Quote in Hersfeld-Rotenburg Ende Januar bei 3,8 Prozent

Zahl der Arbeitslosen im Kreis ist um 193 gestiegen

Hersfeld-Rotenburg. Die Zahl der Arbeitslosen ist im Januar 2019 deutlich angestiegen. Ende Januar waren demnach im Landkreis 2425 Menschen arbeitslos gemeldet.

Das waren 193 mehr als im Dezember. Die Arbeitslosenquote stieg von 3,2 auf 3,8 Prozent an.

„Witterungsbedingte Entlassungen und das Ende des Weihnachtsgeschäftes in den Bereichen Handel und Logistik sind Faktoren, die sich auf dem Arbeitsmarkt auswirken. Hinzu kommen Kündigungen zum Jahresende, was auch erklärt, dass der Anstieg der Arbeitslosigkeit überwiegend im Zuständigkeitsbereich der Arbeitsagentur stattfand“, kommentiert Waldemar Dombrowski, Leiter der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda, die aktuellen Zahlen.  

Im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten die Arbeitsagentur Bad Hersfeld und das Jobcenter des Landkreises im Januar einen Rückgang um insgesamt 386 Arbeitslose, während der Stellenbestand bei der Agentur für Arbeit im Januar mit 1412 freien Stellen um 12,1 Prozent über dem des Vorjahres lag. 

„Wie in den Wintermonaten üblich, traf die Arbeitslosigkeit in erster Linie Männer. Ihre Zahl stieg nochmals um 137 Personen auf insgesamt 1359 an. Auch die Zahl der arbeitslosen Frauen war im vergangenen Monat angestiegen. Insgesamt waren 1066 Frauen von Arbeitslosigkeit betroffen, 56 Frauen mehr als im Dezember 2018“, teilt Waldemar Dombrowski, Leiter der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda, mit. 

244 junge Frauen und Männer unter 25 Jahren waren im Januar arbeitslos. Das waren 16 mehr als im Vormonat. Auch bei den älteren Menschen über 50 Jahren war im Januar ein Anstieg der Arbeitslosigkeit um 85 Personen auf 864 zu verzeichnen. Im Vergleich zum Januar 2018 wurden allerdings 49 ältere Erwerbslose weniger gezählt. „Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit bei Menschen über 50 Jahren zeigt in die richtige Richtung, ist aber noch nicht zufriedenstellend. Mit Blick auf die demografische Entwicklung und den steigenden Bedarf an Fachkräften, gilt es die Potenziale der älteren Arbeitnehmer noch stärker zu nutzen“, so der Agenturleiter. (red/rey)

Rubriklistenbild: © Jan Woitas/dpa

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