"Es war der Stress"

Melanie Griffith spricht über ihre Epilepsie

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Melanie Griffith 2015 bei der 87. Oscar-Verleihung. Foto: Paul Buck

Immer wieder Anfälle, aber lange Zeit keine Diagnose: Melanie Griffith hat jetzt über ihre Erkrankung berichtet.

Los Angeles (dpa) - Melanie Griffith (60) hat offen über ihre jahrelange Epilepsie gesprochen. "Jeder Anfall, den ich hatte, passierte an einem Punkt, an dem ich sehr gestresst war", zitierte der "Hollywood Reporter" die US-Schauspielerin am Donnerstag (Ortszeit). Sie hatte sich bei einer Gesprächsrunde zu Gehirnerkrankungen bei Frauen in Los Angeles geäußert.

Die Ärzte hätten lange Zeit nicht gewusst, was hinter der "Anomalie" stecke. Erst nach zwei Anfällen auf einer Jacht in Cannes vor einigen Jahren habe man Epilepsie diagnostiziert. Durch die passenden Medikamente habe sie seit vier Jahren keinen Anfall mehr gehabt.

"Ich habe mich scheiden lassen, was eine wahre Heilung für mich war", sagte Griffith, die sich vor drei Jahren von ihrem langjährigen Ehemann Antonio Banderas getrennt hatte. Kürzlich habe sie erneut Tests an ihrem Gehirn durchführen lassen. "Sie haben nichts von der Epilepsie finden können. Sie konnten gar nichts finden. Es war vor allem der Stress."

Bericht im Hollywood Reporter

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