„Bedrohung geht gegen alle Seiten“

Thema: Streit um Anliegergebühren in Niederaula - Ich (Sitta Leipold) bin Vorstandsmitglied im Verein „Bürger für Niederaula“. Ich habe mit Bestürzung gelesen, dass der Bürgermeister eine Bedrohungsemail bekommen haben soll und hoffe, dass der Absender bald ermittelt wird.

An den Reaktionen auf den HZ - Bericht über die letzte Gemeindevertretersitzung haben wir festgestellt, dass Zielrichtung solcher schamlosen Emails auch unser Verein ist, der sich auch für eine gerechte Abgaben- und Gebührengleichbehandlung in unserer Gemeinde einsetzt.

Vor der Bürgermeisterwahl hat sich folgendes ereignet: An einem. Pkw, der überwiegend von unserer zu diesem Zeitpunkt 19-jährigen Tochter genutzt wird, wurden an einem Rad sämtliche Radmuttern gelockert. Als sie sich über das eigenartige Fahrverhalten des Autos beschwerte, hat mein Mann das Auto zur Überprüfung in die Werkstatt gebracht. Auf dem Weg dorthin hätte er das manipulierte Rad schon beinahe verloren, eine Schraube war bei der Ankunft in der Werkstatt bereits komplett weg. Bei unserer jüngsten Tochter wurde wenige Tage nach der Bürgermeisterwahl an ihrem neuen Fahrrad, das sie sich mühsam vom Taschengeld erspart hat, der Reifen mit einem Nagel durchstochen. Da der zwei Zentimeter lange Nagel aufrecht im Reifen steckte, ist es ausgeschlossen, dass sie sich den Nagel während der Fahrt „reingefahren“ hat. Wir haben Anzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Sachbeschädigung bei der Kriminalpolizei erstattet. Mit Nachricht vom 17. beziehungsweise 26. März 2015 teilte uns die Staatsanwaltschaft Fulda unter den AZ. 16 UJs 51405/ und 57UJs 51073/15 mit, dass das Verfahren jeweils eingestellt worden ist, weil ein Täter nicht ermittelt werden konnte.

Sitta Leipold,
Niederaula

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