„Ich hatte verdammtes Glück“

Stones-Gitarrist packt aus: So ging er mit der Diagnose Krebs um

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Dank später Vaterfreuden hat Ron Wood sein Leben wieder voll im Griff.

In einem berührenden Interview hat der Rolling-Stones-Gitarrist Ronnie Wood erstmals erzählt, wie es ihm nach der Schock-Diagnose Lungenkrebs erging. 

 Ronnie Wood hat sich wegen einer möglicherweise lebensbedrohlichen Krebsläsion einen Teil der Lunge entfernen lassen. Der britischen Zeitung "Mail on Sunday" sagte er, den Kampf gegen den Krebs habe er vorläufig gewonnen. Allerdings gehe er jetzt alle drei Monate zum Check-up beim Arzt. Der Krebsverdacht kam Wood zufolge im Mai bei einer Routineuntersuchung vor dem Beginn einer Tournee der Band auf.

Wood hatte früher oder später mit dieser Diagnose gerechnet

"Ganz ehrlich, überrascht war ich nicht", sagte der langjährige Kettenraucher. Eine Woche lang habe er auf das Ergebnis der Untersuchung gewartet. Da sei "alles in der Schwebe" gewesen. Er habe sich schon auf seinen Tod eingestellt und sei fest entschlossen gewesen, keine Chemotherapie zu machen - aus Furcht, eine Glatze zu bekommen. Schließlich ergaben Tests, dass die Krebsläsion, ein Rundherd im Lungengewebe, nicht weiter wuchs. Daraufhin erfolgte die Operation. 

"Ich hatte verdammtes Glück", sagte der 70-jährige Rockmusiker und fügte hinzu: "Eigentlich müsste ich gar nicht mehr hier sein." Er habe aber schon immer einen "sehr starken Schutzengel" gehabt. Zu seiner dritten Hochzeit mit der 31 jüngeren Theaterproduzentin Sally Humphreys war Wood im Dezember 2012 in London mit einer Packung Zigaretten erschienen. Doch kurz nach der Geburt seiner Zwillingsmädchen im Mai 2016 stellte der Rock'n'Roller das Rauchen ebenso ein wie den Alkohol- und Drogenkonsum.

AFP

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