Minister winkt mit dem Zaunpfahl

Thema: Zusammenlegung des KKH und des HKZ

Unbestritten ist, dass die Arbeit im Gesundheitswesen immer wieder verbessert wird. Diese Entwicklung ist aber unabhängig von allem politischen Getöse längst im Gange. Der Schlüssel zu immer weiteren Verbesserungen und einer immer nachhaltigeren Gesundheitsversorgung liegt in einer vorurteilsfrei, wissenschaftlich betriebenen Gesundheitsforschung.

Der HKZ-GF Ulrich Meier sagte bei seiner Einführung am 30.03.2016: Im Verbund mit dem Klinikum habe das HKZ die besten Zukunftsvoraussetzungen. Herr Staatsminister Grüttner hat Wort gehalten und am 23.03.2016 Fördergelder auf das HKZ übertragen. Damit war der Weg für die Fusion beider Häuser frei.

Jetzt sollte sein Signal verstanden und das KKH Rotenburg in den Klinikverbund integriert werden. Eine andere Chance bietet sich, auch langfristig, nicht. Nur durch die Verbundbildung von Kliniken kann hochwertige, zukunftsfeste Medizin auf wirtschaftlich solide Füße gestellt werden. Einzelkämpfer werden keine Chance haben.

Deshalb ist die Ansage des Staatsministers als „Wink mit dem Zaunpfahl“ einzuordnen. Es ist zu bedenken, wer auf nichts verzichten will, der verliert oftmals alles!

Auch Herr Ködding, als Oberhirte der Verwaltung, hat Wort gehalten. „Das HKZ bleibt HKZ, dessen Kernkompetenz weiter entwickelt wird“ (HZ 24.03.16). Die Zusammenführung des KKH Rotenburg mit dem HKZ ist alternativlos. „Der goldene Zügel“ der Landesregierung greift ab sofort als Steuerungselement.

Wir können den Geist der Freiheit beschwören und das Mantra von Wachstum und Wohlstand anstimmen wie wir wollen, das KKH Rotenburg gehört ohne Wenn und Aber zum Klinikverbund.

Wilfried Blum

Ludwigsau

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