrieblichen Umfeld der Frau genommen worden. Elf Menschen aus dem Bürobereich sind Corona-positiv, außerdem 20 Erntehelfer und Erntehelferinnen aus Osteuropa. Getestet wurden mittlerweile 109 Personen. Möglicherweise steigt die Zahl der Infizierten in den kommenden Tagen weiter, lautet die Vermutung des Kreises. Einige Befunde stünden noch aus.

Das Gesundheitsamt nennt in der Pressemitteilung auch einen möglichen Ansteckungsort während der Arbeit im Gemüsebetrieb in Büttelborn: Die Erntehelfer könnten sich bei einer Informationsveranstaltung des Betriebs für 65 Neuankömmlinge angesteckt haben. Die Behörde bescheinigt der Geschäftsführung eine gute Kooperation, um das Infektionsgeschehen in den Griff zu bekommen. Der Geschäftsführer habe veranlasst, dass die gesamte Wohncontaineranlage des Gemüsehofs abzuschotten. Auch um die Versorgung der Corona-Infizierten mit Lebensmitteln – die betroffenen Mitarbeiter müssen in 14-tägige Quarantäne – kümmere sich der Arbeitgeber.

Erntehelfer pflücken auf einem Feld Rosenkohl. In Büttelborn im Kreis Groß-Gerau haben sich Erntehelfer eines Gemüsebetriebs mit Corona angesteckt. (Symbolbild)

Corona in Hessen: Details zur aktuellen Lage

+++ 15.27 Uhr: Nach dem Robert Koch-Institut hat auch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HSMI) aktuelle Corona-Zahlen bekannt gegeben. Demnach stieg die Zahl der registrierten Corona-Infektionen in Hessen seit dem Vortag (18.02.2021) um 726, außerdem sind 35 weitere Menschen an oder mit dem Coronavirus verstorben. Die Gesamtzahl der registrierten Corona-Infektionen in Hessen steigt damit auf 183.111, die Zahl der Verstorbenen auf 5.633.

Zwei Kreise in Hessen mit Corona-Inzidenz unter 35

Die höchste Inzidenz weist nach Angaben des HSMI aktuell der Main-Kinzig-Kreis auf. Dort liegt der Wert bei 88,1, dicht gefolgt vom Lahn-Dill-Kreis mit 88,0. Den niedrigsten Wert verzeichnet das Ministerium für Kassel mit einer Inzidenz von 27,3. Nur wenig höher liegt er im Rheingau-Taunus-Kreis mit 27,8. Der Wert von 35 wird von der Bundesregierung als Ziel definiert, um Infektionen in der Corona-Pandemie wieder nachvollziehen zu können. Er soll bundesweit erreicht werden.

Sinkende Inzidenz auch in Frankfurt

In Frankfurt ist derweil zum ersten Mal seit dem 8. Oktober 2020 die Corona-Inzidenz wieder unter den Wert von 50 gefallen. Laut HSMI liegt der Wert am Freitag (19.02.2021) bei 48,6. „Diesen Erfolg haben sich die Frankfurterinnen und Frankfurter hart erarbeitet“, sagen Oberbürgermeister Peter Feldmann und Gesundheitsdezernent Stefan Majer anlässlich der Zahlen. Sie dankten den Frankfurterinnen und Frankfurtern für ihre Disziplin und die „beherzten Einschränkungen“. Allerdings sei noch immer Vorsicht geboten und Normalität noch nicht wieder erreicht. Dafür müsse „noch eine Schippe drauf gelegt“ werden und die Inzidenz weiter sinken.

RKI meldet leichten Rückgang der Corona-Inzidenz in Hessen

Update von Freitag, 19.02.2021, 06:30 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat neue Corona-Fallzahlen am Freitagmorgen veröffentlicht. Der Main-Kinzig-Kreis liegt gemessen an der 7-Tage-Inzidenz weiterhin am höchsten in Hessen. Die Inzidenz ist sogar auf 88,2 angestiegen (Vortag 80,7). Am niedrigsten ist die Inzidenz in der Stadt Kassel mit 27,2.

Hessenweit gab es am Freitag im Vergleich zum Vortag (18.02.2021) 727 Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Somit steigt die Zahl aller gemeldeten Corona-Infektionen seit Beginn der Pandemie auf 183.111. Die hessenweite 7-Tage-Inzidenz liegt bei 56,6 und damit leicht unter dem bundesweiten Wert von 56,8.

Corona in Hessen: Höchste 7-Tage-Inzidenz jetzt in Südhessen – Ministerium meldet aktuelle Fallzahlen

+++ 15:51 Uhr: Das Sozialministerium in Hessen hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für alle Kreise und Städte in Hessen gemeldet. In den vergangenen 24 Stunden gab es 862 neue Corona-Fälle im Land (Stand 18.02.2021, 0 Uhr). Damit haben sich in Hessen nun insgesamt 182.385 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der Menschen, die an oder mit dem Coronavirus gestorben sind, wuchs um 45 auf nun 5.598. Die 7-Tage-Inzidenz in Hessen liegt nun bei 55,1, das ist etwas höher als am Dienstag (54,7).

Unter den Kreisen gibt es einen neuen Spitzenreiter bei der 7-Tage-Inzidenz: Der Main-Kinzig-Kreis hat mit 80,7 nun die höchste Inzidenz in Hessen, der bisherige Spitzenreiter Lahn-Dill-Kreis folgt mit 79,7. Die niedrigste Inzidenz weist weiterhin Kassel aus (28,3). Die meisten neuen Todesfälle gab es ebenfalls im Main-Kinzig-Kreis (11) und im Kreis Bergstraße (8). Diese beiden Kreise führen neben Frankfurt (87) auch die Liste mit der Zahl der Neuinfektionen an (79 und 81).

Corona in Hessen: Betrüger nehmen Frankfurterin aus

+++ 15.18 Uhr: Diebe haben sich am Mittwoch (17.02.2021) als Krankenkassenmitarbeiter ausgegeben und einer Seniorin mehrere Schmuckstücke aus ihrer Wohnung in Frankfurt gestohlen. Die Täter haben als Grund ihres Besuchs angegeben, dass es um Formulare für Impfungen gegen Corona gehe. Das berichtet die Polizei. Die Frau wohnt in der Kettelerallee in Bornheim. Der erbeutete Schmuck habe einen Wert von mehreren hundert Euro.

Gegen 18.30 Uhr hätten ein Mann und eine Frau bei der 88-jährigen Frankfurterin geklingelt und sich als Mitarbeiter einer Krankenkasse ausgegeben, die beauftragt worden seien, Impfformulare auszufüllen, teilt die Polizei Frankfurt mit. Während die Frau die Seniorin mit den „Corona-Formularen“ abgelenkt hat, durchsuchte ihr Komplize die Wohnung und stahl mehrere Schmuckstücke. Anschließend verließ das Duo die Wohnung. Der 88-Jährigen fiel das Fehlen der Schmuckstücke erst einige Zeit später auf. Die Polizei sucht nach den beiden Dieben und rät dazu, keine fremden Personen ins Haus oder die Wohnung zu lassen.

Corona in Hessen: Ausbruch in Pflegeheim mit 64 Infizierten

+++ 11.45 Uhr: In einem Pflegeheim in Wiesbaden gab es einen größeren Corona-Ausbruch. Nach Angaben des Gesundheitsamtes der Stadt haben sich in der Einrichtung 64 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Wegen der hohen Anzahl bestätigter Fälle stehe das Pflegeheim aktuell unter Quarantäne.

Bereits am 15. Januar habe ein positiver Laborbefund eines Mitarbeiters das Gesundheitsamt in Wiesbaden erreicht, hieß es in der Mitteilung. Daraufhin wurden Bewohner und Mitarbeiter im Heim wiederholt auf das Vrus getestet. Wie ein Sprecher des Gesundheitsamtes erklärt, warte man aktuell auf Ergebnisse der jüngsten Corona-Tests. Diese seien Anfang der Woche durchgeführt worden.

Im Labor werde außerdem untersucht, ob möglicherweise eine Mutation des Coronavirus zu den zahlreichen Ansteckungen in dem Pflegeheim im Stadtteil Mainz-Kastel geführt haben könnte. Diese Analyse kann aber bis zu vier Wochen in Anspruch nehmen.

Corona in Hessen: 862 Neuinfektionen, Inzidenz bei 55,1

+++ 8.01 Uhr: Nachdem es bei den Corona-Zahlen für Städte und Kreise Verzögerungen gab, hat das Robert Koch-Institut (RKI) nun die neuen Zahlen bekannt gegeben. Im Vergleich zum Vortag (17.02.2021) sind 862 Neuinfektionen hinzugekommen. Somit steigt die Zahl aller gemeldeten Corona-Infektionen seit Beginn der Pandemie auf 182.385. Die hessenweite 7-Tage-Inzidenz liegt bei 55,1 und damit unter dem bundesweiten Wert von 57,1.

Update vom Donnerstag, 18.02.2021, 6.24 Uhr: Wie bereits in den vergangenen Tagen verzögert sich die Bekanntgabe der aktuellen Corona-Fallzahlen durch das Robert Koch-Institut (RKI) auch am Donnerstagmorgen. Derzeit liegen noch keine belastbaren Zahlen vor.

Corona in Hessen: Inzidenz alle unter 100 – Präparat aus Hessen als große Hoffnung

+++ 17.04 Uhr: Neben den Impfstoffen sind sie die große Hoffnung im Kampf gegen das Coronavirus: Antikörper-Medikamente. Normalerweise produziert der menschliche Körper die Antikörper zur Abwehr von Krankheitserregern eigenständig. Die Antikörper können aber auch künstlich erzeugt und einem schon infizierten Patienten verabreicht werden. Dadurch kann ein besonders schwerer Verlauf der Krankheit verhindert werden. Ein solches Präparat aus Marburg wird nun in klinischen Studien getestet.

„Man nimmt sozusagen dem Immunsystem eines Patienten die Arbeit ab, indem man die Antikörper, die normalerweise ein Infizierter dann selbst macht, schon vorher gibt“, sagte Stephan Becker, Leiter des Instituts für Virologie in Marburg beim „Deutschlandfunk“. Im Labor und bei Tierexperimenten war das so entstandene Mittel schon sehr erfolgreich. Jetzt wird es an der Uniklinik Köln in ersten klinischen Studien getestet, zunächst auf seine Verträglichkeit. Durch die neuen Mittel könnten lokale Corona-Ausbrüche in beispielsweise Pflegeheimen (siehe Update von 12.14 Uhr) schneller unter Kontrolle gebracht werden. Derzeit kostet eine Dosis etwa 2000 Euro.

Corona in Hessen: Riesige Kritik nach vorzeitiger Corona-Impfung vom Landrat

+++ 15.47 Uhr: Die vorzeitige Corona-Impfung für den Landrat im Kreis Limburg-Weilburg, Michael Köberle, schlägt weiterhin hohe Wellen. Der CDU-Politiker hatte sich gemeinsam mit sechs Kollegen aus dem Kriseninterventionsteam des Kreises am Neujahrstag impfen lassen. Die Kritik aus der lokalen Politik ist riesig. 

Für besonders großen Ärger sorgt der Fakt, dass sich Landrat Köberle zwar für die mangelnde Kommunikation des Vorgangs entschuldigt, ansonsten aber sein Verhalten rund um die Impfung gerechtfertigt habe. Erst nach Veröffentlichung des Vorfalls hatte Köberle eine Stellungnahme abgegeben. Dennoch blieben viele Fragen unbeantwortet*, deren Aufklärung nun gefordert wird.

Corona in Hessen: Aktuelle Fallzahlen – Inzidenz in allen Regionen unter 100

+++ 14.22 Uhr: Das Sozialministerium in Hessen hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für alle Kreise und Städte gemeldet. Landesweit wurden in den vergangenen 24 Stunden 596 neue Corona-Fälle gemeldet (Stand 17.02.2021, 0 Uhr). In Hessen haben sich nun insgesamt 181.523 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Außerdem erhöhte sich die Zahl der Todesfälle um 48 auf nun 5.553 Menschen, die an oder mit dem Coronavirus gestorben sind. Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Hessen bei 54,7 und damit erneut geringfügig unter dem Wert des Vortags (55,6).

Den höchsten Inzidenzwert im Land hat weiter der Lahn-Dill-Kreis, allerdings ist dieser erstmals seit längerer Zeit nicht mehr dreistellig und liegt nun bei 87,6. Den niedrigsten Wert weist die Stadt Kassel auf (21,8). Viele neue Corona-Fälle gab es im Landkreis Darmstadt-Dieburg (53), im Main-Kinzig-Kreis (59) und im Wetteraukreis (46). Die Stadt Frankfurt meldete dem Ministerium 70 neue Fälle. Die meisten neuen Todesfälle hat der Main-Kinzig-Kreis zu beklagen (10).

Corona in Hessen: Ausbruch in Pflegeheim bei geimpften Bewohnern

+++ 12.14 Uhr: Im Main-Kinzig-Kreis sind zwölf Bewohnerinnen und Bewohner eines Pflegeheims in Rodenbach an Covid-19 erkrankt. Dass sie bereits gegen Corona geimpft waren, sorgt für Unruhe in der Kreisverwaltung. Das Gesundheitsamt hat gemeinsam mit der Einrichtung alle erforderlichen Maßnahmen eingeleitet. Weitere Testergebnisse stehen noch aus.

Das Ausbruchsgeschehen überschneidet sich mit den Impfterminen im Altenzentrum im Main-Kinzig-Kreis, berichtet op-online.de*. Teilweise waren bereits Erst- und auch Zweitimpfungen bei den positiv getesteten Personen erfolgt. „Die Frage, wie schnell und umfassend die Impfungen vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen, ist medizinisch noch nicht abschließend geklärt. Erste Erkenntnisse deuten jedoch darauf hin, dass bei Personen, die eine erste und zweite Impfung erhalten haben, dann keine schweren Krankheitsverläufe auftreten,“ erläutert der Leiter des Gesundheitsamtes Dr. Siegfried Giernat.

Corona in Hessen: Personal auf Covid-Intensivstation am Limit

+++ 10.59 Uhr: Während die Inzidenzen in Hessen langsam, aber sicher zurückgehen und der Lockdown an einigen Punkten entschärft wurde, ist das medizinische Personal auf den Intensivstationen weiterhin am äußersten Limit. Gunnar Gölzenleuchter, stellvertretender Leiter einer Covid-Intensivstation im Klinikum Darmstadt sagte zu fr.de: „Wir arbeiten auf einer Intensivstation und sind es daher gewohnt, dass auch Patient:innen sterben. Was wir momentan erleben, ist aber anders. Die Patienten, die wir hier sehen, haben alle dasselbe Krankheitsbild. Sie sind im Alter von Ende 40 bis Mitte 80, und der Krankheitsverlauf in seinen Phasen ist oft sehr ähnlich und so aggressiv. Obwohl wir so hart um jeden Erkrankten kämpfen, sterben doch zu viele.“

Trotz allen Anstrengungen wisse man, dass „bei uns knapp 30 Prozent der Covid-Intensivpatienten versterben*. Das ist auch für uns auf der Intensivstation viel zu viel“, sagte Gölzenleuchter. Die Kraftreserven der Pflegekräfte seien schon lange aufgebraucht. Es gebe aber auch Lichtblicke, die im Corona-Alltag Zuversicht ausstrahlen. Gölzenleuchter: „Zwei Covid-Patienten, die wir im Frühjahr hier intensivmedizinisch behandelt haben, sind vorbeigekommen und haben sich bei uns bedankt. Beiden ging es wirklich schlecht. Jetzt zu sehen, dass sie wieder fit sind, das ist einfach toll.“

Corona in Hessen: Fallzahlen des RKI mit Verzögerung bekannt gegeben 

+++ 7.40 Uhr: Nachdem es bei den Corona-Zahlen für Städte und Kreise Verzögerungen gab, hat das Robert Koch-Institut (RKI) nun die neuen Zahlen bekannt gegeben. Im Vergleich zum Vortag (16.02.2021) sind 596 Neuinfektionen hinzugekommen. Somit steigt die Zahl aller gemeldeten Corona-Infektionen seit Beginn der Pandemie auf 181.523. Die hessenweite 7-Tage-Inzidenz liegt bei 54,7 und damit unter dem bundesweiten Wert von 57.

Update von Mittwoch, 17.02.2021, 06:20 Uhr: Auch am Mittwochmorgen (17.02.2021) werden die Corona-Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) später als sonst veröffentlicht. Um 06.20 Uhr waren noch keine neuen Daten eingetroffen. Sobald Informationen verfügbar sind, wird unser Ticker wie gewöhnlich aktualisiert.

Corona in Hessen: CDU Lahn-Dill plant Parteitag mit 100 Personen – Dreistellig ist auch die Inzidenz im Kreis

+++ 18:34 Uhr: Die Corona-Pandemie erschwert nicht nur den Wahlkampf zur Kommunalwahl 2021 in Hessen, der politische Betrieb gestaltet sich insgesamt schwieriger. Der CDU-Kreisverband Lahn-Dill will Präsenzveranstaltungen einem Bericht von „mittelhessen.de“ zufolge aber nicht ganz aufgeben. Gleich 100 Abgeordnete sollen plangemäß am Donnerstag (18.02.2021) in der Stadthalle in Aßlar im Lahn-Dill-Kreis zusammentreten, um den Bundestagsabgeordneten und Kreisvorsitzenden Hans-Jürgen Irmer als Kandidat für die Bundestagswahl 2021 aufzustellen.

Absagen habe es schon gegeben, so Irmer gegenüber „mittelhessen.de“. Man habe gemeinsam mit dem Roten Kreuz aber ein angemessenes Hygienekonzept erarbeitet, um das Ansteckungsrisiko möglichst gering zu halten. Mit zugewiesenen Sitzplätzen würden außerdem „Begegnungen bei der Sitzplatzsuche“ ausgeschlossen werden, und der Nominierungsparteitag „höchstens“ eine Stunde dauern. Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Lahn-Dill-Kreis laut Robert-Koch-Institut (RKI) derzeit bei 103,4 und bildet damit den Spitzenwert in Hessen.

Corona in Hessen: Inzidenz steigt in einem Kreis sprunghaft an – Ministerium meldet aktuelle Zahlen

+++ 14:38 Uhr: Das Sozialministerium in Hessen hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für alle Städte und Kreise gemeldet. Landesweit gab es in den vergangenen 24 Stunden 224 Neuinfektionen mit dem Coronavirus (Stand 16.02.2021, 0 Uhr). Damit haben sich in Hessen nun insgesamt 180.927 Menschen infiziert. Außerdem kamen 45 neue Todesfälle hinzu. Damit sind in Hessen nun 5.505 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben. Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Hessen nun bei 55,6 und damit geringfügig unter dem Wert von Montag (56,1).

Einen Sprung nach oben hat die Inzidenz hingegen im Landkreis Darmstadt-Dieburg gemacht. Sie stieg dort von unterdurchschnittlichen 41,6 auf nun 55,7. Das liegt aber weiterhin deutlich unter dem „Spitzenreiter“ in Hessen. Der Lahn-Dill-Kreis ist der einzige Kreis, der weiterhin einen dreistelligen Inzidenzwert aufweist (103,4). Die meisten neuen Todesfälle hatten mit jeweils sechs Gießen, der Hochtaunuskreis und der Wetteraukreis zu beklagen. Die meisten Neuinfektionen mit dem Coronavirus gab es im Main-Kinzig-Kreis (51) und im Landkreis Darmstadt-Dieburg (44).

+++ 10.34 Uhr: Noch immer lassen die Zahlen des RKI in der gewohnten Form auf sich warten. Allerdings werden die Daten zu den Corona-Neuinfektionen auch in Rohform zur Verfügung gestellt, sodass eine Auswertung auf diesem Wege möglich ist. Daraus ergibt sich, dass aktuell ein Kreis in Hessen besonders von Corona-Neuinfektionen betroffen ist. Im Lahn-Dill-Kreis lag die Inzidenz demnach bei einem Wert von 103,4. An zweiter Stelle folgt der Main-Kinzig-Kreis mit einer Inzidenz von 78,9.

Senioren werden im Impfzentrum des Landkreises Kassel von einem Bundeswehrsoldaten und einer Security-Mitarbeiterin in Empfang genommen. Alle 28 regionalen Corona-Impfzentren in Hessen gehen in Betrieb.

Die niedrigste Inzidenz ist nach wie vor in Kassel zu finden. In der Stadt beträgt der Wert am Dienstag (16.02.2021) bei 24,2 und damit noch unter dem neuen Grenzwert von 35, welchen die Bundesregierung als Ziel für eine Lockerung des Lockdowns festgelegt hat. An zweiter Stelle folgt der Main-Taunus-Kreis mit einer Inzidenz von 39,8. Für ganz Hessen liegt die Corona-Inzidenz nach Angaben des RKI am Dienstag (16.02.2021) bei 56 und ist damit unverändert zum Vortag.

Corona-Zahlen für Hessen vom RKI veröffentlicht

+++ 07.50 Uhr: Nachdem es bei den Corona-Zahlen für Städte und Kreise Verzögerungen gibt, hat das Robert Koch-Institut (RKI) nun neue Zahlen für die Bundesländer bekannt gegeben. Im Vergleich zum Vortag (15.02.2021) sind 224 Neuinfektionen hinzugekommen. Somit steigt die Zahl aller gemeldeten Corona-Infektionen seit Beginn der Pandemie auf 180 927. Die hessenweite 7-Tage-Inzidenz liegt bei 56 und damit unter dem bundesweiten Wert von 59.

Corona-Zahlen vom RKI kommen mit Verzögerung

Update vom Dienstag, 16.02.2021, 7.32 Uhr: Am Dienstag (16.02.2021) werden die Zahlen des Robert Koch-Instituts später als sonst veröffentlicht. Um 7.30 Uhr waren noch keine neuen Daten eingetroffen. Sobald Informationen verfügbar sind, wird unser Ticker wie gewöhnlich aktualisiert.

Frankfurt unterstützt Gastronomie in Corona-Pandemie

+++ 16:52 Uhr: Die Stadt Frankfurt verlängert ihre Ausnahmeregelung für die Außengastronomie bis Ende des Jahres. In einer Mitteilung heißt es, dass alle Gastronomiebetriebe, die im Besitz einer gültigen Sondernutzungserlaubnis der Stadt sind, auch weiterhin die öffentlichen Verkehrsflächen großzügig nutzen dürfen, sofern straßenrechtliche Belange nicht berührt wurden. Das heißt, Geh- und Radwege müssen frei bleiben und die Flächen dürfen nur mit Augenmaß genutzt werden. Diese Regelung galt zunächst bis 30. April und wird nun bis zum 31. Dezember verlängert. Sondergenehmigungen könnten ohne Antrag verlängert werden, heißt es vom Amt für Straßenbau und Erschließung.

Damit will die Stadt Frankfurt der Gastronomie Planungssicherheit für die Zeit nach dem Corona-Lockdown verschaffen und ihre Unterstützung zeigen. „Die Gastronomie ist infolge der Beschlüsse im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie unbestritten stark gebeutelt. Uns ist es wichtig, frühzeitig ein Signal zu setzen und für die Zeit der Wiedereröffnung in diesem Punkt schon heute Planungssicherheit zu geben“, erklärt Stadtrat Klaus Oesterling.

Frankfurter Wirte mit einer gültigen Sondernutzungserlaubnis dürfen nach dem Corona-Lockdown bis Ende des Jahres 2021 öffentliche Verkehrsflächen vor ihren Lokalen großzügig zur Bewirtung nutzen. Die Stadt will damit die Gastronomie unterstützen.

Corona in Hessen: Ministerium meldet aktuelle Fallzahlen – Kassel mit Bestwert

+++ 14:09 Uhr: Das Sozialministerium in Hessen hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für alle Kreise und Städte des Landes gemeldet. Landesweit gab es in den vergangenen 24 Stunden 259 Neuinfektionen mit dem Coronavirus (Stand 15.02.2021, 0 Uhr). Damit erhöht sich die Gesamtzahl der infizierten auf 180.703. Das Ministerium meldet außerdem 12 neue Todesfälle. Damit erhöht sich die Zahl der Menschen, die mit oder an dem Coronavirus gestorben sind, auf nun 5.460. Die 7-Tage-Inzidenz liegt hessenweit jetzt bei 56,1.

Die höchste Inzidenz in Hessen weist der Lahn-Dill-Kreis auf (111,3). Am anderen Ende der Skala befindet sich Kassel mit einer Inzidenz von 23,8. Damit unterschreitet Kassel bereits jetzt die von Bund und Ländern ausgegebene Zielmarke von 35, ab der weitere Lockerungen erfolgen sollen.

Corona-Inzidenz in Hessen wieder etwas höher

Update vom Montag, 15.02.2021, 06.30 Uhr: Die Corona-Inzidenz in Hessen ist am Montag (15.02.2021) laut Robert Koch-Institut (RKI) wieder leicht angestiegen. Mit einem Wert von 56,1 liegt die Zahl der Menschen, die sich binnen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner als neu mit dem Coronavirus infiziert registriert wurden, um 1,1 höher, als am Vortag (14.02.2021).

Die Zahl der registrierten Corona-Infektionen in Hessen stieg um 259 Fälle, zwölf weitere Todesfälle wurden verzeichnet. Insgesamt sind damit 180.703 Menschen in Hessen als Corona-Infizierte registriert, im Zusammenhang mit dem Virus verstorben sind 5.460 Menschen.

Corona in Hessen: Lahn-Dill-Kreis mit höchster Inzidenz

Die höchste Inzidenz in Hessen weist am Montag (15.02.2021) der Landkreis Lahn-Dill auf. Dort liegt der Wert bei 111,3. An zweiter Stelle folgt der Werra-Meißner-Kreis mit einem Wert von 75,5. Die niedrigste Corona-Inzidenz in Hessen verzeichnet die Stadt Kassel. Dort beträgt der Wert 23,7.

+++ 14.49 Uhr: Noch immer dominiert die Corona-Pandemie den Alltag vieler Menschen in Hessen. Jetzt hat das Sozialministerium die aktuellen Fallzahlen veröffentlicht (Stand 14.02.2021, 0 Uhr). Demnach haben sich 394 weitere Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das sind wieder etwas weniger als am Samstag (13.02.2021), damals wurden 583 Neuinfektionen gemeldet. Die Lage scheint sich etwas entspannt zu haben. Das könnte allerdings auch daran liegen, dass am Wochenende meist nicht alle Kreise und Städte ihre Fallzahlen weiterreichen. Die Zahl der Todesfälle steigt um 14 auf nun insgesamt 5.448.

Sozialministerium veröffentlich Corona-Zahlen für Hessen

Entspannung scheint auch angesichts der Gesamtinzidenz für Hessen zumindest in greifbarer Nähe. Sie liegt derzeit bei 54,9. Die niedrigste Inzidenz hat die Stadt Kassel mit 21,8 Neuinfektionen mit dem Coronavirus pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Die höchste Inzidenz muss der Lahn-Dill-Kreis verzeichnen. Sie liegt bei 99,0. Hessenweit liegt somit keine Inzidenz derzeit über dem Wert von 100. Am stärksten ist die Inzidenz im Werra-Meißner-Kreis angestiegen. Sie kletterte von 47,8 auf 73,7. Frankfurt verzeichnet mit 51 die meisten Neuinfektionen, darauf folgt der Main-Kinzig-Kreis (40).

Corona in Hessen: Kassiererin wegen Maskenpflicht attackiert

+++ 12.16 Uhr: Wegen einer fehlenden Corona-Maske kam es in einem Nahkauf in Wiesbaden am Samstagabend (13.02.2021) zu einem Angriff. Eine Frau wurde von einer Mitarbeiterin des Supermarkts auf ihre fehlende Mund-Nasen-Bedeckung hingewiesen. Wie die Polizei mitteilte, geriet die noch unbekannte Frau dadurch offenbar so in Rage, dass sie die Kassiererin mit einem Einkaufskorb bewarf. Dann ergriff die Frau die Flucht.

Die 28-jährige Kassiererin des Nahkaufs in Wiesbaden-Dotzheim wurde von dem Korb am Ohr getroffen, blieb aber unverletzt. Die Täterin soll 30-35 Jahre alt und circa 1,70 Meter groß gewesen sein. Sie hatte laut Polizei lange, blond gefärbte Haare mit schwarzem Ansatz und trug eine Brille. Bekleidet war sie demnach mit einem schwarzen Teddymantel und Jeans, außerdem trug sie schwarze Boots und hatte einen schwarz-weißen Rucksack dabei. Die Polizei sucht nach Zeugen des Angriffs wegen einer fehlenden Corona-Maske. Sie können sich unter 0611/345-2340 melden.

In einem Nahkauf in Wiesbaden wurde eine Frau angegriffen. Grund war die Corona-Maskenpflicht. (Symbolbild)

Corona-Lage in Hessen: Inzidenz in einem Kreis steigt sprunghaft an – aktuelle Fallzahlen

Update vom Sonntag, 14.02.2021, 8.58 Uhr: Hessenweit haben sich seit Freitag 394 weitere Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das meldet des Robert Koch-Institut (RKI, Stand: 14.02.2021, 00.00 Uhr). Damit sinkt die 7-Tage-Inzidenz im Land weiter auf 55. Am Vortag lag sie bei 60,3. Hessen verzeichnet außerdem 14 weitere Todesfälle, was die Zahl der Toten auf insgesamt 5.448 steigen lässt.

Nunmehr befinden sich laut RKI alle Landkreise in Hessen im zweistelligen Inzidenzbereich. Auch der Lahn-Dill-Kreis, der sich noch gestern als einziger über der Marke von 100 Neuinfektionen auf 100.000 Menschen innerhalb einer Woche befunden hatte, liegt nun mit 99,1 knapp darunter.

Weiterhin hohe 7-Tage-Inzidenzen weisen neben dem Lahn-Dill-Kreis unter anderem der Main-Kinzig-Kreis (74,7) und der Werra-Meißner-Kreis auf. Im Werra-Meißner-Kreis ist die Inzidenz sprunghaft von 47,8 (Stand: 13.02.2021, 00.00 Uhr) auf 73,5 angestiegen. Die niedrigste 7-Tage-Inzidenz hat mit Abstand die Stadt Kassel (21,8), keine andere Region in Hessen unterschreitet wie sie die Marke von 35. An diesem Wert kratzen der Landkreis Kassel (36,7), der Main-Taunus-Kreis (36,9) und die Stadt Darmstadt (37,5).

Corona in Hessen: Nur noch ein Kreis mit dreistelliger Inzidenz – Aktuelle Fallzahlen

+++ 15.15 Uhr: Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration hat die neuen Fallzahlen zum Coronavirus für Samstag (13.02.2021) veröffentlicht. Demnach haben sich in Hessen seit gestern 583 Personen angesteckt, am gestrigen Freitag wurden 104 Fälle mehr gemeldet. 36 Personen sind an oder mit einer Coronainfektion gestorben, damit steigt die Zahl der gesamten Todesfälle auf 5.434. Die 7-Tage-Inzidenz bleibt bei ihrem Trend, leicht zu fallen. Lag sie gestern noch bei 62,7, beträgt sie heute 60,3.

In Hessen hat nur noch ein Kreis eine dreistellige Inzidenz. Im Landkreis Lahn-Dill liegt sie weiter über der Hunderter-Marke bei 106,5. Die ersten Kreise unterschreiten wieder die Grenze von 50 und rutschen damit zurück in die Warnstufe „orange“. Dazu gehören der Hochtaunuskreis, der Landkreis Kassel, Marburg-Biedenkopf, der Rheingau-Taunus-Kreis, der Werra-Meißner-Kreis und die Stadt Kassel. Allerdings hat nur letztere mit 24,8 einen komfortablen Abstand zur 50er-Grenze. Kassel hat die Warnstufe „gelb“ erreicht.

Update von Samstag, 13.02.2021, 08:45 Uhr: Nach dem Beschluss von Bund und Ländern, Friseursalons ab dem 1. März wieder öffnen zu lassen, wird die Branche von Terminanfragen überflutet. Seit Mitte Dezember waren die Friseursalons geschlossen, jetzt will jeder möglichst schnell dran kommen. „Wir bekommen unzählige Mails und Anrufe“, sagte Harald Esser, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks. Noch ist gar nicht klar, wie viele Termine genau vergeben werden können. Dafür müssen die Details der Länder-Schutzverordnungen bekannt werden, so Esser. Erst dann wäre klar, wie viele Kunden in den Studios bedient werden können.

Der Branchenvertreter zeigt sich erfreut über die Entscheidung aus Berlin. „Das ist eine Perspektive, nun sehen wir endlich wieder Licht am Ende des Tunnels.“ Auch den Zeitpunkt der Lockerung sieht er positiv. „Früher wäre zwar schön gewesen, aber noch schlimmer wäre eine frühe Öffnung und nur wenige Wochen später wieder eine Schließung wegen steigender Infektionszahlen.“

Corona in Hessen: Aktuelle Fallzahlen ‒ Lahn-Dill-Kreis mit höchster Inzidenz

+++ 15.55 Uhr: Das hessische Sozialministerium hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für Hessen bekannt gegeben. Demnach haben sich innerhalb eines Tages 687 Menschen in Hessen neu mit dem Coronavirus infiziert. Damit steigt die Zahl der bestätigten Fälle auf insgesamt 179.467. 36 Menschen verstarben innerhalb von 24 Stunden im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung, insgesamt sind seit Beginn der Pandemie in Hessen 5.398 Menschen an oder mit Corona gestorben.

Die 7-Tage-Inzidenz in Hessen fällt auch am Freitag weiter. Wie das Berliner Robert Koch-Institut (RKI) berichtete, lag sie am Freitag (12.02.2021) für das gesamte Bundesland bei 62,7. Am Donnerstag lag der Wert noch bei 65,8. Die meisten Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden registriert am Freitag die Stadt Frankfurt mit 83 Fällen. Die meisten Todesfälle muss im selben Zeitraum der Wetteraukreis verzeichnen - 9 Menschen sterben hier an den Folgen von Covid-19. Mit einem Wert von 103,8 hat der Lahn-Dill-Kreis zum Ende der Woche die höchste 7-Tage-Inzidenz in Hessen.

Corona in Hessen: Kassel bereits mit Inzidenz unter 35

Den niedrigsten Wert berechnet das Sozialministerium für die Stadt Kassel: Die Inzidenz liegt hier bei nur noch 31,2. Damit liegt Kassel als erste Region in Hessen bereits unter der Marke von 35. Beim Corona-Gipfel am Mittwoch (10.02.2021) haben Bund und Länder beschlossen, dass künftig ab einer Inzidenz von unter 35 weitere Corona-Beschränkungen gelockert werden können. Insgesamt 7 Kreise haben am Freitag bereits eine Inzidenz von unter 50 erreicht.

Eine Mitarbeiterin im Kasseler Impfzentrum. Die Corona-Situation in der nordhessischen Großstadt entspannt sich - die Inzidenz liegt bereits unter 35. (Symbolbild)

Corona in Hessen: RKI veröffentlicht aktuelle Fallzahlen

Update vom Freitag, 12.02.2021, 06.43 Uhr: Am Tag nach der Ankündigung für den verlängerten Lockdown bis zum 7- März ist die 7-Tage-Inzidenz in Hessen weiter gesunken. Das geht aus den aktuellen Corona-Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Am Freitag (Stand 12.02.2021, 0 Uhr) lag die Inzidenz bei 62,7 (Vortag: 65,8). Insgesamt registrierte das RKI am Donnerstag (11.02.2021) 687 neue Infektionen mit Corona, 36 Menschen sind an den Folgen ihrer Ansteckung mit Covid-19 gestorben.

In Kassel ist die Inzidenz rapide gesunken und liegt nun schon unter dem neuen Zielwert von 35. Mit 31,2 (Vortag: 44,1) hat Kassel nach RKI-Angaben den niedrigsten Wert in Hessen. Der Main-Taunus-Kreis (41,9), der Hochtaunuskreis (44,3), der Kreis Marburg-Biedenkopf (46,5), der Werra-Meißner-Kreis (47,7) und der Kreis Kassel (49,4) liegen unter dem zuletzt angepeilten Zielwert von 50. Über einer Inzidenz von 100 liegt in Hessen am Freitag (12.02.2021) nur noch der Lahn-Dill-Kreis mit 103,8.

Bei den Berechnungen der Inzidenz kann es zu Abweichungen zwischen dem RKI, dem hessischen Sozialministerium und den einzelnen Kreisen kommen, da teilweise geringfügig abweichende Bevölkerungszahlen zugrunde gelegt werden.

Corona in Hessen: Skandal um Impf-Vordrängler weitet sich aus

+++ 17:38 Uhr: Nur einen Tag hielt die Freude darüber, dass der erste Landkreis in Hessen nach langer Zeit unter einen Inzidenz-Wert von 50 gerutscht war. Am Donnerstag (11.02.2021) war die Inzidenz im Kreis Waldeck-Frankenberg schon wieder auf 61,4 gestiegen. Das geht aus den täglichen Corona-Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervor. Das RKI meldete für Hessen seit Mittwoch (10.02.2021) 792 Neuinfektionen und 66 weitere Todesfälle (Stand: 11.02.2021, 0 Uhr) in Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Die Gesamtzahl in Hessen seit Beginn der Pandemie ist damit auf 178.780 Infizierte und 5.362 Tote gestiegen. Die Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag von 71,7 auf 65,8 gesunken. Zwar liegt die Inzidenz im Kreis Waldeck-Frankenberg weiterhin bei 61,4, dafür liegen der Kreis Marburg-Biedenkopf (45,8) und der Hochtaunuskreis (49,8) unter dem Zielwert der Bundesregierung von unter 50. Im dreistelligen Bereich liegt die Inzidenz in Hessen in nur noch zwei Landkreisen. Den höchsten Wert hat laut RKI der Landkreis Lahn-Dill (112,9), danach folgt der Landkreis Fulda (112,2) mit einer vergleichsweise hohen Corona-Inzidenz.

+++ 11.25 Uhr: Bei den Corona-Impfungen wird offenbar immer wieder getrickst - in Hessen und ganz Deutschland. Die Schlagzeilen, dass sich Lokalpolitiker, Klinikleiter und Funktionäre verschiedener Organisationen und der Feuerwehr in der Impfreihenfolge vordrängeln, häufen sich. So sollen beim Impfstart mit dem Covid-19-Impfstoff an der Werner-Wicker-Klinik in Reinhardshausen (Landkreis Waldeck-Frankenberg) zwei Klinikleiter Dosen mit dem noch immer knappen Corona-Impfstoff dem Personal vorenthalten und für sich selbst genutzt haben. Kliniksprecherin Julia Gäck bestätigte den Vorwurf, beide Leiter wurden nach Bekanntwerden des Impf-Skandals von ihrer Arbeit freigestellt. Man gehe außerdem Hinweisen nach und prüfe, ob möglicherweise auch Familienmitglieder der beiden Verwaltungsleiter mit dem für die Werner-Wicker-Klinik bestimmten Serum geimpft wurden, sagte die Kliniksprecherin.

Ein ähnlicher Vorfall ist auch im hessischen Fulda bekanntgeworden: Die Präsidentin des DRK Fulda hat sich laut hr-Recherchen in einem Altenheim impfen lassen*, obwohl sie nicht zu der entsprechenden Priorisierungsgruppe gehört, berichtet die Fuldaer Zeitung. Dem widerspricht die Präsidentin in einer Stellungnahme. Die Ausübung der ehrenamtlichen Tätigkeit in den Pflegeeinrichtungen des DRK habe sie auch in den vergangenen Wochen „mit hohem persönlichem Engagement trotz ihrer Zugehörigkeit zur Risikogruppe“ fortgesetzt. „Durch ihre Tätigkeit als Betreuungskraft gehört sie gemäß der vom Bundesministerium für Gesundheit herausgegebenen ‚Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2‘ zu dem Personenkreis der höchsten Priorität und hat deshalb ein Impfangebot erhalten“, so das DRK Fulda.

Deutschlandweit wurden zahlreiche ähnliche Vorwürfe laut. Dabei kam außerdem die Forderung auf, dass es ein klares Verfahren für den Umgang mit überschüssigem Impfstoff gibt. Denn in einigen Fällen wurde darauf verwiesen, die jeweiligen Funktionäre seien nur zu richtigen Zeit am rechten Ort gewesen: So musste übrig gebliebener Impfstoff mobiler Impfteams oder Impfzentren nicht im Müll landen.

Corona in Hessen: Aktuelle Fallzahlen – Zwei Kreise mit Inzidenz unter 50

Update vom Donnerstag, 11.02.2021, 8.25 Uhr: Mittlerweile weisen zwei Kreise in Hessen einen Inzidenz-Wert unter 50 auf. Wie aus den täglichen Corona-Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht, liegt die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Marburg-Biedenkopf am Donnerstag (11.02.2021) bei 45,7 (Vortag: 52,2), im Hochtaunuskreis bei 49,8 (Vortag: 52,4). Das RKI meldete für Hessen 793 Neuinfektionen und 66 weitere Todesfälle (Stand 11.02.2021, 0 Uhr) in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Gesamtzahl in Hessen seit Beginn der Pandemie ist damit auf 178.780 Infizierte und 5.362 Tote gestiegen. Die Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag von 71,7 auf 65,8 gesunken.

Die Städte Frankfurt (60,4) und Offenbach (54,5) sowie der Kreis Waldeck-Frankenberg (61,4) befinden sich weiterhin relativ nah an dem Zielwert einer 7-Tage-Inzidenz von unter 50. Dagegen liegt die Inzidenz in zwei Landkreisen in Hessen noch immer im dreistelligen Bereich. Die höchsten Werte haben laut RKI der Lahn-Dill-Kreis (112,9) und der Landkreis Fulda (111,1) aufzuweisen. Im Kreis Bergstraße ist die Inzidenz mit 94,7 im Vergleich zum Vortag (110,2) deutlich gesunken. Noch stärker sank die Inzidenz nur im Kreis Hersfeld-Rotenburg, wo sie mittlerweile 70,4 beträgt (Vortag: 101,9).

Mittlerweile sind in Hessen alle 28 Impfzentren in Betrieb, in manchen Kreisen sinkt die 7-Tage-Inzidenz weiter (Symbolbild).

Corona in Hessen: Leichter Rückgang der Inzidenz – Die aktuellen Fallzahlen

+++ 18:13 Uhr: Das Bundesministerium für Gesundheit und Soziales hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für Hessen bekannt gegeben. Demnach haben sich innerhalb eines Tages 657 Personen in Hessen mit dem Coronavirus angesteckt, damit steigt die Zahl der bestätigten Fälle auf 177.988. 67 Menschen verstarben im Zusammenhang mit einer Infektion, insgesamt sind damit 5.296 Personen an oder mit Corona gestorben.

Die 7-Tage-Inzidenz folgte dem Trend der letzten Tage und ging erneut leicht zurück. Inzwischen liegt sie bei 71,7, gestern lag sie noch bei 76,9.

Corona in Hessen: Kinderarzt stirbt an Infektion

+++ 11:30 Uhr: Der Kinderarzt Rainer Trumpfheller aus Michelstadt im Odenwaldkreis ist am Samstag (06.02.2021) an Corona gestorben*. Er war 62 Jahre alt und hatte laut Ingo Drehmer, Urologe und Sprecher der Odenwälder Ärztegenossenschaft, in der der Verstorbene Mitglied war, keine Vorerkrankungen. Er ist nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) bereits der dritte niedergelassene Arzt in Hessen, der an den Folgen einer Corona-Infektion starb. Die anderen beiden verstorbenen Ärzte stammen aus Frankfurt und Nordhessen, wie Frank Dastych vom Vorstand der KV Hessen sagte.

Bei den Ärzte-Kollegen mischt sich neben der Trauer und dem Schock nun auch Wut auf die Politik. Sie befürchten, sich ebenfalls zu infizieren. Die Genossenschaft fordert, dass die niedergelassenen Ärzte auf der Liste der Impfprioritäten nach oben gesetzt werden. In Bayern seien laut Drehmer schon viele Niedergelassene und auch Zahnärzte geimpft worden.

Corona in Hessen: Biontech startet Impfstoff-Produktion in Marburg

Update vom Mittwoch, 10.02.2021, 9.25 Uhr: Es gibt gute Neuigkeiten aus der deutschen Impfstoff-Produktion. Der Mainzer Hersteller Biontech startet seine Produktion in einem neuen Werk in Marburg, wie Biontech berichtet. Demnach ist das Marburger Werk nun das größte Biontech-eigene Werk. Die Unternehmen teilte laut der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch (10.02.2021) mit, dass dort nun zunächst der mRNA-Wirkstoff hergestellt werde, von dem eine einzelne Charge für die Produktion von acht Millionen Impfdosen reiche. 

Erst vor zweieinhalb Monaten hatte Biontech den Umbau des alten Novartis-Werkes beantragt. Die hessischen Behörden hatten vor rund vier Wochen die Produktion in dem zuvor gekauften Werk in Marburg genehmigt. Wie das Unternehmen bestätigte, sei der Probebetrieb abgeschlossen. Bis das Werk jedoch auf vollen Touren laufe, könne es noch einige Wochen dauern*. Anfang April soll der erste mRNA-Impfstoff aus Marburg in die Impfzentren ausgeliefert werden.

Corona in Hessen: Kurze Freude über erste Inzidenz unter 50 – Aktuelle Fallzahlen

Erstmeldung vom Mittwoch, 10.02.2021: Frankfurt - Nur einen Tag hielt die Freude darüber, dass der erste Landkreis in Hessen nach langer Zeit unter einen Inzidenz-Wert von 50 gerutscht war. Am Mittwoch (10.02.2021) war die Inzidenz im Kreis Waldeck-Frankenberg schon wieder von 49,9 am Vortag auf 61,4 gestiegen. Das geht aus den täglichen Corona-Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervor. Das RKI meldete für Hessen seit Dienstag (09.02.2021) 658 Neuinfektionen und 67 weitere Todesfälle (Stand: 10.02.2021, 0 Uhr) in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Gesamtzahl in Hessen seit Beginn der Pandemie ist damit auf 177.988 Infizierte und 5.926 Tote gestiegen. Die Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag von 77,0 deutlich auf 71,7 gesunken.

Zwar ist die Inzidenz im Kreis Waldeck-Frankenberg von 49,9 auf 61,4 gestiegen, dafür liegen der Kreis Marburg-Biedenkopf (52,2) der Hochtaunuskreis (52,4) und die Stadt Offenbach (53,0) weiterhin nah an dem Zielwert der Bundesregierung unter 50. Dagegen liegt die Inzidenz in vier Landkreisen in Hessen noch immer im dreistelligen Bereich. Den höchsten Wert hat laut RKI der Landkreis Fulda (127,3). Auch im Lahn-Dill-Kreis (112,9), im Kreis Bergstraße (110,2) und im Kreis Hersfeld-Rotenburg (101,9) ist die Lage rund um Corona weiterhin besonders angespannt.

Corona in Hessen: Kanzlerin Merkel will Lockdown verlängern

Unter hohem Erwartungsdruck wegen vielerorts sinkender Infektionszahlen ringen Bund und Länder am Mittwoch um mögliche erste Lockerungen der Corona-Beschränkungen. Vor Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten an diesem Mittwoch zeichnete sich aber zunächst eine weitere Verlängerung des vorerst bis 14. Februar vereinbarten Lockdowns ab. Merkel mahnte erneut zur Vorsicht und wandte sich gegen Lockerungen vor dem 1. März.

Doch unter den Ländern gibt es jetzt konkrete Pläne, Kitas und Schulen bereits ab kommender Woche schrittweise wieder zu öffnen. Auch aus der Bundestags-Opposition und der Wirtschaft kommen Forderungen nach Stufenplänen für baldige Lockerungen.

Corona in Hessen: Mutationen auf dem Vormarsch

Dabei breiten sich die veränderten Corona-Varianten in Hessen immer weiter aus. Mittlerweile wurden auch in mehreren Altenheimen und einer Frankfurter Kita verschiedene Mutanten nachgewiesen. Bei insgesamt sechs Prozent der Infizierten in 13 von 16 Bundesländern in Deutschland wurde die Mutante aus Großbritannien bereits nachgewiesen. So ist die britische Variante jetzt auch im Wetteraukreis angekommen. Bei Stichproben, teilte der Landkreis am Montag (09.02.2021) mit, sei sie in zwei Altenheimen in Gedern und Wöllstadt nachgewiesen worden. „Wir müssen leider davon ausgehen, dass die Mutation bereits eine erhebliche Verbreitung gefunden hat“, sagt Amtsarzt Reinhold Merbs.

Im Kreis Darmstadt-Dieburg seien bislang zwei Menschen nachweislich mit der britischen Mutante infiziert und isoliert. Im Odenwaldkreis wurden bislang in sechs Fällen drei verschiedene Mutationen festgestellt. Im Kreis Bergstraße sind seit Ende Januar bereits 14 Fälle der britischen Mutante nachgewiesen worden, hier auch in zwei Kitas und zwei Schulen, die daraufhin in Quarantäne geschickt wurden. Mit den Wetterauer Fällen und denen in Südhessen wächst die Liste der hessischen Regionen, in denen sich die Varianten ausbreiten. Auch Frankfurt ist durch den Flughafen stark betroffen. Vor wenigen Tagen hatte es hier auch einen Ausbruch in einer Kita gegeben, der offenbar mit der britischen Corona-Variante zusammenhängt. (esa) *fnp.de, fr.de, hna.de, fuldaerzeitung.de, op-online.de und giessener-allgemeine.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Kay Nietfeld/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare