Hoher Sachschaden - Hauswand geplatzt

Wohnhausbrand in Bad Hersfeld: Zwei Bewohner konnten sich retten

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Zu einem Wohnhausbrand rückte die Bad Hersfelder Feuerwehr am Mittwochmorgen aus.

Zu einem Wohnhausbrand auf der Hohen Luft in Bad Hersfeld ist die Feuerwehr am Mittwochmorgen alarmiert worden. Zwei Bewohner konnten sich retten, es entstand aber hoher Schaden.

Dichter Qualm drang aus dem Gebäude, als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, schnell griffen Flammen auf das Dach über. 

Zu dem Wohnhausbrand auf der Hohen Luft war die Feuerwehr gegen 7.20 Uhr gerufen worden. Nur kurze Zeit später düsten mehrere Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht durch die Innenstadt. 

Nur durch einen massiven Löschangriff gelang es der Feuerwehr schließlich, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Aufgrund von extrem hohen Temperaturen gestalteten sich die Löscharbeiten sehr schwierig, erst gegen 10.30 Uhr war der Einsatz beendet. Am Brandherd war die Hitze so hoch, dass im Laufe des Einsatzes sogar eine Außenwand des Hauses platzte. 

Fachleute von THW und Bauamt begutachteten das Gebäude und stellten fest, dass es vorübergehend unbewohnbar ist.

Zum Zeitpunkt des Brandes hatten sich zwei Personen in dem Gebäude befunden. Im ersten Obergeschoss wohnt laut Polizei ein 65-jähriger Mann. Dieser hatte den Brand bemerkt und noch selbst versucht, ihn zu löschen. Die 27-jährige Hausbewohnerin aus dem Erdgeschoss kam dazu und brachte den Mann aus dem Gebäude. Beide wurden wegen einer möglichen Rauchgasvergiftung in ein nahe gelegenes Krankenhaus transportiert. 

Die Suche der Feuerwehr nach einer Katze, die sich auch noch in dem Haus befinden sollte, blieb zunächst erfolglos. 

Die Brandursache ist noch unklar. Die Kriminalpolizei Bad Hersfeld hat die Ermittlungen aufgenommen und die Brandstelle beschlagnahmt. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen liegen aber keine Anhaltspunkte vor, die auf eine Straftat hindeuten, heißt es. Der Sachschaden liegt laut Polizei im hohen sechsstelligen Bereich. (yk/nm)

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