Geratter statt Vogelgezwitscher

Thema: Windkraft am Wehneberg - Auch im Stadtwald könnte es bald stiller werden, denn Vogelschützer schlagen Alarm. Wir zerstören den Lebensraum der Vögel in dramatischer Geschwindigkeit. Schon jetzt sind einige Regionen bedenklich ruhig geworden.

Vogelschützer, Artenschützer, Naturschützer formieren sich gegen selbsternannte Klimaretter. Hier stehen sehr oft Grüne Lobby-Politiker und Verbandsvertreter gegen Naturschutz. Im Stadtwald könnte sich die Zerstörung wiederholt, die andere Naturschutzregionen (z.B. Soonwald) schon erlebt haben. Martin Flade vom Dachverband der Deutschen Avifaunisten stellt fest, dass der Klimawandel auf die Bestandsentwicklung unserer Brutvögel praktisch keine Auswirkung hat. Die Auswirkungen des sogenannten Klimaschutzes aber hat nach seinen Worten zu urteilen, bereits jetzt schon zu einem dramatischen Bestandsrückgang geführt. Experten verweisen zudem auf die Scheuchwirkung von Windkraftanlagen. Naturschützer beobachten, dass Vögel aber auch andere wildlebende Tiere (Wildkatze, Luchs etc.) Gebiete mit Windkraftanlagen meiden bzw. dort vertrieben werden.

Das Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) kommt zum gleichen Ergebnis und ergänzt, dass Windkraftanlagen jetzt schon die dritthäufigste Todesursache für bestimmte Greifvogelarten sind. Wenn der Stadtwald nicht doch noch in letzter Minute gerettet wird, könnte es dort bald im Frühjahr still werden, von dem monotonen Geratter der industriellen Groß-Windanlagen mal abgesehen.

Ulrich Richter

Burghaun

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