„Rechts der CDU ist viel Platz“

Thema: Diskussion über AfD und Pegida - Beim Lesen des Artikels habe ich mich über die Äußerung von Herrn Schadt gewundert, der zitiert wird, dass Herr Alexander Sauer zu der Veranstaltung eingeladen gewesen sei. Ich war auf dieser Veranstaltung zugegen und entsinne mich, dass gesagt wurde, dass Herr Sauer nicht eingeladen worden sei.

Ich war auf dieser Veranstaltung zugegen und entsinne mich, dass gesagt wurde, dass Herr Sauer nicht eingeladen worden sei. Weil man zwar über die AfD, aber nicht mit ihr reden wolle. Das Podium empfand ich als sehr einseitig besetzt. Es war sicherlich nicht „links-extremistisch“, jedoch für meine Begriffe durchaus sehr links orientiert. Weshalb ich mir dann jedoch noch von einer Vertreterin einer Partei, die bis vor ein paar Jahren noch „SED“ hieß, Demokratie erklären lassen sollte, konnte ich dann beim besten Willen jedoch nicht mehr nachvollziehen. Im übrigen finde ich die in der Veranstaltung vertretene These, dass rechts von der Union kein Raum für andere Parteien sei, ziemlich überheblich. In meiner Jugend war ich sehr stark in der CSU engagiert. Seinerzeit gab es rechts von der Union in der Tat keinen freien Platz für eine demokratische Partei. Heute jedoch ist die Union insgesamt dermaßen weit Richtung Mitte, also nach links, abgedriftet, dass sich rechts von ihr eine große freie Fläche befindet. Der von Herrn Dr. Koch abgelehnte Begriff „sozialdemokratisiert“ ist für meine Begriffe absolut zutreffend. Es ist also eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis sich rechts von der Union endgültig eine (neue) Partei etabliert und den frei gewordenen Platz einnimmt.

Bernhard Gregor
Bad Hersfeld

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