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30.000 Frankfurter im Camp Nou ein „Planungsfehler“

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Die Eintracht gewinnt 2:3 in Barcelona. Barca-Trainer Xavi stört das massenhaft angereiste Frankfurter Publikum.

Barcelona – Barcelonas Cheftrainer Xavi Hernandez hat nach dem Europa-League-Aus gegen Eintracht Frankfurt* kritische Töne über die Einlassregelung im Camp Nou angestimmt. Dies sei „ein Planungsfehler“, sagte der ehemalige Weltklasse-Fußballer am späten Donnerstagabend nach der 2:3-Niederlage gegen die Hessen, die damit ins Halbfinale einzogen.

Im riesigen Camp Nou waren rund 30.000 Frankfurter Fans, die die Anhänger des Heimteams lautstark überstimmten.

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Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte ein Teil der Barcelona-Fans deshalb auch das Stadion verlassen und war erst nach rund zehn Minuten zurückgekehrt. Xavi verglich die Partie mit einem Finale, bei dem die eine Hälfte der Fans für das eine und die andere Hälfte der Fans für das andere Team war.

Xavi Hernandez
Barcelona-Trainer Xavi Hernandez. (Archivfoto) © Arne Dedert/dpa

So etwas dürfe in so einem wichtigen Spiel nicht passieren. Frankfurt hatte ein Kontingent von weniger als 5000 Tickets erhalten. Zahlreiche Anhänger sicherten sich aber auf anderem Wege Karten und verwendeten dafür beispielsweise ausländische Kreditkarten. (dpa) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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