Thema: Zecken bei Haustieren

Absuchen besser als Medikamente

Unsere Zeitungen und das Internet sind voll mit Artikeln über Gefahren, die tagtäglich auf unsere geliebten Haustiere einprasseln. Vorzugsweise in der vergangenen Zeit die gefährlichen Zecken.

Unsere Zeitungen und das Internet sind voll mit Artikeln über Gefahren, die tagtäglich auf unsere geliebten Haustiere einprasseln. Vorzugsweise in der vergangenen Zeit die gefährlichen Zecken. Ja, Zecken übertragen Krankheiten wie Borelliose, Anaplasmose, FSME, uvm.. Zumeist handelt es sich um Einzeller, welche die Zecke als Zwischenwirt nutzt und sich durch den Speichel auf einen neuen Organismus übertragen lässt.

Der Markt ist voll mit Präparaten, welche die Zecken abwehren und töten sollen. Diese sind nicht immer nebenwirkungsfrei. Wir bekommen Panik wegen Fipronil belasteten Eiern, verabreichen aber unserem Haustier eine Tablette oder ein Spot on mit tödlichem Insektizid. Irgendwie passt das nicht zusammen, insbesondere wenn die Zecke erst nach dem Biss durch das jeweilige Mittel getötet wird. Unser Vierbeiner ist voll mit tödlichem Gift, die Zecke stirbt nach dem Biss, bleibt Tod in der Haut hängen und alle Krankheitserreger in der Zecke können in den neuen Wirt übertreten. Irgendwie ist das Ziel hier verfehlt.

Logisch darüber nachgedacht würde eine Abwehr der Zecke doch viel mehr Sinn ergeben. Bitte sucht Eure Tiere täglich nach Zecken ab, nutzt Repellentien, aber lasst die Finger von Organismus vergiftenden Stoffen, sofern Ihr sie nicht selber nehmen würdet.

Diana Sandmann,  Kirchheim

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