Auf Kosten der Kinder

Thema: Fahrplanwechsel: NVV gesteht Fehler ein, HZ, 12. Januar - Die Planer des NVV zeigten sich von der Anzahl der Buskinder in Richtung Obersuhl überrascht. Obwohl ihnen die Schülerzahlen doch bekannt sein dürften, kam es mitten im Schuljahr zu einem unerklärlichen Schülerschwund in den Unterlagen des NVV, sodass die am meisten frequentierte Linie gestrichen wurde.

Obwohl der NVV durch die ÜWAG bereits im Vorfeld darauf hingewiesen wurde, dass dies so nicht funktionieren könne, wurde keine Korrektur vorgenommen. Auch sind die, im Artikel der HZ, von Herrn Müller genannten Kostensteigerungen von 30 bis 40% nicht nachvollziehbar. Offensichtlich versucht Herr Müller mit den hochangesetzten Kostensteigerungen, deren Ursache und genaue Höhe in Prozent er nicht benennt, um Verständnis für Einsparungen zu werben. Für uns ist der Preis der Wochenkarte um 2,17% und der, der Monatskarte um 3,45% gestiegen. Der Verdacht liegt nahe, dass auf Kosten unserer Kinder für andere Projekte gespart werden soll, indem man sie schlimmer als Vieh in einem Bus zusammenpfercht, ihnen unzumutbare Wartezeiten aufbürdet und ihnen morgendliche Abfahrtszeiten zumutet, die schlechte Voraussetzungen für gute schulische Leistungen sind. Aus diesem Grund werden die Eltern der betroffenen Kinder ein wachsames Auge auf die weitere Entwicklung haben.

Frank Jäger
Motzfeld

Kommentare