Späte Erkenntnis

Chris Brown: Hasse mich für Prügelattacke auf Rihanna

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Nach seiner Prügel-Attacke auf die Sängerin Rihanna hatte sich Rapper Chris Brown vor Gericht zu verantworten. Foto: David Mcnew / Pool

Der Rapper war 2009 gegenüber seiner damaligen Freundin handgreiflich geworden. In einer Doku zeigt er sich fast zehn Jahre später reuig.

Los Angeles (dpa) - US-Sänger Chris Brown (28) hat in einer Dokumentation offen über seine Prügelattacke auf seine damalige Freundin Rihanna (29) gesprochen. Er hasse sich für die Tat, sagte der 28-Jährige in einem Ausschnitt aus "Chris Brown: Welcome to My Life", den das Fanportal "chrisbrownfan.com" auf Facebook veröffentlichte. "Es wird mich ewig verfolgen." Brown ("Don't Wake Me Up") hatte Rihanna 2009 während einer Autofahrt geschlagen und war dafür unter anderem zu 1400 Sozialstunden verurteilt worden. Die Richterin hatte auf eine Haftstrafe verzichtet, weil der Rapper gestanden und sich öffentlich entschuldigt hatte.

In der Dokumentation schildert Brown die Attacke aus seiner Sicht. Das Paar habe sich über eine SMS auf Browns Handy gestritten, dann habe er Rihanna mit der Faust ins Gesicht geschlagen. "Ihre Lippe war aufgeplatzt. Als ich das sah, war ich geschockt. Ich dachte "Scheiße, was zur Hölle hab ich ihr angetan?"", erzählt Brown. 

Auch in den Jahren danach ist der R&B-Sänger mehrmals mit Gewalttaten aufgefallen. Zuletzt hatte ihn die Polizei im August 2016 vorläufig festgenommen, nachdem eine Frau ihn beschuldigt hatte, ihr eine Waffe an den Kopf gehalten zu haben.

Videoausschnitt "Chris Brown: Welcome to My Life"

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