Nina Bott wehrt sich

Nina Bott (Vox-Moderatorin): Still-Foto sorgt für Wirbel und „prüde Kommentare“

+
Nina Bott wird angefeindet - weil sie auf Instagram das Stillen ihres Kindes zeigt. 

Vox-Moderatorin Nina Bott tut das, was die meisten Mütter tun: ihr Kind stillen. Doch sie postet davon ein Bild auf Instagram - und erntet wüste Kritik. 

München - Ihr Babyglück schien eigentlich perfekt. Mitte Januar bekam die Schauspielerin und Moderatorin Nina Bott ihr drittes Kind, den kleinen Lio. Auf Instagram präsentiert die 41-Jährige den Nachwuchs immer wieder stolz, ein Baby-Foto folgt dem nächsten. Doch ihr neuester Beitrag sorgt für Furore. Der Grund: Sie stillt ihr Kind. 

Nina Bott: Vox-Moderatorin postet Still-Foto - und sorgt für Kritik

Eigentlich ist sie ein echter Publikumsliebling. 1997 war Nina Bott zum ersten Mal im deutschen TV zu sehen, damals in der RTL-Soap „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“. 2008 spielte sie Céline Laffort in „Alles was zählt“, drei Jahre später Julia Mendes in „Verbotene Liebe“. Doch sie war nicht nur in Daily Soaps zu sehen, sondern auch bei „Let´s Dance“. 2010 belegte sie dort den dritten Platz. 

Nina Bott (3.v.l.) tanzte 2010 bei „Let‘s Dance“ unter anderem gegen Sylvie Meis (2.v.l.) und Sophia Thomalla (2.v.r.). 

Seit 2016 moderiert Nina Bott die Vox-Sendung „Prominent!“ und gibt ihren rund 113.000 Instagram-Fans Einblicke in ihre Arbeit und ihr Privatleben. Wer ihr folgt, hat wohl auch mitbekommen, dass Bott vor kurzem einen kleinen Sohn zur Welt brachte. Stolz präsentiert sie ihren Nachwuchs, unter anderem auf einem Foto, das die Moderatorin stillend zeigt. Doch genau das stößt manchen User bitter auf. 

„Die Kinder werden sich dafür schämen“: Shitstorm gegen Vox-Moderatorin

Das Bild zeigt Nina Bott leicht verschwommen, wie sie auf ihren Säugling hinunter blickt. Ihre Bluse ist leicht geöffnet, man sieht einen Teil ihrer linken Brust. Ein Still-Tuch hängt über ihrer Schulter, kann aber ein kleines Köpfchen nicht verbergen. Süß, wie treue Fans der 41-Jährigen finden. 

Doch einigen Nutzern geht das Bild viel zu weit. Stillen gehöre nicht in die Öffentlichkeit, schon gar nicht ein Foto davon. Außerdem sehe man zu viel Brust. „Ich habe auch gestillt, nur mit dem Unterschied, dass sowas privat bleibt, um meinen Kindern später jegliche Scham und Peinlichkeit zu ersparen. Solche Bilder gehören nicht in die Öffentlichkeit!“, „Stillen ist normal, aber wozu öffentliche Fotos rumzeigen, für paar Klicks mehr?“ oder „So was gehört zur Privatsphäre. Denk mal an später. Die Kinder werden sich dafür schämen“, finden die User. 

Eine Instagram-Nutzerin meint sogar: „Das muss in der Öffentlichkeit nicht sein, ich möchte nicht sehen, wie eine Frau ihr Baby an der Brust hat.“ Bott solle zum Stillen auf eine Toilette oder ins Auto gehen. Daraufhin kommentieren einige, man müsse doch einfach nicht hinschauen. „Doch“, findet eine Followerin der Moderatorin, „Das ist wie bei einem Unfall, da kann man nicht wegschauen.“

Furore wegen Still-Foto: Nina Bott wehrt sich - und erntet erneut Kritik

Doch lange ließ Nina Bott derartige Aussagen nicht auf sich sitzen. „Ich fühle mich ganz sicher nicht angegriffen. Wenn ich so dämliche, altbackene, prüde und überaus dumme Kommentare lese, möchte ich am liebsten jede Milchmahlzeit live im TV übertragen. Denn es gibt sicher Frauen, die sich von sowas einschüchtern lassen. Und das wäre so schade!“, kommentiert die Vox-Moderatorin unter ihren eigenen Post.

Prompt folgt die Antwort einiger Fans. Sie sei in einer Vorbildfunktion und müsse sich gewählter ausdrücken. Auf ein derartiges Niveau dürfe sie daher nicht sinken. Nichtsdestotrotz, die meisten ihrer Follower halten zu Bott. „Lass dich nicht unterkriegen“, „Ich finde dieses Bild einfach toll“ oder „Die sind alle prüde. Mach dir nichts draus!“, kommentieren sie unter das Still-Foto.

Auch interessant: Radio-Moderatorin nun bei Vox: Bikini-Schönheit künftig zur Prime-Time zu sehen

RTL-Moderatorin ist schwanger - Wer der Vater ist, dürfte viele überraschen

mef

Kommentare