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Bundesstützpunkt Willingen wird 2023 vom Bund gefördert

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Skispringen Weltcup Willingen
Flutlichter beleuchten die Mühlenkopfschanze nach dem letzten Springen. © Arne Dedert/dpa/Archivbild

Der Bundesstützpunkt Ski-Nordisch und Biathlon in Willingen wird zumindest 2023 finanziell vom Bundesinnenministerium (BMI) unterstützt. Die Förderung sei um ein weiteres Jahr verlängert worden, teilte ein Sprecher des BMI am Samstag mit. Zuvor hatte das hessische Innenministerium mitgeteilt, dass der nordhessische Standort und das benachbarte Winterberg zum 31.

Willingen - Dezember dieses Jahres nicht mehr als Bundesstützpunkt anerkannt werden. Der Status als Bundesstützpunkt gilt stets für mehrere Jahre.

„Wir werden den Standort auch im Jahr 2023 unterstützen. Mit dem Bundesstützpunkt sind wir im sehr regelmäßigen Austausch zu einer dauerhaften Perspektive“, sagte ein BMI-Sprecher über Willingen. „Wir sind sicher, dass wir im Zuge der anstehenden Reform der Spitzensportförderung eine gute Lösung finden - besonders für die betroffenen Athletinnen und Athleten.“ Das Bundesinnenministerium fördere den Trainer am Olympiastützpunkt mit 26.500 Euro und die Trainingsstätte 2023 mit mindestens 37.000 Euro, heißt es aus dem BMI. Dazu komme ein Betrag aus der Verbandsförderung des Ministeriums.

Das hessische Innenministerium sieht die Zukunft der Leistungssport GmbH, die zur Professionalität der Struktur vor Ort gegründet worden war, ohne Status als Bundesstützpunkt als existenziell gefährdet an. dpa

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