Bahnhofsviertel Frankfurt

Er wollte ihm keine Drogen verkaufen: Mann rammt 23-Jährigem Schere in den Hals

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Frankfurt Bahnhofsviertel: Polizistin bei einer Razzia (Archivbild).

Wegen eines absurden Grunds haben zwei Männer im Bahnhofsviertel Frankfurt einen anderen Mann angegriffen. Aber der Vorfall hat ein Nachspiel. 

Frankfurt - Bei einer Auseinandersetzung ist ein Mann in Frankfurt unvermittelt mit einer Schere angegriffen worden. Wie die Polizei Frankfurt berichtet, war der 23-Jährige am Freitag, 4. Oktober, in der Elbestraße unterwegs. Gegen 15 Uhr sprachen zwei Männer ihn an und wollten Drogen von ihm kaufen. Nach eigener Aussage habe der Angesprochene diesen Wunsch jedoch "nicht erfüllen können". 

Frankfurt: 23-Jähriger im Bahnhofsviertel mit Schere attackiert

Das machte einen der potentiellen Kunden aber offenbar so wütend, dass dieser den 23-Jährigen schlug, woraufhin der weglief. An der Kreuzung Elbestraße/Taunusstraße in Frankfurt sei er dann aber von den beiden Männern eingeholt worden. Einer von ihnen schlug ihn erneut, diesmal gegen den Hals. Dabei habe der Mann eine Schere in der Faust verborgen gehalten, von der lediglich die Spitze zwischen den Fingern herausgeragt hätte. 

Die Schere verletzte den 23-Jährigen am Hals, er trug eine blutende Wunde davon. Nach der Attacke seien die beiden Täter geflüchtet. Allerdings hatte der Vorfall ein Nachspiel, denn Opfer und Täter sahen sich wieder. Am Sonntag, 6. Oktober, erkannte der 23-Jährige einen der Männer am Nachmittag im Bahnhofsviertel wieder. Daraufhin wandte er sich an eine Polizeistreife und wies sie auf den Angreifer hin. 

Bahnhofsviertel Frankfurt: Polizei nimmt Tatverdächtigen fest

Die Beamten nahmen den Tatverdächtigen in Frankfurt fest. Bei ihm soll es sich um den Mann handeln, der den 23-Jährigen mit der Schere angegriffen hat. Mangels Haftgründen wurde er allerdings nach dem Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen zum zweiten Schläger dauern derzeit noch an. agr

Im Bahnhofsviertel trinken Banker und Partywütige ihr Feierabend-Bierchen gegenüber von armen Menschen. Immer wieder kommt es zu Übergriffen: Zuletzt wurde im Bahnhofsviertel in Frankfurt ein 34-Jähriger aus Offenbach brutal zusammengeschlagen. Während Streitigkeiten wurde ein weiterer junger Mann mit einer Eisenstange niedergeschlagen. Außerdem findet sich dort die frisch prämierte "beste Bar Deutschlands 2020". Die ist allerdings leicht zu übersehen.  Über einen widersprüchlichen Stadtteil. 

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