„Alles war spannend“

Gabalier spricht über seine Jugend - und verrät, wann er zum ersten Mal geschnackselt hat

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Andreas Gabalier.

Andreas Gabalier singt in seinem neuen Song über seine Teenie-Jahre. Wenn er darüber spricht, wird er nostalgisch - und verrät, wann er das erste Mal Geschlechtsverkehr hatte.

Klagenfurt- Wenn man Andreas Gabalier auf der Bühne sieht, könnte man ihn für einen Hallodri halten. Dabei sind die Lebensverhältnisse des gebürtigen Kärntners äußerst bodenständig. Seit über vier Jahren ist er nun mit seiner Silvia liiert. In einem Interview mit der Bild-Zeitung gerät der inzwischen 33-jährige Volks-Rock’n’Roller beim Erzählen von seiner wilden Adoleszenz nun aber ins Schwärmen.

Anlass für seinen Nostalgieanfall ist sein neuer Song „Verdammt lang her“, in dem er seine Jugendzeit als eine einzige Party beschreibt. Und tatsächlich habe es sich damals auch so angefühlt: „Ja, das war eine aufregende und prägende Zeit. Alles war neu im Leben und spannend. Wir haben wilde Kellerpartys gefeiert, da ging es hoch her“, so der 33-Jährige. 

Der erste Rausch, der erste Geschlechtsverkehr

Mit 15 habe er seinen ersten Vollrausch gehabt, schuld sei der Tequila gewesen - den trank er damals das erste und das letzte Mal. „Aber ich habe nie bis zur Bewusstlosigkeit getrunken“, betont Gabalier: „Das Koma-Saufen war damals noch nicht so hip.“ Ein Freund habe es dagegen durchaus übertrieben, wurde sogar ins Krankenhaus eingeliefert und der Magen ausgepumpt. „Als wir ihn am nächsten Tag besuchten, hatte er immer noch 1,8 Promille.“

Nicht lange nach dem ersten Alkoholrausch hatte Gabalier dann auch sein erstes Mal. Zum ersten Mal geschnackselt - wie man in Teilen Bayerns oder Österreich sagt - hat er demnach mit 16 Jahren. Das sei sehr romantisch gewesen.

Gabalier möchte sich nicht politisch äußern

Danach versucht der Bild-Reporter, das Thema in Richtung Politik zu lenken. In Erinnerung geblieben sind ja so manche kontroverse Äußerungen des patriotischen Österreichers. Doch außer einigen harmlosen Sätzen zu seiner Heimatliebe ist da nichts zu holen. Er habe nun ein „distanzierteres“ Verhältnis zur Politik: „Die Leute bezahlen bei meinen Konzerten dafür, einen schönen Abend zu haben, und den kriegen sie. Gute Unterhaltung, emotionale Momente und Partystimmung. Das zu schaffen, ist meine Aufgabe und nicht von der Bühne aus den Leuten eintrichtern zu wollen, was sie zu wählen haben und was nicht.“

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bah

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