Verkauf wäre zum Nachteil der Bürger

Thema: Zukunft des Ferienobjekts Meeschendorf

Was diese gutversorgten Damen und Herren im Kreistag – zum Nachteil ihrer Bürger – so zur Abstimmung bringen, ist wohl nicht gutzuheißen. Angefangen vom Verscherbeln neuer Dienstgebäude mit anschließender Anmietung, Runterwirtschaften unserer Schulen durch Investitionsstau, und nun noch Meeschendorf das kreiseigene Erholungsheim an der Ostsee auf Fehmarn.

Der Trick unserer sogenannten Volksvertreter ist immer derselbe. Man repariert an den Gebäuden so gut wie nichts. Nach Jahren wird festgestellt: Ein hoher Investitionsstau ist eingetreten, das Anwesen muss weg. Auch die Gehälter der Herbergseltern könnte man ja noch einsparen. Ab auf die Agentur für Arbeit. Für das desolate Gebäude bekommt man dann auch noch etwas obendrauf. „Ach wie schön.“

Wenn man vorausschauend Meeschendorf wirtschaftlich geleitet hätte, wäre es sicher nicht so weit gekommen. Dem Kreis würde es gut anstehen das kostbare Erholungsheim unseren Bürgern mit Kindern, die aus finanziellen Gründen nicht verreisen können, zur Verfügung zu stellen. Gerade wo so viel über Atemwegserkrankungen geredet wird, ist das Reizklima der Ostsee besonders wichtig. So was verscherbelt man nicht.

Setzen Sie einen umsichtigen Verwalter ein, der das Heim ganzjährig nach Renovierung zum Nutzen unserer Bürger vermietet. Zuschüsse für minderbemittelte Familien sollte der Kreis locker machen. Das würde auch die Politikverdrossenheit der Bürger langfristig abbauen. Hört auch auf die Parteien, die vom Volk gewählt sind.

Jürgen Johl

Heringen OT

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