Veränderungen und Ergänzungen

Thema: Die Kontroverse blieb aus, HZ vom 11.02 - Wir haben in Deutschland ein schönes Sprichwort das lautet: "Reden ist Silber, schweigen ist Gold. Manchmal kann schweigen aber auch Blech sein. Ich möchte nicht schweigen.

Es ist gut wenn solche Informationsveranstaltungen zu aktuellen Problemen und Themen von politischen Parteien, sowie deren Funktionäre angeboten werden. Diese Veranstaltung war gut besucht, was zeigt, daß die Bevölkerung Interesse hat, entgegen der der viel beklagten Politikverdrossenheit und Wahlenthaltung wie in Hamburg.

Leider war dieser Abend sehr einseitig und links-grün lastig. Man muß werder die AfD oder Pegida mögen. Wenn aber über diese Organisationen gesprochen wird, dann ist es fair und anständig, daß deren Vertreter auch eingeladen werden. Diesen beiden Organisationen wird Ausländer- und Fremdenfeindlichkeit vorgeworfen. Wenn ich mir aber die 19 Punkte der Pegida ansehe, kann ich nicht feststellen, daß diese Anschuldigungen stimmen. Die ersten 5 Punkte sprechen sich deutlich für die Aufnahme von Flüchtlingen aus. Die übrigen Punkte fordern Veränderungen und Ergänzungen. Darüber kann und muß man sprechen, aber nicht so, wie es in der Stadthalle am Abend des 11. Februar geschehen ist, wo nur kritisch und abfällig über Pegida und Afd gesprochen wurde, sondern man muß fair miteinander reden, sowie den politischen Gegner auch anerkennen.

Teilnehmer war auch der aus Wiesbaden kommende Islamwissenschaftler und Iman Herr Husamuddin Meyer. Herr Meyer betonte bei seiner Vorstellung " die friedliche Grundhaltung des Islam" . Ich möchte die anwesenden Vertreter der muslimischen Gemeinden und Herrn Meyer fragen, wo gibt es Beweise dafür, daß der Islam friedlich ist ?? Es ist unbestritten, daß der aller größte Teil der hier lebenden Muslime friedlich ist ,und in Frieden hier leben will, und dies auch so tun.

Hier möchte ich ein Beispiel bringen, daß es in Deutschland in der Gegenwart Christenverfolgung durch den Islam gibt. Vor einem Jahr habe ich bei einer Informationsveranstaltung zur gegenwärtigen Christenverfolgung die Konvertitin und Islamkritikerin Sabatina James getroffen. Frau James hat eine Organisation gegründet, die sich um muslimische Frauen kümmert, die von einer Zwangsheirat bedroht sind. Ich habe Frau James gefragt, ob sie einern Vortrag zu ihrer Arbeit halten kann. Ihre Antwort: Wenn ich eingeladen werde, komme ich auch. Im vergangenen September habe ich Frau James zu einer kirchlichen Veranstaltung eingeladen. Wenige Tage später bekomme ich eine e mail von ihrer Organisation mit dem Inhalt: "Sehr geehrter Herr Wolf, vielen Dank für Ihre Einladung. Es wäre toll, wenn Frau James dort sprechen könnte, doch hat sich die Sicherheitslage für sie verschärft, da sie nun verstärkt von Islamisten bedroht wird. Daher wird sie in diesem Jahr keine Vorträge halten können". Soweit die Antwort der Organisation von Frau James. Hier möchte ich die Frage anknüpfen was unsere Politiker, wie Herr Wulf, Frau Merkel, Herr Söder und auch MdB Roth meinen, wenn sie sagen, "Der Islam gehört zu Deutschland" Ist das nicht intellektuelle Irreführung und Verführung? Meinen diese Herrschaften diesen intoleranten, gewalttätigen Islam? Gibt es einen anderen? Der schwedische Karikaturist Lars Vilks, der glücklicherweise bei dem Attentat in Kopenhagen nicht zu Schaden gekommen ist, muß sich nun auch verstecken, wie diese Zeitung am 17. 02. berichtet. Und es gibt mit Sicherheit noch mehr Konvertiten die sich in unserem Land verstecken müssen. Die HNA brachte am Samstag den 08 Oktober 2011 ein Interview mit Frau James. Frau James wurde die Frage gestellt: Nehmen wir den Islam ernst? Antwort von Frau James: " Es gibt einen Unterschied zwischen dem Islam der uns im Fernsehen präsentiert wird, und dem real gelebten. Wir haben in der Koranschule gelernt, daß man die Ungläubigen belügen darf, wenn es der Ausbreitung des Islam dient - es ist sogar eine Pflicht." Frau James sagt in einem neueren Interview einer Schweizer Zeitschrift, Zitat: " Islamische Theologen, die behaupten, einer Religion des Friedens zu folgen, leben in der Regel im Exil - oder in der Schweiz".

Wenn man die Abend-Nachrichten, zur Christenverfolgung im Irak, Syrien und anderen Islamischen-Ländern zur Kenntnis nimmt, dann muß man immer wieder fragen, wo ist die "friedliche Grundhaltung " des Islam? Im Mai 1915 begann die Vertreibung und der Völkermord der christlichen Armenier und Asyrer in der Türkei, dabei kamen 1.5 Millionen Menschen zu Tode. Bis heute darf in der Türkei nicht von diesem Genozid gesprochen werden. Friedliche Grundhaltung des Islam? Werden die christlichen Kirchen in Deutschland dieser Tragödie vor 100 Jahren in würdigen Weise gedenken? Der Kreisanzeiger berichtete am 28. Januar d.J., daß Herr MdB M. Roth zu Besuch in der Türkisch-Islamischen Gemeinde war. Das ist gut, wenn Politiker Kontakt zu Zuwanderern halten. Wird aber Herr Roth auch einmal versuchen, mit Konvertiten, die vom Islam bedroht werden, und sich verstecken müssen, in Kontakt zu treten um deren Sorgen und Nöte zu hören??

Paul und Waltraut Wolf

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