Fass ohne Boden

Thema: Finanzkrise und Griechenland - Nun ist es also dahin gekommen, wovor Sachverständige (das kommt von „der Sache etwas verstehen“) schon seit fünf Jahren warnen. Unbeeindruckt von allem Sachverstand haben sich unsere weisen Politiker damals dazu entschlossen, den Maastricht-Vertrag zu brechen und das griechische Desaster mit europäischen, vor allem aber deutschen Steuermilliarden zu bekämpfen.

Nun ergreift den Finanzminister die Panik. Wie soll er das kommende Debakel dem Steuerzahler noch bis zur Wahl verheimlichen? Er reist nach Griechenland, um schnell noch ein paar hundert zusätzliche Millionen für angebliche Wirtschaftförderung abzuliefern und damit den Eindruck zu erwecken, als ob alles in Ordnung sei. Der nächste Schuldenschnitt, mit dem wir den Griechen ihre Milliardenschulden auf unsere Kosten erlassen, steht vor der Tür. Jetzt wird es ernst. Jetzt kostet es richtig Geld und nicht nur Darlehn, Bürgschaften und Versprechungen, die nicht zurückgezahlt und eingehalten werden können. Aber es gibt noch einen Ausweg aus der verfehlten Politik aller Bundestagsparteien mit der alternativlosen Spitzenkraft Merkel: es gibt tatsächlich eine Alternative für Deutschland. Wir müssen sofort alle Zahlungen für die Schulden anderer Länder einstellen. Sonst dauert es nicht mehr lange, bis wir unsere Zahlungen insgesamt einstellen, weil wir pleite sind.

Peter Fricke
Sonnenweg 9
Bad Hersfeld

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