Wochenendkolumne

Zwischen den Jahren: Abschied vom Jahr und dem blauen Kasten

Kai A. Struthoff

In  unserer Wochenendkolumne beschäftigt sich HZ-Redaktionsleiter Kai A. Struthoff mit dem Jahreswechsel.

Die schmale Zeitspanne zwischen den Jahren nutzen viele von uns zum Innehalten, zum Reflektieren und zum Pläneschmieden für das neue Jahr. Vorsätze werden gefasst und oft ebenso schnell wieder verworfen – so geht es jedenfalls mir. Ob das Jahr nun ein gutes oder ein schlechtes war, liegt vor allem im persönlichen Bereich. Eine liebe Kollegin von mir ist gerade Oma geworden – für sie ein gelungener Jahresausklang. Andere haben aus ihrem Haus ein Heim gemacht, Freunde gewonnen und leider auch verloren. Die Ereignisse des Jahres hat unsere Redaktion für Sie wieder aus sehr persönlicher Sicht in einem Jahresrückblick zusammengefasst. Das Heft liegt am kommenden Montag der Silvesterausgabe bei, und ich wünsche schon jetzt viel Spaß beim Schmökern.

Was bleibt uns in Erinnerung? Der gelungene Intendantenwechsel nach dem Rücktritt von Dieter Wedel zu Joern Hinkel. Die weiterhin quälende Ungewissheit für viele Kali-Kumpel im Werratal beim Blick in die Zukunft. Die angespannte finanzielle Lage unseres Kreisklinikums und das Ringen um den richtigen Kurs. Und der Dürresommer, der viele unserer Landwirte fast zur Verzweiflung gebracht hat. Außerdem die kluge Mahnung unseres Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, angesichts von immer mehr Hass und Hetze in den sozialen Netzwerken, doch wieder mehr miteinander zu reden, einander zuzuhören und Kompromisse zu finden. Das sollte für uns alle ein guter Vorsatz für 2019 sein.

Nun heißt es Abschied nehmen – auch vom alten Design der HZ und dieser „Kolumne im blauem Kasten“, wie manche Leser unsere Rubrik „Zwischen den Zeilen“ nennen. Im neuen Jahre begrüßen wir Sie mit einem runderneuerten Layout. Der Schriftgrad wurde vergrößert, alles ist luftiger, gediegener und weniger bunt. Natürlich gibt es auch im neuen Jahr weiterhin diese Kolumne – aber eben wie alles in einem moderneren und vor allem noch leserfreundlicheren Umfeld.

Lassen Sie sich überraschen! Einen guten Rusch, und alles Gute für 2019.

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