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„Erhebliche Spannungen“ mit Queen-Mitarbeiter: Prinz Harry will Polizeischutz erwirken

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Von: Larissa Glunz

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Im Palast ist ein Streit um Polizeischutz entbrannt: Weil er sich in England nicht sicher fühlt, kämpft Harry nun vor Gericht. (Fotomontage)
Im Palast ist ein Streit um Polizeischutz entbrannt: Weil er sich in England nicht sicher fühlt, kämpft Harry nun vor Gericht. (Fotomontage) © i Images/Doug Peters/Imago

Prinz Harry ist offenbar nicht nur bei einigen Mitgliedern der britischen Königsfamilie in Ungnade gefallen, auch Mitarbeiter im Palast sollen nicht gut auf den Ex-Royal zu sprechen sein. Vor Gericht kämpft Harry um Polizeischutz für seine Familie. Ein Streitthema, dass die Gemüter erhitzt.

London – Der Sicherheitsstreit um Prinz Harry (37) geht in eine neue Runde: Vor Gericht möchte der ehemalige Senior Royal für sich und seine Familie Polizeischutz in Großbritannien erkämpfen. Bereits im Vorfeld hatte der Herzog von Sussex betont, dass er sich in seiner Heimat nicht mehr sicher fühle. Auch im Umfeld von Queen Elizabeth II. (96) schlägt sein Vorhaben hohe Wellen.

Prinz Harry macht ernst: Er kämpft für die Sicherheit seiner Familie

Das Recht auf Polizeischutz haben Prinz Harry und Meghan Markle (40) mit ihrer Abkehr vom Palast im Frühjahr 2020 verloren. Das britische Innenministerium möchte den beiden auch weiterhin kein Sicherheitspersonal stellen, obwohl sich der 37-Jährige mit einem Schreiben und dem Vorschlag, die Kosten dafür zu übernehmen, an die Regierung gewandt hatte. Die Entscheidung über seine Sicherheit will Prinz Harry vor Gericht anfechten, bei einer Anhörung kamen nun weitere Details zum Vorschein.

Auftritte im Dienst der Krone absolvierten Prinz Harry und Meghan Markle stets in Begleitung von Sicherheitspersonal.
Auftritte im Dienst der Krone absolvierten Prinz Harry und Meghan Markle stets in Begleitung von Sicherheitspersonal. © i-Images/Imago

Weil Mitglieder des königlichen Haushalts Teil des zuständigen Komitees (Executive Committee for the Protection of Royalty and Public Figures, kurz: Ravec), das Harrys Sicherheitsstatus festgelegt hatte, gewesen seien, liege dem Entschluss eine „prozedurale Ungerechtigkeit“ zugrunde, wie Prinz Harrys Anwältin Shaheed Fatima der „BBC“ zufolge dem High Court berichtete. Dass der Palast seine Finger mit im Spiel hatte, sei dem jüngsten Sohn von Prinz Charles (73) nicht mitgeteilt worden. „Zu diesem Zeitpunkt wusste er [Prinz Harry] nicht, dass der königliche Haushalt überhaupt involviert war“, gab Fatima preis.

Aufruhr im Palast: Prinz Harry legt sich mit Privatsekretär der Queen an

Vor allem auf Komitee-Mitglied Sir Edward Young, Privatsekretär von Queen Elizabeth II. (96), ist Prinz Harry offenbar nicht gut zu sprechen, zwischen den beiden soll es seinen Anwälten zufolge zu „erheblichen Spannungen“ gekommen sein. Darüber hinaus soll auch Harrys Angebot der Übernahme der Sicherheitskosten nicht an Ravec weitergegeben worden seien, wodurch der Entschluss „grundlegend befangen“ sein soll.

Die Entscheidung, ob Prinz Harrys Forderung vor Gericht Bestand hat und weiterhin verfolgt wird, wird wohl erst in den nächsten Wochen fallen. Queen Elizabeth II. soll über die rechtlichen Schritte von Enkel Harry „not amused“ sein, ein offizielles Statement zu der Angelegenheit seitens des Königshauses steht aber noch aus. Bei ihrem letzten England-Besuch im Juni zum Thronjubiläum der Regentin sollen Harry und Meghan Personenschutz erhalten haben. Verwendete Quellen: bbc.com

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