News-Ticker

Corona in Hessen: Erneut hohe Infektionszahlen – Kreis mit Inzidenz weit über 200

Erneut meldet das Robert Koch-Institut (RKI) über 1.500 neue Corona-Infektionen in Hessen. Ein Kreis ist bei der Sieben-Tage-Inzidenz weiter an der Spitze.

  • Das Coronavirus* hat Hessen auch weiterhin fest im Griff.
  • Erneut werden mehr als 1.500 Neuinfektionen innerhalb eines Tages registriert.
  • In Frankfurt sinkt die Inzidenz erstmals seit Wochen unter den Wert 100.

Update von Freitag, 22.01.2021, 8.10 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für Hessen mitgeteilt. Demnach sind innerhalb eines Tages 1531 Neuinfektionen registriert worden (Stand 22.01.2021, 0 Uhr). Ebenfalls wurden 61 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Seit Beginn der Pandemie haben sich in Hessen bisher 163.853 Menschen infiziert, bei den Todesfällen liegt die Gesamtzahl bei 4.318.

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz von Hessen sinkt im Vergleich zum Vortag (119,3) minimal und liegt jetzt bei 119,1. Unter den kreisfreien Städten und Landkreisen liegt der Kreis Fulda mit einem Inzidenzwert von 275,2 (Vortag: 281,0) an der Spitze. Danach folgt der Werra-Meißner-Kreis (171,9), die Stadt Offenbach (160,4) und der Wetteraukreis (151,5). Mit einem Wert von 98,1 liegt die Inzidenz in Frankfurt zum ersten Mal seit Wochen unter 100.

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) bei einem Besuch im Impfzentrum in Gießen (Archivbild).

Corona in Hessen: RMV verschenkt FFP2-Masken – Vergabe von Impfterminen bereitet Probleme

+++ 20.39 Uhr: Im Impfzentrum in Gießen ist es nach Angaben des Landkreises zu Problemen bei der Terminvergabe gekommen. Demnach haben mehr als 150 Personen einen Termin für eine Corona-Impfung erhalten, obwohl keiner vorgesehen war. Das Problem sei nach Angaben des Landkreises Gießen aufseiten der Vergabeplattform des Landes Hessen aufgetreten.

Abgewiesen werden sollen die Personen, die einen Termin erhalten haben, aber dennoch nicht. Es sei genug Impfstoff vorhanden, betonte der Kreis Gießen. Allerdings könne es zu längeren Wartezeiten kommen.

RMV bietet trotz neuer Corona-Regeln reglär Fahrten an

+++ 16.15 Uhr: Trotz geänderter Corona-Regeln hält der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) sein Angebot an Fahrten mit Bussen und Bahnen weiter aufrecht. Zugleich beginne ab Montag (25.01.2021) eine erneute Maskenverteilaktion, kündigte RMV-Geschäftsführer Knut Ringat am Donnerstag (21.01.2021) in einer Pressemitteilung an. Ausgegeben würden OP-Masken und FFP2-Masken. Beginnend in Frankfurt sollen mobile Teams unterwegs sein, um die Masken zu verteilen.

Anfangs gebe es auch die FFP2-Masken kostenlos. Später sollen sie zum Selbstkostenpreis ausgegeben werden, auch in den Vertriebsstellen im RMV-Gebiet. Der Verbund habe dazu Hunderttausende Masken bestellt. Die verschärfte Maskenpflicht in Hessen gilt ab Samstag (23.01.2021), sie werde auch entsprechend kontrolliert. In öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften und Gottesdiensten müssen dann medizinische Masken wie FFP2-Masken oder OP-Masken getragen werden.

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) will bei einer Maskenverteilaktion am Montag (25.01.2021) in Frankfurt auch FFP2-Masken kostenlos verteilen. (Symbolbild)

Corona in Hessen: Ein Kreis nähert sich einer Inzidenz von 300

+++ 15.15 Uhr: Die Corona-Lage in Hessen bleibt angespannt. Das Hessische Sozialministerium meldet am Donnerstag (21.01.2021) 1.583 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Die Gesamtzahl der bestätigten Corona-Fälle in Hessen liegt damit bei 162.321. Die Zahl der Todesfälle steigt am Mittwoch nicht so stark an wie noch am Vortag (118). Innerhalb von 24 Stunden sind in Hessen 67 Menschen in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Corona-Toten im Land auf 4.257.

Die meisten Neuinfektionen verzeichnet die Stadt Frankfurt. 154 neue Corona-Fälle wurden hier bestätigt. Die niedrigste 7-Tage-Inzidenz im Land hat nach wie vor die Stadt Kassel. Der Wert geht auch am Donnerstag noch einmal zurück. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100 Einwohner liegt bei 62,9 (Mittwoch:70,4). Der niedrigste Wert sinkt und der höchste Wert steigt weiter. Die höchste Inzidenz weist auch am Donnerstag (21.01.2021) der Landkreis Fulda auf. Der Wert steigt innerhalb eines Tages von 257,4 auf 281,2. Der Kreis Fulda registriert außerdem am Donnerstag die meisten Corona-Todesfälle in Hessen: 13 Menschen sterben hier in Zusammenhang mit dem Virus.

  • Kreis Bergstraße: 112 Neuinfektionen, 7 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 146,8
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 84 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 117,4
  • Kreis Fulda: 169 Neuinfektionen, 13 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 281,2
  • Kreis Gießen: 49 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 126,3
  • Kreis Groß-Gerau: 63 Neuinfektionen, 1 neuer Todesfall, 7-Tage-Inzidenz bei 114,5
  • Kreis Hersfeld-Rotenburg: 38 Neuinfektionen, 4 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 176,5
  • Hochtaunuskreis: 40 Neuinfektionen, 1 neuer Todesfall, 7-Tage-Inzidenz bei 89
  • Kreis Kassel: 72 Neuinfektionen, 1 neuer Todesfall, 7-Tage-Inzidenz bei 115,8
  • Lahn-Dill-Kreis: 74 Neuinfektionen, 1 neuer Todesfall, 7-Tage-Inzidenz bei 124,3
  • Kreis Limburg-Weilburg: 53 Neuinfektionen, 4 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 124,3
  • Main-Kinzig-Kreis: 103 Neuinfektionen, 4 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 121,6
  • Main-Taunus-Kreis: 49 Neuinfektionen, 3 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 90,5
  • Kreis Marburg Biedenkopf: 55 Neuinfektionen, 2 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 78,3
  • Odenwaldkreis: 32 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 142,8
  • Kreis Offenbach: 76 Neuinfektionen, 4 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 141,6
  • Rheingau-Taunus-Kreis: 29 Neuinfektionen, 6 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 71,6
  • Schwalm-Eder-Kreis: 46 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 107,4
  • Vogelsbergkreis: 25 Neuinfektionen, 1 neuer Todesfall, 7-Tage-Inzidenz bei 137,3
  • Kreis Waldeck-Frankenberg: 91 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 131,8
  • Werra-Meißner-Kreis: 38 Neuinfektionen, 2 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 129,5
  • Wetteraukreis: 0 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 111,1
  • Stadt Darmstadt: 39 Neuinfektionen, 4 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 96,9
  • Stadt Frankfurt: 154 Neuinfektionen, 6 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 104,6
  • Stadt Kassel: 27 Neuinfektionen, 1 neuer Todesfall, 7-Tage-Inzidenz bei 62,9
  • Stadt Offenbach: 31 Neuinfektionen, 1 neuer Todesfall, 7-Tage-Inzidenz bei 163,9
  • Stadt Wiesbaden: 34 Neuinfektionen, 1 neuer Todesfall, 7-Tage-Inzidenz bei 82,9
  • Immer wieder kommt es aufgrund von Meldeverzögerungen dazu, dass das Sozialministerium andere Zahlen veröffentlicht als die Kreise und Städte. Aktueller sind grundsätzlich die Daten der Gesundheitsämter vor Ort.
„Corona soll aufhören“ steht als Wunsch auf einem Blatt, das ein Kind an das Gitter des Gerechtigkeitsbrunnens vor dem Frankfurter Römer aufgehängt hat.

Corona in Hessen: Land hat niedrigste Impfquote in ganz Deutschland

+++ 12.15 Uhr: In Hessen haben zu Beginn der Woche die sechs großen Impfzentren geöffnet und ihre Arbeit aufgenommen. Nachdem zuvor lediglich die Bewohner von Alten- und Pflegeheimen gegen das Coronavirus geimpft wurden, steht diese Möglichkeit nun auch breiteren Teilen der Bevölkerung zur Verfügung. Nach aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) wurden bis Mittwoch (20.01.2021) 76.907 Impfungen verabreicht.

Im bundesweiten Vergleich der Impfquoten liegt das Land Hessen mit einem Wert von 1,2 gemeinsam mit Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen allerdings ganz hinten. Spitzenreiter bei den Corona-Impfungen ist bislang das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern mit einem Wert von 2,6. Nach Auskunft des Landes werden immer nur so viele Impftermine vergeben, wie auch der benötigte Impfstoff vorrätig ist.

Corona in Hessen: Wieder mehr als 1.000 Neuinfektionen – aktuelle Zahlen

Update vom Donnerstag, 21.01.2021, 6.13 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für Hessen mitgeteilt. Demnach sind innerhalb eines Tages 1583 Neuinfektionen registriert worden (Stand 21.01.2021, 0 Uhr). Ebenfalls wurden 67 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Seit Beginn der Pandemie haben sich in Hessen bisher 162.321 Menschen infiziert, bei den Todesfällen liegt die Gesamtzahl bei 4.257.

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz von Hessen sinkt im Vergleich zum Vortag (120,9) leicht und liegt jetzt bei 119,3. Unter den kreisfreien Städten und Landkreisen liegt der Kreis Fulda mit einem Inzidenzwert von 281,0 (Vortag: 257,2) an der Spitze. Danach folgt der Landkreis Hersfeld-Rotenburg (176,4), die Stadt Offenbach (164,3) und der Landkreis Bergstraße (146,9).

Wieder mehr als 1.000 Neuinfektionen – Viele Todesfälle

+++ 17.20 Uhr: In Hessen sind bisher 30,7 Millionen Euro staatliche Hilfen an Unternehmen wegen des erneuten Corona-Lockdowns Anfang November geflossen. Das zuständige Regierungspräsidium Gießen habe diese Gesamtsumme an 4500 Betriebe überwiesen, erklärte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) am Mittwoch (20.01.2021): „Damit ist nach einer Woche ein Viertel der offenen Anträge erledigt.“ Die Auszahlungen liefen jetzt mit Hochdruck weiter.

Die Novemberhilfe und die daran anschließende Dezemberhilfe sind für Unternehmen, Selbstständige und Einrichtungen, die seit dem Corona-Lockdown Anfang November aufgrund staatlicher Anordnung schließen mussten. Ihnen erstattet der Bund 75 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes des Vergleichsmonats im Vorjahr. In Hessen haben laut Ministerium bislang 18.200 Unternehmen und 6.100 Selbstständige ohne Mitarbeiter die Novemberhilfe beantragt. 15.800 Anträge liegen für die Dezemberhilfe vor. Diese soll Ende Januar fließen.

Zur Überbrückung der Wartezeit habe der Bund hessischen Unternehmen bisher rund 200 Millionen Euro Abschlagszahlungen überwiesen, davon etwa zwei Drittel für Anträge auf Novemberhilfe und ein Drittel für Anträge auf Dezemberhilfe, erklärte das Land Hessen. Hinzu kämen 15,3 Millionen Euro an mehrere Tausend Soloselbstständige. Von dem seit Sommer laufenden Hilfsprogramm „Überbrückungshilfe II“ seien inzwischen rund 132 Millionen Euro bei hessischen Unternehmen angekommen. Vorbereitet werde derzeit die „Überbrückungshilfe III“, die vor allem auf Unternehmen ziele, die vom Mitte Dezember verschärften Corona-Lockdown betroffen seien.

Das Land Hessen hat bisher 30,7 Millionen Euro staatliche Hilfen an Unternehmen wegen des erneuten Corona-Lockdowns Anfang November gezahlt. Unter anderem musste die Gastronomie - wie hier in Frankfurt - schließen.

Corona in Hessen: Wieder mehr 1000 Neuinfizierte

+++ 16.40 Uhr: Die Corona-Fallzahlen in Hessen sind wieder stärker gestiegen. Wie das Hessische Sozialministerium am Mittwoch (20.01.2021) in seinem täglichen Bulletin miteilt, haben sich die bestätigten Fälle im Vergleich zum Vortag um 1.329 erhöht. Die Gesamtzahl der bestätigten Corona-Fälle in Hessen liegt damit bei 160.738. Außerdem sind seit dem Vortag 118 Menschen in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Corona-Toten in Hessen auf 4.190. Die Kreise Darmstadt-Dieburg und Gießen mussten jeweils 25 Todesfälle an oder mit Corona registrieren.

Den niedrigsten Inzidenzwert im Land hat nach wie vor die Stadt Kassel. Hier liegt die Zahl der Neuinfektionen pro 100 Einwohner am Mittwoch bei 70,4. Den höchsten Wert weist der Landkreis Fulda mit 257,4 auf. Das bedeutet zwar einen leichten Rückgang zum Vortag, trotzdem gilt in diesem Landkreis nach wie vor die höchste Warnstufe des Eskalationsstufenkonzeptes des Landes Hessen.

Die Zahlen sind immer noch zu hoch: Nach dem Corona-Gipfel wurde bundesweit eine Verlängerung des Lockdowns beschlossen. (Symbolbild)

Corona in Hessen: Bouffier hält Pressekonferenz

+++ 15.06 Uhr: In wenigen Minuten beginnt die Pressekonferenz von Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier. Beim Corona-Gipfel haben Bund und Länder am Dienstag (19.01.2021) neue Corona-Maßnahmen beschlossen, am heutigen Mittwoch hat das Corona-Kabinett in Hessen getagt. Bouffier stellt in Kürze in Wiesbaden vor, wie die Beschlüsse in Hessen umgesetzt werden sollen. Wir berichten live.

+++ 14.47 Uhr: Kleinunternehmen in Hessen können im fortgesetzten Lockdown länger Hilfen beantragen. Das Programm Hessen-Mikroliquidität sei in Abstimmung mit dem Wirtschafts- und Finanzministerium in Wiesbaden bis Ende Juni verlängert worden, teilte die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) am Mittwoch mit. Dazu stelle das Land 150 Millionen Euro zusätzlich bereit. Die Unterstützung richtet sich an Kleinunternehmen mit maximal 50 Beschäftigten sowie Selbstständige, die wegen Corona in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. Antragsteller müssten weder Sicherheiten geben, noch würden ihnen Gebühren berechnet, erklärte die WIBank mit Sitz in Offenbach. Neue Anträge können voraussichtlich aber erst ab Anfang Februar gestellt werden, so die Förderbank

Corona in Hessen: Party in Gießen aufgelöst

+++ 11.07 Uhr: In Gießen hat die Polizei eine Corona-Party aufgelöst*. Bei einem Einsatz an einem Kiosk fanden die Beamten nicht nur Drogen, sondern auch zehn feiernde Menschen im Keller. Die Polizei wurde von zwei Asylbewerbern aus Somalia am Samstag (16.01.2021) gegen 19 Uhr gerufen, um einen Diebstahl von knapp zwei Euro zu melden. Es ging vermutlich um Streitigkeiten bei einem versuchten Drogenkauf. Die Streife kontrollierte mehrere Menschen am Kiosk. Bei einem vermeintlichen Drogendealer wurde Geld gefunden, auch eine nicht geringe Menge Marihuana wurde bei der Durchsuchung beschlagnahmt.

Dabei wurde auch die Corona-Party im Keller entdeckt. Gegen alle Beteiligten wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Auch Gesundheitsamt und Ordnungsamt wurden informiert. Es droht eine Strafe von bis zu 1.000 Euro.

Corona in Hessen: Die aktuellen Fallzahlen

Update vom Mittwoch, 20.01.2021, 6.09: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für Hessen mitgeteilt. Demnach sind innerhalb eines Tages 1321 Neuinfektionen registriert worden (Stand 20.01.2021, 0 Uhr). Ebenfalls wurden 118 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Seit Beginn der Pandemie haben sich in Hessen bisher 160.783 Menschen infiziert, bei den Todesfällen liegt die Gesamtzahl bei 4.190.

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz von Hessen sinkt im Vergleich zum Vortag (124,9) leicht und liegt jetzt bei 120,9. Unter den kreisfreien Städten und Landkreisen liegt der Kreis Fulda mit einem Inzidenzwert von 257,2 (Vortag: 258,1) an der Spitze. Danach folgt der Landkreis Hersfeld-Rotenburg (178,1), die Stadt Offenbach (175,8) und der Landkreis Offenbach (158,5).

Corona in Hessen: Rapider Anstieg an Todesfällen – Infektionen in einem Landkreis explodieren

+++ 14.50 Uhr: Die Corona-Fallzahlen in Hessen steigen weiter. Das geht aus dem täglichen Corona-Bulletin des hessischen Sozialministeriums hervor. Seit Montag (18.01.2021) sind in Hessen weitere 108 Menschen im Zusammenhang mit ihrer Corona-Infektion gestorben, am Vortag lag die Zahl deutlich niedriger bei 28 gemeldeten Todesfällen. Die Gesamtzahl der Todesfälle in Hessen liegt nun bei 4072 Menschen. Zudem meldeten die Gesundheitsämter 441 neue Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen, insgesamt haben sich damit 159.409 Menschen infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz in Hessen ist leicht auf 124,9 (Vortag: 129,3) gesunken.

Im Landkreis Fulda ist die Inzidenz zwar weiter zurückgegangen, liegt mit 258,3 (Vortag: 271,3) aber immer noch deutlich über dem Wert von 200,0, ab dem die höchste Eskalationsstufe des Landes Hessen gilt. Der Landkreis Fulda weist die höchste Inzidenz in Hessen auf. Im Wetteraukreis wurden seit Montag 193 neue Infektionen gemeldet, die Inzidenz stieg daraufhin sprunghaft von 80,9 auf 136,6 an. Offenbar sind Ausbrüche in Seniorenheimen in Butzbach, Gedern und Friedberg* die Ursache für die hohen Zahlen.

Die Corona-Infektionen in Hessen bleiben auf einem unverändert hohem Niveau. (Symbolbild)

Wegen des hohen Corona-Inzidenzwertes galt für die Bewohner des Kreises Limburg-Weilburg die 15-Kilometer-Regel*. Nun stellte ein Gericht fest, dass diese rechtswidrig ist.

Corona in Hessen: Ausbruch in Seniorenzentrum in Limburg

+++ 12.37 Uhr: Ab 14 Uhr kommt Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier mit seinen Amtskollegen aus den Ländern und Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Corona-Gipfel zusammen. In einer Videoschalte sollen die Verschärfungen der Corona-Regeln beschlossen werden. Alle Entwicklungen dazu lesen Sie in unserem Live-Ticker.

+++ 11.25 Uhr: In einem Seniorenzentrum in Limburg hat es einen massiven Corona-Ausbruch gegeben*. In der Einrichtung sind 93 der insgesamt rund 120 Bewohner mit dem Coronavirus infiziert. Ebenso betroffen sind 64 der insgesamt 108 Mitarbeiter. 20 Bewohner seien bereits mit oder an der Corona-Infektion verstorben. Wegen der hohen Zahl der Infizierten wird untersucht, ob es sich in diesem Fall um eine hochinfektiöse Variante des Coronavirus handeln könnte.

Corona in Hessen: Rapider Anstieg an Todesfällen – Kreis bleibt Hotspot

Update vom Dienstag, 19.01.2021, 6.13 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für Hessen mitgeteilt. Demnach sind innerhalb eines Tages 450 Neuinfektionen registriert worden (Stand 19.01.2021, 0 Uhr). Ebenfalls wurden 109 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Am Vortag waren es 28 gemeldete Todesfälle gewesen, weshalb es in den vergangenen 24 Stunden zu seinem rapiden Anstieg kam. Seit Beginn der Pandemie haben sich in Hessen bisher 159.409 Menschen infiziert, bei den Todesfällen liegt die Gesamtzahl bei 4.072.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Hessen steigt deutlich an. Es gibt mehr Todesfälle. (Symbolbild)

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz von Hessen sinkt im Vergleich zum Vortag (129,3) leicht und liegt jetzt bei 124,9. Unter den kreisfreien Städten und Landkreisen liegt der Kreis Fulda mit einem Inzidenzwert von 258,1 ( Vortag: 271,6) an der Spitze. Danach folgt der Landkreis Offenbach (184,9), die Stadt Offenbach (181,1), und der Landkreis Hersfeld-Rotenburg (169,8).

Corona in Hessen: Ein Kreis bleibt Hotspot

+++ 14.57 Uhr: 28 neue Todesfälle und 214 neue Infektionen mit dem Coronavirus hat es seit Sonntag (17.01.2020) in Hessen gegeben, Das geht aus dem täglichen Corona-Bulletin des Hessischen Sozialministeriums hervor. Die Zahl der Toten, die mit dem Coronavirus infiziert waren, ist in Hessen somit auf 3.964 gestiegen, 158.968 Infektionen wurden bislang insgesamt registriert.

Die höchste Inzidenz in Hessen hat nach wie vor der Landkreis Fulda mit 271,8 (Vortag: 275,3). Hier gilt weiterhin die höchste Eskalationsstufe. Die Stadt Offenbach mit im Vergleich zum Vortag unveränderten 188,4, der Landkreis Offenbach mit 186,3 (Vortag: 189,3) und der Landkreis Hersfeld-Rotenburg (183,2) liegen nur knapp unter der Grenze von 200, ab der laut der aktuell gültigen Allgemeinverfügung des Landes Hessen Ausgangssperren zwischen 21 Uhr und 5 Uhr notwendig werden. Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg ist die Inzidenz im Vergleich zum Wert von 166,6 am Vortag wieder stark angestiegen.

+++ 13.30 Uhr: In einigen Regionen in Hessen gelten derzeit wegen Corona noch nächtliche Ausgangssperren. In manchen Städten und Kreisen wurden sie bereits wieder aufgehoben, weil die 7-Tage-Inzidenz unter den kritischen Wert von 200 gefallen ist. Doch bald könnten Corona-Ausgangssperren für ganz Hessen kommen. Bund und Länder beraten am Dienstag (19.01.2021) über einen Komplett-Lockdown.

Corona in Hessen: Chaos am Lohrberg in Frankfurt

+++ 10.22 Uhr: Nach Sperrungen im Taunus und Neuschnee bis in die tiefer liegenden Städte sind die Schneeliebhaber an diesem Wochenende auf den Lohrberg in Frankfurt ausgewichen*. Es kam am Sonntag (17.01.2021) zu Staus auf den Anfahrtswegen und bei der Parkplatzsuche. Die Besucher kamen zum Schlittenfahren oder Schneemannbauen, berichtet fr.de.

Gegen Mittag wirkte der Lohrberg wie ein Skigebiet – inklusive geöffneter Schänke und Wurstpavillon. Die Feuerwehr war bemüht, die Rettungswege freizuhalten. Die Polizei ermahnte die Schneetouristen über Lautsprecher, Abstand zu halten.

Beschäftigung in Corona-Zeiten: Die An- und Abfahrt zum Lohrberg in Frankfurt war bisweilen nervenaufreibend.

Corona in Hessen: Stadt und Kreis Offenbach kurz vor schwarzen Stufe

Update vom Montag, 18.01.2021, 6.12 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für Hessen mitgeteilt. Demnach sind innerhalb eines Tages 422 Neuinfektionen registriert worden (Stand 18.01.2021, 0 Uhr). Ebenfalls wurden 28 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Seit Beginn der Pandemie haben sich in Hessen bisher 158.968 Menschen infiziert, bei den Todesfällen liegt die Gesamtzahl bei 3.964.

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz von Hessen bleibt mit 129,3 fast unverändert (Vortag: 129,8). Unter den kreisfreien Städten und Landkreisen liegt der Kreis Fulda mit einem Inzidenzwert von 271,6 ( Vortag: 275,2) an der Spitze. Danach folgt die Stadt Offenbach (188,8), der Kreis Offenbach (186,3) und der Landkreis Hersfeld-Rotenburg (183,1). Da an Sonntagen nicht alle Gesundheitsämter ihre Zahlen melden, sind die Neuinfektionen an Montagen in der Regel niedriger, als an den anderen Tagen.

Corona in Hessen: Landkreis Fulda mit der höchsten Inzidenz im Land

+++ 15.58 Uhr: Das Sozialministerium in Hessen hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für alle Städte und Kreise veröffentlicht. Landesweit infizierten sich in den vergangenen 24 Stunden demnach 1.289 Personen mit dem Coronavirus (Stand 17.01.2021). Insgesamt haben die Gesundheitsämter in Hessen seit Beginn der Pandemie 158.544 Corona-Fälle registriert. Die Zahl der Menschen, die an oder mit dem Coronavirus gestorben sind, erhöht sich um 29 Fälle auf nun 3936.

Der Kreis Fulda liegt mit einer 7-Tage-Inzidenz von 275,3 weiter deutlich über dem höchsten Warnwert des Eskalationskonzeptes des Landes Hessen von 200 („Schwarze Stufe“). Ab diesem greifen besonders scharfe Maßnahmen wie Ausgangssperren. Weitere Menschen starben dort seit der letzten Meldung am Samstag (16.01.2021) nicht an oder mit dem Coronavirus, damit beläuft sich die Zahl der in Fulda mit dem Virus Verstorbenen weiter auf 134.

Corona in Hessen: Acht weitere Tote im Landkreis Offenbach

Dem Schwellenwert am nächsten kommt der Landkreis Offenbach mit einer 7-Tage-Inzidenz von 189,3, sowie die Stadt Offenbach mit dem Wert 188,4. Die Zahl der Verstorbenen blieb in Offenbach bei einem Gesamtwert von 102, im Landkreis wurden 8 Tote im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Dort sind seit Beginn der Pandemie insgesamt 284 Menschen an oder mit dem Virus gestorben.

Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum, die nach dem hessischen Eskalationskonzept bei einer Inzidenz von über 75 gelten, dürfen in keinem Kreis aufgehoben werden: Auch im Landkreis Darmstadt-Dieburg, wo die 7-Tage-Inzidenz mit 76,8 landesweit am niedrigsten liegt, wird der Schwellenwert überschritten.

Corona in Hessen: Erneut mehr als 1.000 Neuinfektionen – Kreis mit beunruhigend hoher Inzidenz

+++ 11.10 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für Hessen mitgeteilt. Demnach sind innerhalb eines Tages 1.288 Neuinfektionen registriert worden (Stand 17.01.2021, 0 Uhr). Ebenfalls wurden 29 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Seit Beginn der Pandemie haben sich in Hessen bisher 158.544 Menschen infiziert, bei den Todesfällen liegt die Gesamtzahl bei 3.936.

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz von Hessen ist leicht auf 129,8 gestiegen (Vortag: 128,9). Unter den kreisfreien Städten und Landkreisen liegt der Kreis Fulda mit einem Inzidenzwert von 275,2 an der Spitze. Danach folgt der Kreis Offenbach (189,4), die Stadt Offenbach (188,8) und der Kreis Limburg-Weilburg 168,1.

Ein Mann geht an einem Reisebüro in Frankfurt vorbei, das im Corona-Lockdown eine positive Botschaft verbreitet.

Corona in Hessen: Neue Studie zu Ansteckungsrisiko bei Kita-Kindern

Update vom Sonntag, 17.01.2021, 08.52 Uhr: Wie hoch ist das Ansteckungsrisiko bei Kita-Kindern? Das soll nun eine weitere Corona-Studie klären. Hessen hat angesichts steigender Corona-Infektionen die neue Studie über das Ansteckungsrisiko bei Kita-Kindern in Auftrag gegeben. Es handelt sich um eine Folgestudie der „Safe-Kids-Studie“. Sie soll am Montag am Institut für medizinische Virologie an der Uniklinik Frankfurt starten, wie Hessens Sozialminister Kai Klose (Grüne) erläuterte. Die erste Studie war zu dem Ergebnis gekommen, dass bei Kita-Kindern wohl ein vergleichsweise geringes Corona-Ansteckungsrisiko besteht.

Die Ergebnisse bei niedrigeren Inzidenzen seien jedoch nicht ohne Weiteres auf die aktuelle Situation zu übertragen, erklärte das Ministerium. „Im Frühjahr werden wir wissen, ob sich bei höherer allgemeiner Sars-CoV-2-Inzidenz das Infektionsrisiko auch bei Kita-Kindern erhöht“, sagte die Frankfurter Virologin und Leiterin der Studie, Sandra Ciesek. „Wir hoffen, dass sich das Ergebnis der ersten Studie bestätigt und wir auch im Winter das Virus in den Kitas nur äußerst selten nachweisen können.“ Über einen Zeitraum von zunächst vier Wochen sollen etwa 1500 Freiwillige - Kinder und Erzieher aus Kitas - wöchentlich getestet werden.

Hessen: Corona-Test beim Zahnarzt und in der Apotheke

+++ 19.14 Uhr: Ab sofort sind Corona-Tests grundsätzlich auch in Apotheken und in Zahnarztpraxen möglich. Eine entsprechende Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums trat am Samstag (16.01.2021) in Kraft. Voraussetzung ist allerdings jeweils ein Auftrag durch die Gesundheitsbehörden. Zugleich wurde die Anzahl der Tests für ambulante Pflegedienste, insbesondere solche der ambulanten Intensivpflege sowie Einrichtungen der Eingliederungshilfe, auf 20 Tests pro Betreuten und Monat erhöht. Künftig können auch Tests in Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe erfolgen.

„Der Kreis der beauftragungsfähigen Personen und Einrichtungen wird konkretisiert, um die für die Stellen des öffentlichen Gesundheitsdienstes erforderliche Rechtssicherheit zu schaffen“, teilte das Ministerium dazu mit. Neben medizinischen Laboren sowie Ärztinnen und Ärzten würden auch Zahnärztinnen und Zahnärzte für Corona-Tests an möglicherweise infizierten Menschen sowie deren Kontaktpersonen zugelassen.

Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) wies allerdings darauf hin, dass es Zahnärzten ohne einen entsprechenden Auftrag durch das Gesundheitsamt weiterhin nicht möglich sei, Patienten mittels eines Antigen- oder PCR-Tests auf das Corona-Virus zu testen. Für Apotheken wird die Zulassung zudem auf die Vornahme von Antigen-Schnelltests begrenzt.

Ambulante Pflegedienste sowie Einrichtungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen können der Neuregelung zufolge nun „ähnlich wie bereits stationäre Pflegeeinrichtungen in Absprache mit den Gesundheitsämtern pro Monat eine bestimmte Menge an Antigen-Schnelltests beschaffen und eigenverantwortlich nutzen“.

Corona in Hessen: Mutierte Form in Altersheim nachgewiesen

+++ 13.17 Uhr: In einem Altersheim im Kreis Limburg-Weilburg wurde eine mutierte Variante des Coronavirus nachgewiesen. Wie der Kreis mitteilt, haben sich in dem Heim St. Georg in Limburg insgesamt Menschen mit einer Mutante angesteckt, zwei aus der Belegschaft sowie eine Person aus der Bewohnerschaft. Das Heim hatte zuvor dem Landkreis zufolge „auf Grund eines anhaltenden, erheblichen Ausbruchsgeschehens und mindestens einer Reinfektion“ Proben zur Uniklinik Frankfurt geschickt, um diese dort untersuchen zu lassen. Dabei wurde bei drei der 100 eingeschickten Proben eine Mutation nachgewiesen.

Um welche der sich im Umlauf befindenden Mutanten es sich handelt, müsse in weiteren Untersuchungen ermittelt werden, die noch bis Ende Januar dauern, hieß es. „Diese veränderte Sequenz könnte für eine erhöhte Ansteckungsfähigkeit (mit-) verantwortlich sein“, schreibt der Kreis Limburg-Weilburg in einer Pressemitteilung. Der Kreis will wegen des Nachweises der mutierten Form des Coronavirus die Schutzmaßnahmen für die Bewohnerinnen und Bewohner erhöhen. So dürfe eine Entisolierung von positiv getesteten Bewohnerinnen und Bewohnern ab sofort nur noch beim Vorliegen eines negativen PCR-Abstrichergebnisses erfolgen.

In einem Altersheim im Kreis Limburg-Weilburg wurde eine mutierte Form des Coronavirus nachgewiesen. (Symbolbild)

Corona in Hessen: RKI vermeldet aktuelle Fallzahlen – Erneut mehr als 1.000 Neuinfektionen

Update vom Samstag, 16.01.2021, 9.00 Uhr: Das RKI hat die aktuellen Fallzahlen veröffentlicht. Demnach wurden in den Gesundheitsämtern von Hessen 1.128 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Die Gesamtzahl der Infizierten liegt bei 157.255. Am Freitag starben 64 Personen mit Covid-19, die Gesamtzahl der Toten stieg auf 3.907. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 128,9 und ist im Vergleich zum Vortag (136,1) gesunken. Geschätzt wird, dass die Zahl der „aktiv Infizierten“ in Hessen insgesamt um 200 gesunken ist. Rund 1.300 Personen gelten nach ihrer Erkrankung mit Covid-19 nun als wieder genesen.

Besorgniserregend ist die Lage weiterhin im Kreis Fulda mit einem Inzidenzwert von 307,0. Im Vergleich zum Vortag (313,7) ist dieser nur leicht nach unten gegangen. Über der kritischen Schwelle von 200 liegt noch immer der Landkreis Limburg-Weilburg (207,7). Hier ist der Wert im Vergleich zum Freitag (200,1) sogar gestiegen. In Frankfurt liegt die 7-Tage-Inzidenz bei 93,7. Hier haben die Gesundheitsämter keine Neuinfektionen oder Todesfälle mit Covid-19 an das RKI übermittelt. In Kassel liegt der Wert bei 98,0, in Wiesbaden bei 98,4 und in Offenbach bei 177,3. Die niedrigste Inzidenz in Hessen hat der Rheingau-Taunus-Kreis zu verzeichnen. In den letzten sieben Tagen wurden pro 100.000 Einwohner 87,6 Corona-Neuinfektionen bestätigt.

Corona in Hessen: Neue Variante B.1351 aus Südafrika erstmals nachgewiesen

+++ 15.47 Uhr: In Hessen ist bei einem Patienten erstmals die Coronavirus-Variante B.1.351 nachgewiesen worden, die bisher vor allem in Südafrika aufgetreten und womöglich besonders ansteckend ist. Wie das Sozialministerium am Freitag (15.01.2021) in Wiesbaden mitteilte, war der Patient Ende Dezember aus Südafrika eingereist und liegt derzeit im Krankenhaus. Auch Kontaktpersonen seien positiv auf Corona getestet worden.

„Die aktuellen Fälle verdeutlichen, dass wir absehbar immer wieder neue Coronavirus-Varianten finden werden“, erklärte Sozialminister Kai Klose (Grüne). Am Mittwoch (13.01.2021) war in Hessen erstmals auch die womöglich ansteckendere Coronavirus-Variante B.1.1.7 nachgewiesen worden, die in Großbritannien verbreitet ist. Klose appellierte an die Menschen, auf alle vermeidbaren Auslandsreisen zu verzichten. Außerdem soll verstärkt nach solchen Varianten gesucht und ein Ausbruch durch priorisierte Nachverfolgung und Quarantäne möglichst begrenzt werden.

Corona in Hessen: Inzidenz im Kreis Fulda weiter hoch

+++ 14.12 Uhr: Das Sozialministerium in Hessen hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für alle Städte und Kreise gemeldet. Landesweit gab es in den vergangenen 24 Stunden demnach 1.627 Neuinfektionen mit dem Coronavirus (Stand 15.01.2021, 0 Uhr). Insgesamt haben sich in Hessen nun 156.127 Menschen mit dem Virus angesteckt. Die Zahl der Menschen, die an oder mit dem Coronavirus gestorben sind, erhöht sich um 63 Fälle auf nun 3.843.

In Hessen liegt aktuell nur noch der Kreis Fulda über dem höchsten Warnwert des Eskalationskonzeptes des Landes, der ab einer 7-Tage-Inzidenz von über 200 greift. Der Kreis im Osten Hessens überschreitet diese Schwelle mit einem Wert von 313,9 sehr deutlich. Laut den Zahlen des Sozialministeriums bleibt der Kreis Limburg-Weilburg mit einem Inzidenz-Wert von 199,8 erstmals wieder sehr knapp unter der 200er-Grenze. Den niedrigsten Inzidenz-Wert in Hessen weist weiter der Hochtaunuskreis mit 95,3 aus.

Corona in Hessen: Droht jetzt der Komplett-Lockdown?

+++ 13.53 Uhr: Angela Merkel will Medienberichten zufolge für Deutschland einen Komplett-Lockdown mit noch härteren Regeln. Bund und Länder beraten deshalb bereits am kommenden Dienstag (19.01.2021) erneut über die Corona-Maßnahmen. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte, die Zahl der Neuinfektionen sei nach wie vor viel zu hoch. Dazu komme das Risiko einer neuen Virus-Variante. Es gehe darum, „noch mehr“ zu tun, um die Infektionszahlen zu senken, sagte Seibert.

Ob tatsächlich ein kompletter Lockdown kommt, ist noch unklar. Ob er in ganz Deutschland, also auch in Hessen, gleichermaßen hart gelten würde, ist ebenfalls offen. Ministerpräsident Volker Bouffier hat sich dazu bislang nicht öffentlich geäußert.

Ob wegen Corona tatsächlich ein kompletter Lockdown auch für Hessen kommt, ist noch unklar.

Corona in Hessen: Zwei Kreise über kritischem Wert, einer davon deutlich

Update vom Freitag, 15.01.2021, 6.29 Uhr: Das Robert Koch-Institut meldet 1626 Corona-Neuinfektionen in Hessen. Das sind 31 neue Fälle weniger als am Donnerstag (14.01.2021). Seit Beginn der Corona-Pandemie gab es 156.127 Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz für das Land hat den Wert 136,5 und ist damit im Vergleich zu gestern leicht gesunken (140,9). 63 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus wurden dem RKI gemeldet. Das ist ein Fall weniger als gestern.

Im Kreis Fulda ist die Corona-Inzidenz mit einem Wert von 313,7 weiterhin angespannt. Daneben gibt es allerdings nur noch eine weitere Region in Hessen, die über dem kritischen Inzidenzwert von 200 liegt. Das ist der Kreis Limburg-Weilburg mit einer Inzidenz von 200,1. In der Stadt Frankfurt hat die Inzidenz den Wert von 115,3. Die niedrigste Inzidenz von 95,4 hat der Hochtaunuskreis.

Corona: 36.000 Senioren bekommen einen Impftermin

+++ 19.40 Uhr: Rund 36 000 Senioren im Alter von über 80 Jahren haben in Hessen mittlerweile einen Termin für ihre Erst- und Zweitimpfung zum Schutz gegen das Coronavirus bekommen. Die Buchungsanfragen per Telefon oder über das Internet liefen trotz der weiter großen Nachfrage zuverlässig, teilte das Innenministerium am Donnerstag in Wiesbaden mit. Mit Wartezeiten müsse aber weiter gerechnet werden. Zum Start der Buchung hatte es wegen des enormen Ansturms massive technische Problemen bei den Buchungssystemen gegeben.

In allen sechs regionalen Impfzentren stiegen die Terminbuchungen stark an, erklärte das Ministerium. In Fulda und Gießen etwa gebe es bereits eine Terminauslastung von rund 80 Prozent. Insgesamt stehen zunächst rund 60 000 Termine für die hessischen Senioren zu einer Schutzimpfung gegen das Coronavirus zur Verfügung. So viele Impfdosen werden zunächst für drei Wochen ab dem 19. Januar in den sechs regionalen Impfzentren für die Erstimpfung bereitgestellt.

Corona in Hessen: Ärger bei Friseuren – Kunden drängen zum Haareschneiden

+++ 17.12 Uhr: Bereits seit Mitte Dezember haben aufgrund des verhängten Lockdowns zur Eindämmung der Corona-Pandemie bundesweit die Friseursalons geschlossen. Ein Blick in die Bundesliga zeigt allerdings, dass sich viele Fußballprofis von Spieltag zu Spieltag mit frisch geschnittenen Haaren auf den Plätzen präsentieren. In einem Beschwerdebrief des Deutschen Friseurhandwerks* an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) heißt es, dass solche Bilder zu vermehrten Anrufen von Kunden führten, „die zu Schwarzarbeit und Regeverstößen wie Hausbesuchen überreden wollen“.

In Hessen sind 6.000 Friseurbetriebe mit 17.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von der coronabedingten Schließung betroffen. Die dadurch entstehenden Umsatzeinbußen machen der Branche schwer zu schaffen. In der Frankfurter Rundschau berichtete erst kürzlich ein Friseur* davon, dass er derzeit Stammkunden in seiner Privatwohnung die Haare schneide. Der Vorsitzende des Landesinnungsverbands Friseurhandwerk Hessen, Thomas Trapp, sagt dazu: „Ich weiß von Kollegen, die von Kunden das Angebot bekommen, das Doppelte wie üblich für ihren Schnitt zu bezahlen“, sagte er der Zeitung. 

Corona in Hessen: Aktuelle Zahlen ‒ Pflegekräfte müssen sich häufiger testen lassen

+++ 14.32 Uhr: Die Corona-Zahlen in Hessen steigen weiter stark an. Im Vergleich zum Vortag meldete das Hessische Sozialministerium am Donnerstag (14.01.2021) 1.656 neue Infektionen und 64 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Insgesamt sind oder waren damit 154.500 Menschen mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Toten stieg auf 3.780. Die Inzidenz in Hessen liegt mit einem Wert von 140,8 etwas unter dem bundesweiten Durchschnitt von 151,2.

Der Landkreis in Hessen mit den meisten Corona-Neuinfektionen innerhalb der vergangen sieben Tage ist der Kreis Fulda. Dort liegt die Inzidenz bei 308,5. Ebenfalls auf der höchsten Warnstufe des Landes Hessen liegen der Vogelsbergkreis mit einer Corona-Inzidenz von 220,6 und der Kreis Waldeck-Frankenberg mit einem Wert von 213. Auch im Kreis Limburg-Weilburg (212) und im Kreis Gießen (200,6) liegt die Inzidenz über dem Wert von 200. Mit einem Wert von 89,8 weist der Hochtaunuskreis die niedrigste Inzidenz auf. 

Die Zahl der Corona-Infektionen in Hessen steigt weiterhin an (Symbolfoto).

Corona in Hessen: Pflegekräfte müssen sich jetzt häufiger testen lassen

+++ 13.09 Uhr: Zur weiteren Eindämmung der Corona-Pandemie und zum Schutz von besonders gefährdeten Personengruppen hat Hessens Kabinett eine erweiterte Testpflicht für Alten- und Pflegeeinrichtungen beschlossen. Ab Samstag (16.01.2021) ist das gesamte Personal der entsprechenden Einrichtungen zu mehrmaligen und zu dokumentierenden Corona-Tests verpflichtet. „Konkret bedeutet das, Testungen erfolgen für alle Mitarbeitenden mindestens zweimal pro Woche sowie bei Dienstantritt nach einer Abwesenheit von mehr als drei Tagen“, erklärte Hessens Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) am Donnerstag (14.01.2021) in Wiesbaden.

Zur Durchführung der Tests hat das Land Hessen für ein wöchentliches Kontingent von 500.000 Schnelltests gesorgt, auf das die Einrichtungen zugreifen können. „Da die Bestellung online, mit einem verbindlichen Lieferzeitraum und darüber hinaus zu einem Preis erfolgt, der über die Pflegekassen abgerechnet werden kann, verbindet sich mit dem Kontingent ein Service des Landes, der den Einrichtungen Zeit und Geld spart“, so Gesundheitsminister Klose.  

Corona in Hessen: Fünf Regionen über kritischem Inzidenz-Wert – ein Kreis sticht heraus

+++ 10.08 Uhr: Offenbach kommt in der Eindämmung der Pandemie einen großen Schritt weiter. Am Mainuferparkplatz hat das erste Corona-Testzentrum in Offenbach* seinen Betrieb aufgenommen, berichtet op-online.de. Monatelang hatten die Stadt und die Kassenärztliche Vereinigung (KVH) nach einem geeigneten Standort gesucht, während die Sieben-Tage-Inzidenz mitunter erschreckend anstieg.

Corona in Hessen: Fünf Kreise über kritischem Inzidenz-Wert

Update vom Donnerstag, 14.01.2021, 6.55 Uhr: Das Robert Koch-Institut meldet 1657 neue Corona-Fälle in Hessen. Das sind 106 Neuinfektionen mehr als am Vortag (1551). Die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie der Corona-Fälle steigt damit auf 154.500. Die Inzidenz fällt im Vergleich zum Tag zuvor (150) auf einen Wert von 140,9. Das RKI meldet 64 neue Todesfälle. Das sind weniger als am Mittwoch, wo innerhalb von 24 Stunden 128 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet wurden.

Der Kreis Fulda weist mit einer Inzidenz von 308,3 den höchsten Wert in Hessen auf. Auch der Vogelsbergkreis (220,6), der Kreis Waldeck-Frankenberg (212,9), der Kreis Limburg-Weilburg (212,3) und Kreis Gießen (200,6) haben eine Corona-Inzidenz über dem kritischen Wert von 200.

Hessen: Über 10 Millionen Anmelde-Versuche für Corona-Impfungen führen zu Chaos

+++ 17.10 Uhr: Der Start der Impf-Anmeldung in Hessen gegen das Coronavirus am Dienstag (12.01.2021) endete im Chaos. Über 10 Millionen Anmelde-Versuche sollen unter der Hotline und auf dem Online-Portal registriert worden sein. Dabei hat Hessen nur rund 6 Millionen Einwohner und die Anmeldung ist zunächst nur über 80-jährigen Menschen vorbehalten. Der Frust und Ärger war bei vielen Menschen groß. Auch für den heutigen Mittwoch prognostizierte das Hessische Innenministerium lange Wartezeiten.

In ihrer Verzweiflung haben sich viele Menschen mehreren Berichten zufolge offenbar an das Frankfurter Gesundheitsamt gewendet. Das musste die Anrufer wieder zurückweisen: „Die zentrale Terminvergabe läuft über das Land Hessen. Das Gesundheitsamt Frankfurt kann keine Termine vergeben und bittet dringend, von entsprechenden Anfragen abzusehen“, hieß es in einer Mitteilung.

Rund 9000 Impftermine sind am Dienstag (12.01.2021) vergeben worden, dazu sollen am Mittwoch weiter 7000 Termine kommen. Bis zum 5. Februar sollen 60 000 Impftermine gegen das Coronavirus  in Hessen vergeben werden.

Corona-Variante B 1.1.7 in Hessen nachgewiesen

+++ 16.17 Uhr: Die Corona-Variante B.1.1.7 ist erstmals in Hessen nachgewiesen worden. Ein Mann hat sich bei einem Reiserückkehrer aus Großbritannien angesteckt, wie das Sozialministerium mitteilt. Er werde aktuell in einer hessischen Klinik intensivmedizinisch behandelt. 

Corona in Hessen: Deutlich mehr Neuinfektionen – Weit über 100 Tote

+++ 15.11 Uhr: Die Corona-Zahlen in Hessen steigen weiter. Im Vergleich zum Dienstag (12.01.2021) meldete das Hessische Sozialministerium am Mittwochnachmittag (13.01.2021) 1.551 neue Infektionen und 128 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Insgesamt sind oder waren damit 152.844 Menschen mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Toten stieg auf 3.716. Die Inzidenz in Hessen liegt mit einem Wert von 149,9 leicht unter dem bundesweiten Durchschnitt von 155,0.

Der Landkreis in Hessen mit den meisten Corona-Neuinfektionen ist der Kreis Fulda. Dort liegt die Inzidenz bei 327,8. Ebenfalls auf der höchsten Warnstufe des Landes Hessen liegen der Kreis Limburg-Weilburg mit einer Corona-Inzidenz von 252,1 und der Vogelsbergkreis mit einem Wert von 245,2. Auch im Kreis Gießen (230,5) und im Kreis Hersfeld-Rotenburg (212,2) liegt die Inzidenz über dem Wert von 200. Mit einem Wert von 86,9 weist der Hochtaunuskreis die niedrigste Inzidenz auf. 

Die Corona-Neuinfektionen in Hessen bleiben weiterhin hoch – trotz Impfungen. (Symbolbild)

Corona in Hessen: Verdi fordert klare Regeln für Kita-Besuche

+++ 14.19 Uhr: Die Gewerkschaft Verdi fordert in Hessen eine klare Regelung darüber, welche Kinder während des Corona-Lockdowns in Kitas gehen dürfen und welche nicht. Wie im ersten Lockdown müsse die Politik festlegen, welche Berufsgruppen systemrelevant sind, fordert Thomas Winhold, Fachbereichleiter Gemeinden bei Verdi Hessen in einer Pressemitteilung. Dann sei klar, wer seine Kinder in die Kita bringen dürfe und wer nicht. Außerdem müsse Kindern mit dringendem pädagogischen Bedarf ein Kita-Besuch ermöglicht werden.

Aktuell gibt es keine verbindlichen Regeln vonseiten der Landesregierung Hessens. Die Entscheidung ist daher Erzieherinnen und Erziehern, Kitaleitungen und Eltern überlassen. Das führe zu Konflikten, so Verdi in einer Mitteilung. Die Kitas seien voller und damit das Gesundheitsrisiko für Erzieher höher. Verdi bezieht sich dabei auf eine Studie der AOK, wonach Erzieher die Berufsgruppe sind, die am häufigsten wegen Corona krankgeschrieben sind.

Auch für die Eltern ist die Situation im Lockdown schwierig. In Frankfurt sorgen die verkürzten Öffnungszeiten für Probleme. Grund dafür ist auch der Mangel an Erziehern.

Trotz Corona: Illegale Spielhalle in Frankfurt entdeckt

+++ 12.18 Uhr: Die Stadtpolizei Frankfurt hat eine illegale Spielhalle entdeckt*. An fünf Spielautomaten konnten Besucher in dem Lokal in Höchst ihr Glück versuchen – trotz Corona und den geltenden Schutzmaßnahmen. Der Betreiber eröffnete sie sogar genau zum zweiten Lockdown im November.

Corona in Hessen: Systeme für Anmeldung zur Impfung weiter überlastet

+++ 11.30 Uhr: Über die strengen Corona-Maßnahmen in Hessen und ganz Deutschland gibt es viele Diskussionen. Im Landkreis Limburg-Weilburg hat ein Mann Klage gegen die Corona-Regeln* eingereicht. Er will rund zwei Dutzend Rechtsverstöße festgestellt haben. Der Landkreis zeigt sich vorerst unbeeindruckt.

Derweil ist das Chaos bei der Anmeldung für die Corona-Impfung in Hessen perfekt: Die Systeme des Landes sind nach wie vor überlastet. Das Gesundheitsamt Frankfurt schlägt jetzt Alarm. Es ist gar nicht für die Terminvergabe zuständig, wird aber von Anrufern überrannt.

Höchste Corona-Inzidenz in Hessen weiterhin in Fulda

Update vom Mittwoch, 13.01.2021, 6.33 Uhr: In Hessen gibt es 1551 Corona-Neuinfektionen. Das sind 1027 mehr als am Vortag (524). Damit steigt die Zahl der Corona-Fälle im Land seit Beginn der Pandemie auf 152.844. Das geht aus den Zahlen des Robert Koch-Instituts (Stand 13.01.2021, 0 Uhr) hervor. Auch die Zahl der Todesfälle stieg von 75 am Vortag auf 128 an. Die Inzidenz in Hessen beträgt 150,0. Damit ist sie im Vergleich zum Dienstag (157,2) leicht gesunken und liegt unter dem Bundesdurchschnitt (155,0).

Die höchste Corona-Inzidenz in Hessen weist der Kreis Fulda mit einem Wert von 327 auf. Auch im Kreis Limburg-Weilburg (252,5), im Vogelsbergkreis (245,2), im Kreis Gießen (230,5) und im Kreis Hersfeld-Rotenburg (212,1) liegt die Inzidenz über dem kritischen Wert von 200. Die niedrigste Inzidenz von 87 gibt es im Hochtaunuskreis.

Die aktuellen Corona-Zahlen in Hessen sind allerdings nicht so belastbar, wie es vor den Feiertagen der Fall war. Während der Feiertage wurde teilweise weniger getestet und nicht alle Gesundheitsämter meldeten alle Zahlen sofort ans RKI. Deshalb sind Nachmeldungen möglich.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Hessen steigt deutlich an. Es gibt mehr Todesfälle. (Symbolbild)

Corona in Hessen: Inzidenz sinkt leicht, nur noch vier Kreise über kritischer Marke

Update vom Dienstag, 12.01.2021, 15.15 Uhr: Die Corona-Zahlen in Hessen steigen weiter. Im Vergleich zum Montag (11.01.2021) meldete das Hessische Sozialministerium am Dienstagnachmittag (12.01.2021) 503 neue Infektionen und 75 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Insgesamt sind oder waren damit 151.293 Menschen mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Toten stieg um 75 auf nun 3.588. Die Inzidenz in Hessen liegt mit einem Wert von 157,2 leicht unter dem bundesweiten Durchschnitt von 164,5. Am Vortag lag der Wert für Hessen noch bei 162,6.

Der Landkreis in Hessen mit den meisten Corona-Neuinfektionen ist der Kreis Fulda. Dort liegt die Inzidenz bei 346,2. Ein Großteil der Neuinfektionen seien laut Landrat Bernd Woide auf private Treffen zwischen Weihnachten und Neujahr zurückzuführen. Damit bewahrheitet sich im Kreis Fulda die Befürchtung, der Rückgang der Inzidenz zwischen den Jahren sei ein Trugschluss. Schon vor Weihnachten lag die Inzidenz bei 319, die Zahl ging über die Feiertage aber wegen deutlich weniger Test zurück. „Zu viele Menschen halten sich immer noch nicht an die bereits bestehenden Regelungen“, sagte Woide der „Fuldaer Zeitung“. Zudem gab es zuletzt ein Ausbruch in einem Seniorenheim in Hünfeld.

Corona in Hessen: Ein Landkreis verlässt höchste Warnstufe

Ebenfalls auf der höchsten Warnstufe des Landes Hessen liegen der Vogelsbergkreis mit einer Corona-Inzidenz von 272,7 und der Kreis Limburg-Weilburg mit einem Wert von 265,4. Auch im Kreisen Gießen (250,8) liegt die Inzidenz über dem Wert von 200. Der Kreis Hersfeld-Rotenburg liegt derweil nicht mehr auf der höchsten Warnstufe, die Inzidenz fiel von 218,7 am Vortag auf 189,8. Die niedrigste Inzidenz weist der Hochtaunuskreis auf. Dort stieg der Wert allerdings von 89,5 auf 94,0.

Corona in Hessen: Großer Andrang auf Impf-Termine – es kommt zu Problemen

+++ 10.58 Uhr: Das Interesse an den Corona-Impfungen in Hessen ist offenbar groß. Bereits kurz nach dem Start der Anmeldungen waren die Telefon-Hotlines überlastet. Anruferinnen und Anrufer der Nummer 116 117 hörten eine Meldung, dass sie es wegen der hohen Zahl an Anrufen zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal versuchen sollten, meldet die dpa. Auch eine Anmeldung über die Internetseite war zwischenzeitlich nicht möglich: Die Nutzerinnen und Nutzer bekamen eine Fehlermeldung wegen Überlastung zu sehen.

Seit dem heutigen Dienstag (12.01.2021) können sich mehr als 400.000 Menschen über 80 Jahren in Hessen für die Impfung gegen das Coronavirus anmelden. Die Anmeldung ist über die Nummer 116 117 oder das Onlineportal impfterminservice.de möglich. Anmeldungen können auch von Angehörigen und Unterstützern vorgenommen werden.

Corona in Hessen: Start der Impfungen am 19. Januar

Der geplante Start der Corona-Impfungen ist für den 19. Januar vorgesehen. Ab diesem Tag sollen die sechs regionalen Impfzentren in Hessen in Kassel, Gießen, Frankfurt, Wiesbaden, Darmstadt und Fulda zur Verfügung stehen. Die Impfungen sind kostenlos und können auch vor Ort durch mobile Impfteams durchgeführt werden. Diese Möglichkeit bietet das Land Hessen allen Menschen, die selbst nicht mobil sind

Corona: Frankfurter Virologe rechnet nicht mit sinkender Inzidenz

Erstmeldung vom 11.01.2021: Die neuen strengeren Corona-Maßnahmen in Hessen sind in Kraft getreten. Trotzdem äußert der Virologe Martin Stürmer aus Frankfurt Zweifel, ob die Corona-Zahlen fallen werden und sich das Infektionsgeschehen beruhigt. Das Ziel, eine Corona-Inzidenz von 50 zu erreichen, sei äußert schwierig, sagte der Wissenschaftler dem hr.

Martin Stürmer betont, dass es bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie auf das Handeln der Bürger in Hessen ankomme. Es sei ausschlaggebend, dass wirklich alle Menschen mitziehen. Wissenschaftler halten es für möglich, dass eine Inzidenz von 50 in ein paar Wochen erreicht wird. Wenn aber nur wenige Menschen sich nicht an die Corona-Regeln halten, sei das Ziel gefährdet, sagte der Virologie im Gespräch mit dem hr. Dazu seien schon ein bis zwei Prozent der Bürger ausreichend. Das liege daran, dass das Virus hochansteckend sei.

Neue Corona-Regeln in Hessen treten in Kraft. Der Frankfurter Virologe rechnet aber nicht damit, dass die angestrebte Inzidenz bald erreicht wird. (Symbolbild)

Die Corona-Inzidenz in Hessen liegt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) am Montag (11.01.2021) bei 162,6. Damit ist sie leicht unter der deutschlandweiten Inzidenz, die einen Wert von 166,6 einnimmt. Das RKI meldet außerdem 561 Neuinfektionen mit Corona. Außerdem wurden dem RKI 30 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus in Hessen gemeldet.

Datum7-Tage-Inzidenz (Quelle: Hessisches Sozialministerium)
10. Januar 2021161,6
09. Januar 2021147,7
08. Januar 2021 131,4
07. Januar 2021126,2
06. Januar 2021129,7

Corona in Hessen: Diese Regeln gelten ab 11. Januar

Die neuen Corona-Regeln in Hessen wurden am 6. Januar 2021 bis zum 31. Januar verlängert. Sie sehen eine Verschärfung der Kontaktbeschränkungen vor. Ein Haushalt darf sich nur noch mit einer weiteren Person treffen. In Corona-Hotspots gibt es Einschränkungen der Bewegungsfreiheit, darunter auch nächtliche Ausgangssperren. In Regionen mit einer Inzidenz von über 200 ein Bewegungsradius von 15 Kilometern ab der Grenze des jeweiligen Wohnorts. Damit sollen vor allem tagestouristische Ausflüge eingegrenzt werden, so Ministerpräsident Volker Bouffier.

Als weiterer Teil der Bekämpfung der Corona-Pandemie sind Distanzunterricht ab der 7. Klasse und der Aufhebung der Präsenzpflicht für die Klassenstufen 1 bis 6 an Hessens Schulen vorgesehen. Für Kitas gilt eine ähnliche Regelung. Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen, können außerdem zehn zusätzliche Tage Kinderkrankengeld pro Elternteil in Anspruch nehmen. Für den Einzelhandel ändert sich nichts; Geschäfte müssen mindestens bis Ende des Monats geschlossen bleiben. (Max Schäfer) *fr.de, fnp.de, wetterauer-zeitung.de und giessener-allgemeine.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Arne Dedert/dpa

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