Frachttransporte auf die Schiene

Thema: Gigaliner auf unseren Straßen - Es gibt nur eine vernünftige Lösung des Frachttransportes und Umweltschutzes: Das schon ohnehin umweltverträgliche, elektrifizierte Schienennetz mindestens viergleisig zu erweitern, was außerdem Ressourcen wie Mineralöl in Form von Asphaltprodukten sowie Verkehrsliniengelände als auch den Kosten verschlingenden Autobahnbauaufwand verringert.

Eine Bahnlinienführung erfordert außer geringerem Geländebedarf für den Unterbau anstelle Bitumen mit Zuschlagstoffen, lediglich Schwellen aus nachwachsendem Material wie Holz oder Beton und dem erforderlichen Stahl- oder Eisenbahnschienen, deren Produktion aus nationalen Stahlwerken deren Kapazitäten auslasten könnte. Die Elektrifizierung ist ohnehin schon vorhanden. Schienennetze erreichen wesentlich längere Standzeiten als die Asphaltpisten. Außerdem könnten Autobahnstrecken um den ständigen Mehrbedarf an Lkw-Parkplätzen zu verringern als Schienennetzanteil verwendet werden. Und außerdem gehören Gigaliner und ihre Lobbyisten aus dem Verkehr gezogen und vernünftige Verkehrs-und Umweltschutzpolitik gesetzlich angeordnet. Man stelle sich vor: Als Pkw Fahrer möchte man 2, 3, 4 Gigaliner in Reihe überholen. Allein dieser Gedanke mit 50 Jahren Autobahnerfahrung und circa zwei Millionen Kilometern lässt mich am bevorstehenden Zusammenbruch unseres Verkehrssystem nicht mehr zweifeln.

Manfred Herrmann
Schenklengsfeld

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