Tempo-30-Zone fürs Lappenlied

Thema: Sorge um die Verkehrssicherheit in Bad Hersfeld

Seit geraumer Zeit beobachte ich mit Sorge den zunehmenden Straßenverkehr am Lappenlied. Und wenn das Neubaugebiet erst einmal besiedelt ist, dann wird das Verkehrsaufkommen nochmals erheblich ansteigen. Schon heute muss man höllisch aufpassen, wenn man aus der Garage herausfahren will.

Es gibt vernünftige Fahrer, die sich an die Geschwindigkeitsvorschrift halten, aber auch einige, die gefühlte 80 fahren. Dass hier noch nichts passiert ist, grenzt schon fast an ein Wunder, zumal auch viele Schul- und Kindergartenkinder täglich über die Straße gehen.

Der untere Teil des Lappenlieds wird ja ständig von Dauerparkern genutzt, was ja auch wegen der hohen Parkgebühren verständlich ist. Der Nachteil ist, dass dadurch auch die Straße eingeengt ist, wenn sich Busse, Lkw und Pkw begegnen und aneinander vorbeifahren müssen. Besonders gefährdet sind auch die Anlieger, deren Austrittspforte direkt an der Straße liegt. Jetzt zum Lullusfest wurde, was auch verständlich ist, jeder freie Platz genutzt. Ob aber auch in jedem absoluten Halteverbot geparkt werden durfte, das möchte ich bezweifeln. Hoffentlich wiederholt sich das Chaos nicht beim Hessentag.

Unter Bürgermeister Boehmer wurde ja schon einmal der Versuch unternommen, den Verkehr am Lappenlied zu kanalisieren. Ich möchte das heute wieder aufgreifen und für eine Tempo-30-Zone plädieren. Den Gegnern möchte ich nur sagen, dass es in Süddeutschland sogar in einigen Orten in Durchgangsstraßen 30er-Zonen gibt, die zusätzlich noch mit Blitzern verstärkt worden sind.

Axel Lünenschloss, Bad Hersfeld

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