Karneval in der Region

So ausgelassen feiert der Kreis Hersfeld-Rotenburg Fasching

Mittendrin im Karneval: In der Region Hersfeld-Rotenburg wird vielerorts gefeiert. Wo und wie gefeiert wurde, lässt sich hier nachverfolgen.

Als Karneval, Fastnacht, Fassenacht, Fasnacht, Fasnet, Fasching, Fastabend, Fastelovend, Fasteleer oder fünfte Jahreszeit bezeichnet man die Bräuche, mit denen die Zeit vor der vierzigtägigen bzw. sechswöchigen Fastenzeit ausgelassen gefeiert wird. Die Fastenzeit beginnt mit dem Aschermittwoch.

Meckbacher Narren feierten fünf Stunden lang

Immer wieder mit einem dreifachen „Meck-blau!“ und immer wieder mit Akteuren aus den Reihen des Schützenvereins und der anderen Meckbacher Vereine.

Mit vereinten Kräften gelingt es den Machern um die „Präsidenten“ Willi Schröder und Thorsten Ernst immer wieder, alles aus eigener Kraft zu stemmen und auf „Bühnenimporte“ zu verzichten. Diesmal ließ sich sogar Ortsvorsteher Mathias Fey überzeugen mitzumachen, und wie konnte es anders sein: „Matze“ kannte keinerlei Lampenfieber und erntete als erzählender, herrlich schräg singender, sich selbst auf die Schippe nehmender Praktikant Riesenbeifall.

Fotos von der Meckbacher Fassenacht

Gala Abend: Eiterfelder Narren setzten Reise durchs Weltall fort

Getreu dem diesjährigen ECV-Motto „Narren reisen durch das All – zum Eiterfelder Karneval“ setzte der Eiterfelder Carneval-Verein seine intergalaktische Reise fort.

Zum Gala-Abend kam auch das Dorfgeschehen des vergangenen Jahres nicht zu kurz. Das Präsidenten-Dreigestirn Torsten Buchmann, Mathias Herber und Alexander Hübbe begrüßte das Publikum im schon lange ausverkauften Bürgerhaus. Sie übergaben recht bald das Zepter an die Sitzungspräsidenten André Jost und Florian Roth.

Die Bilder vom Gala Abend des ECV Eiterfeld

Sitzung des TSV Sorga: Im höllischen Karnevalshimmel

Büttenreden und Tänze zwischen Lametta-Explosionen und Luftschlangen-Ekstasen: Die Karnevalisten des TSV Sorga nahmen ihr Publikum mit. So zog die Narrenschar der Karnevalssitzung mit den Tänzern von „XXX“ durch die Stuhlreihen und spielte mit Eulalia ein letztes Mal die Hochzeitsnacht der Mundart-Karnevalistin nach.

Getreu ihrem Motto „Im Himmel ist die Hölle los, Sorga feiert schwerelos“ war die Mehrzweckhalle in Sorga zur Karnevalssitzung des TSV mit Sonne, Mond und Sternen dekoriert. Nur bei der Authentizität des Mondes hatten die Moderatoren Maximilian Hagemann und Michael Herlitze so ihre Bedenken.

Höllischer Karnevalshimmel in Sorga

Jäscher Narren feierten 100 Jahre Sportverein

Der Konfettiregen im Dorfgemeinschaftshaus in Niederjossa verbreitete Jubel, Trubel und Heiterkeit: Die Karnevalisten feierten das 100-jährige Bestehen des SV Niederjossa.

Die „Original Jossataler“ geben schon seit 20 Jahren ihre Gassenhauer zum besten und „Chronist“ Martin Allendorf rollte die Geschichte des Vereins noch einmal auf. Die kleinen und großen Narren des SV hatten sich am Wochenende im Dorfgemeinschaftshaus Niederjossa versammelt, um den 100. Geburtstag des Vereins unvergesslich zu machen, denn es wird das letzte Jubiläum des Vereins in dieser Form sein.

Alaaf zum ausverkauften Jubiläum in Niederjossa

Die Eiterfelder Weiber feierten im All

Die Weiber 3.0 starten mit Volldampf und bester Laune in den Fasching. Sie nahmen ihr Publikum mit auf eine intergalaktische Reise. Um dieses Abenteuer bewundert sie die gesamte Milchstraße. Faschingsmotto: „Narren reisen durch das All – beim Eiterfelder Karneval“. Auch das Publikum hatte sich entsprechend dekoriert. Es blitzte, funkelte und blinkte im ganzen Eiterfelder Bürgerhaus.

Weiberfastnacht in Eiterfeld

30 Jahre deutsche Wende: Grenzenlose Narretei in Oberhaun

„Die Narren feiern ohne Ende, 30 Jahre deutsche Wende“ lautete das Motto beim Fasching in Oberhaun. Sketche, Tanz und Musik wurden dem Publikum geboten. Bei nur 100 Sitzplätzen ist der Faschingssaal im DGH Oberhaun schnell gefüllt. Wenn dann noch ein Betonmischer dazukommt und die Mauer zwischen Ost- und Westdeutschland im Saal wieder aufgebaut wird, muss eine Patrouille einschreiten, um die Ordnung wiederherzustellen.

Für ein geteiltes Deutschland fand sich an diesem Abend in Oberhaun aber keine Mehrheit. Stattdessen gaben die Moccachinos noch einige Lieder zum Besten und der Elferrat erklärte sich dazu bereit, am 11. November eine einstündige Kassierer-Karriere im Rewe anzutreten.

Die Bilder vom Fasching des TSV Oberhaun

Mystisch, himmlisch und sexy: Karneval in Kerspenhausen

Viel gelacht und geklatscht wurde auch bei der Kerspenhäuser Karnevalsfeier mit Tanz, Büttenreden und Sketchen. „Tänze von mystisch über himmlisch bis sexy.“ Das war das Versprechen, das die Moderatoren Michael Grenzebach und Florian Engel dem Publikum zu Beginn der Kerspenhäuser Karnevalsfeier gegeben hatten. Und damit behielten sie recht.

Eingerahmt wurde das bunte Programm von guter Musik: „Ultimate Sound“ sorgte für Schunkelmusik in den Pausen, während auf der Bühne die Band „Big Bääm – Engels und Freunde“ mit hausgemachter Musik auftrumpfte. Bekannte Lieder verwandelten die vier Männer in wahre Karnevals-Hits wie „Wir feiern hier ein geiles Fasching“ oder „Scheiß drauf, Karneval ist nur einmal im Jahr“.

So feierten die Kerspenhäuser Karneval

Legenden unter sich: Beim Karneval in Kathus bebte die Halle

Bei der Prunksitzung der Kathuser Karnevalsvereinigung (KVV) in der Solzhaltalle ging es einmal mehr hoch her. Das Motto „Die Legenden sollen leben, in Kathus wird die Halle beben“ erfüllten Gäste und Bühnenstars bis zum Äußersten. Und selbst die elegantesten Tänzerinnen legten einen donnernden Auftritt hin.

Kaum erwarten konnten die Kathuser auch den Auftritt der Schürzenjäger, die als Madonna, Howard Carpendale und „The Beatles“ verkleidet die Bühne rockten. Beim großen Finale regnete es Luftballons zu Nenas Kult-Lied und im Dunst von AC/DC verschwanden die Kathuser. Den ganzen Bericht gibt es hier.

Die Halle bebte beim Kathuser Karneval

Ronshäuser Narren halten Prunksitzung ab

Mit viel Witz und tänzerischen Höchstleistungen wurde in Ronshausen am Samstag Karneval gefeiert. Es war die erste der beiden RCV-Prunksitzungen.

Bis weit nach Mitternacht feierten die Ronshäuser Narren am Samstagabend zum ersten Mal ganz groß Karneval. Vor allem die Tänzerinnen begeisterten, aber natürlich auch das Männerballett und die unnachahmlichen Bänkelsänger, die einen sechs mal elf Minuten langen Auftritt hinlegten.

Ronshäuser Narren feierten Karneval bis weit nach Mitternacht

Niederaulaer Karnevalisten veranstalteten bunte Zirkusparty

Ob es nun „auf der Manege“ oder „in der Manege“ heißt, wurde im närrischen Zirkuszelt der Auweler Narren nicht geklärt. Aber das tat der guten Stimmung unter den Clowns, Tigern und Zirkusdirektoren keinen Abbruch. Es wurde nach Herzenslust gesungen, geschunkelt und gefeiert.

Matthias „Modo“ Modenbach, der gemeinsam mit Katja Schenk und Sandra Harig durch den Abend führte, hatte alle Hände voll zu tun, alle Mitwirkenden mit Geschenken, Schnapsorden und Küsschen zu versorgen und dabei noch den Überblick über die zahlreichen Beiträge und Akteure zu behalten.

Närrisches Zirkustreiben in Niederaula

111 Jahre FC 09 Neukirchen feierten die Haunetaler Narren

Kommen Konfettikanonen zum Einsatz, das Comedy-Duo Hilde und Schorsch auf keinen gemeinsamen Nenner und die Moccacinos in kurzen Hosen, dann ist wieder Karneval des FC 09 Neukirchen.

Dem Ruf der Narren waren am Samstagabend rund 280 Gäste in das Bürgerhaus Rustikana gefolgt. Zum 111. Geburtstag des Fußballvereins drehte sich auch der Karneval rund um das Motto „111 Jahre FCN, die 1 dreimal, am schönsten ist der Karneval“. Zum Auftakt des jecken Jubiläumsjahres eröffnete Elferratspräsident Dirk Henkel das tolle Treiben. Den vollständigen Bericht vom Partyabend gibt es hier.

Für die Karnevalisten war am Samstag erst der Anfang gemacht, am 13. Februar geht es mit der Weiberfastnacht weiter und zwei Tage später findet die zweite Prunksitzung statt, für die es noch Karten zu kaufen gibt.

Tolle Stimmung bei den Haunetaler Narren

Après Ski-Party: Regen statt Schnee, doch die Stimmung stimmte

Keine Angst vorm Regentanz: Die Hersfelder Skihasen der 24. Après-Ski-Party der Brillenschmiede ließen sich am Samstag das Feiern auch vom Dauerregen nicht verhageln.

Ausgelassen tanzten hunderte Gäste in der Johannesstraße zu passender Stimmungsmusik unter freiem Himmel oder stießen im Schutz der Dutzenden Schirme und Pavillons mit „Wintergebräu“ an.

Après-Ski geht auch bei Regen

TVH-Fasching: Turnschuhträger auf jecker See

Maritim ging es zu, als der Turnverein Hersfeld in der Jahnhalle ganz groß Fasching feierte. Die Goldmünzen in den Schatzkisten glänzten mit den Lichterketten der Bootsdekoration um die Wette, als die Karnevalisten des TVH am Freitagabend um elf nach 8 ihre närrische Party eröffneten.

Getreu ihrem Motto „Der TVH sticht in See“ hatten sich die Vereinsmitglieder und ihre Gäste den schummrigen Tiefen des Großen Teiches angepasst und so tanzten pinke Kraken mit goldbehangenen Freibeutern und heiteren Leichtmatrosen.

Besonders bei den von Moderatorin und Mitorganisatorin Michaela Gerlach anberaumten Polonäsen hielt es keinen der rund 200 Gäste auf den Sitzplätzen. Auch beim Pausenvertreib zwischen den Bühnenauftritten der Gäste aus Eiterfeld und Niederjossa und Neukirchen brachte Gerlach die Zuschauer zum Schwitzen.

Nach dem Programmabschluss übernahm DJ BenH die meuternden Kapitäne, Seeräuber und Meerjungfrauen und während das Publikums ausgelassen feierte, ging es für das Organisationsteam um Michaela Gerlach schon weiter, denn sie werden auch beim Rosenmontagsumzug am 24. Februar dabei sein.

TVH-Fasching: Turnschuhträger auf hoher See

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