Desaster hinter den Kulissen

„Grey's Anatomy“ Ellen Pompeo klagt über „vergiftetes Arbeitsklima"

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Ellen Pompeo dachte bei der ersten "Grey's Anatomy"-Staffel daran, aus der Serie auszusteigen. 

Mit ihrer Rolle in der Serie "Grey's Anatomy" ist Ellen Pompeo berühmt geworden. Dabei wollte sie schon am Anfang gleich wieder aussteigen. Doch dann traf sie eine Entscheidung.

Los Angeles - US-Serienstar Ellen Pompeo hat nach eigener Aussage beim Dreh der ersten "Grey's Anatomy"-Staffeln oft darüber nachgedacht, hinzuschmeißen.

"Wir hatten Probleme im Umgang, ein sehr schlechtes Benehmen, ein wirklich vergiftetes Arbeitsklima", sagte die 49-jährige Schauspielerin in einem Interview des US-Branchenblatts "Variety". Sie sei schließlich ihrer Familie zuliebe am Set geblieben, erklärte Pompeo. "Wo sollte ich mit 40 Jahren jemals solches Geld verdienen? Ich muss für meine Kinder sorgen", begründete die mittlerweile dreifache Mutter ihre Entscheidung. Deshalb habe sie es sich zur Aufgabe gemacht, das Arbeitsklima am Set der Ärzteserie zu verbessern: "Das kann nicht nach außen hin fantastisch sein und hinter den Kulissen ein Desaster."

"Grey's Anatomy" ohne Patrick Dempsey

Nach Ende der zehnten Staffel habe sie zudem eine neue Motivation gefunden: Als Schauspiel-Kollege Patrick Dempsey (53) "Grey's Anatomy" verließ, seien die Verantwortlichen der Meinung gewesen, dass die Serie nicht ohne eine männliche Hauptrolle auskommen würde, sagte Pompeo, die die Ärztin Meredith Grey verkörpert. Ab da habe sie es sich zum Ziel gemacht, das Gegenteil zu beweisen.

Seit Jahren fiebern Fans mit der Figur von Dr. Meredith Grey bei „Grey's Anatomy“ (Pro7) mit: Dann schockte Ellen Pompeo mit einer Aussage.

dpa

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