Nutzlose Geldausgabe

Thema: Sensationeller Fund im Kupferschiefer, HZ vom 12. Januar In der Berichterstattung ging es um ein Tierchen mit fast unaussprechlichem Namen, welches ohne nennenswerten Sauerstoff für seine Aktivitäten mit Bakterien auskam.

Hilft diese Erkenntnis vielleicht, um zukünftig einen Motor zu bauen, der auch ohne Sauerstoff und daraus folgend auch ohne CO2-Emission funktioniert? Somit könnten wir zumindest teilweise zukünftige Energieprobleme lösen. Mich würde es auch interessieren, ob Dr. Jürgen Fichter auch so bescheiden ist, indem es sich bei seinem Arbeitgeber nicht um den Staat handelt, sondern um einen privat finanzierten Archäologieverein.

Merkwürdig aus diesem Bereich ist Folgendes: Es werden 500 oder 5000 Jahre alte Mumien bis zum letzten Kubikmillimeter genauestens untersucht in dem z. B. Kirchenfundamente aufgebrochen werden und Bleisärge werden aufgebrochen. Der Pfarrer beschwert sich, weil dies Störung der Totenruhe ist, die Wissenschaft aber stärker ist. Diese Mumien werden u. a. in die Röhre geschoben, um herauszufinden, was z. B. die letzte Nahrungsaufnahme war oder ob am übrig gebliebenen Hüftknochen Reiterfacetten vorhanden sind. Das ist ja dann ganz großes Kino. Dafür werden aufwendige wissenschaftliche, medizinische und hochtechnologische Ressourcen sowie Mittel aufgebracht.

Wird dagegen bei einem Lebenden ein medizinischer Verdacht vermutet, welcher möglicherweise immense gesundheitliche Folgen haben kann, dauert es teilweise Monate, bis die in die Röhre geschoben werden. Das sind keine Geschehnisse aus weiter Ferne, sondern aus unmittelbarer Nähe. Es sei denn, die Betroffenen zahlen die Untersuchung aus einer Schatulle, dann gibt es binnen Tagen einen Termin.

Markus Oehling
Dreienbergstraße 37
Schenklengsfeld

Kommentare