Tetrafunkanlage für Chaos, Krankheiten und Kosten

Thema: Projekt „Gesundes Wohnen ohne Elektrosmog in Mansbach“ in Gefahr - Wie immer wieder in den Medien zu hören und zu sehen war, ist die Einrichtung des bundesweiten digitalen Behördenfunknetzes TETRA, der zentral die Kommunikation von Polizei, Feuerwehr, Technischem Hilfsdienst, Bundeswehr, Bundesgrenzschutz und medizinischen Rettungsdiensten verbinden soll, technisch dieser Aufgabe nicht gewachsen und seit Jahren ein finanzielles Fass ohne Boden.

In Hessen sind nach negativen Testläufen mehrere Gemeinden wieder zum alt bewährten analogen System zurückgekehrt. Hohe finanzielle Belastungen nach Anschaffung der neuen untauglichen Geräte belasten nun die Gemeindekasse. In Bayern sprechen sich allein 26 Gemeinden gegen die Einführung von Tetra aus. 160 Gemeinden leisten gegen den Ausbau Widerstand. Neben der katastrophalen Ausfallquote sind die gesundheitlichen Belastungen und deren Folgen nicht minder gravierend. Es herrscht eine Strahlungsbelastung durch 24h-Dauersendebetrieb mit neuartiger Pulsung in voller, nicht bedarfsabhängigen Leistung. Die benutzte Frequenz von ca. 400 MHz dringt tiefer als die Signale anderer Mobilfunknetze in Gebäude und Körper ein. Die Pulsung der TETRA-Signale birgt eine neue biologische Qualität: 0.98 Hz entspricht etwa der Herzschlagrate, die 17.6 Hz der Endgeräte liegen im Bereich der Beta-Wellen des Gehirns (REM-Phase im Schlaf) und die 70.6 Hz der Sender im Bereich der elektrischen Aktivität der Muskeln.

In Lancashire/Großbritannien wurde unter Polizeibeamte eine Studie durchgeführt, nachdem sich nach 9monatiger Nutzung des Bündelfunks Berichte über gesundheitliche Beschwerden häuften. Von den 246 Fragebögen, die zurückkamen, berichten 173 über negative Gesundheitsfolgen, wie zum Beispiel: Kopfschmerzen, Migräne, Kopfklirren, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, Halsschmerzen, Hitzewallungen. Wenn die Beamten die Mobilfunkgeräte ablegten, verschwanden auf wundersame Weise auch die Beschwerden. Mittlerweile gibt es 2 Fälle von Halskrebs mit tödlichem Ausgang.

TETRA ist das 17. (!) digitale Mobilfunknetz, (4 Betreiber mit je vier Netzen: GSM900, GSM1800, UMTS und LTE) und es gibt kaum einen Flecken, der nicht bestrahlt wird. Hierzulande gibt es laut offizieller Schätzung 8% Kranke, die Ihre Beschwerden dem sich immer weiter ausbreitenden Mobilfunk zuordnen.

Das sind allein in der Bundesrepublik 6,5 Millionen Menschen, denen durch die digitale Spaßgesellschaft der Lebensraum genommen wird.

Diese Menschen beklagen schwere gesundheitliche Beschwerden wie Schwindel, Kopfschmerzen, Herzrythmusstörungen, Muskelkrämpfe, geistige Einschränkungen, fehlende Erinnerung, das Gefühl zu braten, Schwäche bis zur Hilflosigkeit und Pflegebedürftigkeit, Ohnmacht mit lebensbedrohlichen Zuständen. Da sie keine Hilfsangebote in den verstrahlten Krankenhäusern oder verstrahlten sozialen Einrichtungen in Anspruch nehmen können, leben viele unter menschenunwürdigen Bedingungen, isoliert in sozialer und finanzieller Not, ohne Aussicht auf medizinische Hilfe.

Viele der Elektro-Hypersensible könnten ein normales Leben führen, gäbe es funkfreie Gebiete. Sie wären wieder beschwerdefrei und arbeitsfähig.

Mit dem Projekt „Gesundes Wohnen ohne Elektrosmog in Mansbach“ könnten etliche EHS-Erkrankte Schutz und eine neue Heimat finden.

Die Gemeinde Hohenroda will weitere Mobilfunkbelastung auf Ihrem Gebiet unterbinden, bzw. die vorhandene reduzieren. Bereits einige hundert Elektrosensible aus dem ganzen Bundesgebiet haben die Notwendigkeit dieser elektrosmogfreien Zone bekundet und wären bereit sofort dorthin zu ziehen. Die Region hätte einen Bevölkerungszuwachs, der seit Jahren dringend notwendig ist und mit anderen Mitteln schwer zu erreichen wäre.

Mit der Inbetriebnahme der Tetra-Funkanlage wäre allerdings dieses bundesweit einzigartige Projekt zum Scheitern verurteilt. Diese Chance des Bevölkerungszuwachses verbaut sich diese strukturschwache Region, wenn sie Tetra und anderen Mobilfunksystemen die Tür öffnet. 

Barbara Kresler
 Nordhorn, Niedersachsen

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