Bürgerinitiative kritisiert Vorhaben

Vlämenweg/Lambertstraße: Neubau-Pläne weiterhin umstritten

VlämenwegBauprojekt LamberstraßeGeorg-Wolff-PfadFoto: Karl Schönholtz
+
Zwischen Vlämenweg (im Vordergrund) und Lambertstraße will der VR-Bankverein neu bauen.

Noch ist nichts entschieden, doch rund um das geplante Neubauvorhaben des VR-Bankvereins zwischen Vlämenweg und Lambertstraße oberhalb des Schilde-Parks gärt es weiter.

Zwar zeigte Bauamtschef Johannes van Horrick im Parlamentsausschuss für Stadtplanung und Umwelt die Grob-Skizze einer leicht abgespeckten Planung des Architekturbüros Manfred Beier, doch die Bürgerinitiative der Anwohner fühlt sich mit ihren Gegenvorschlägen nicht wahrgenommen.

Der BI geht es vor allem um den Erhalt eines Grünstreifens zwischen den Baukörpern. Unter dieser Maßgabe hat sie vier Planungsskizzen vorgelegt, die diesem Ziel nahekommen. Die Anwohner beklagen, dass über ihre Ideen bislang kein Austausch mit der Verwaltung und/oder den Architekten stattgefunden habe.

Die Stadtplanung argumentiert hingegen mit dem Blick auf das gesamte Wohngebiet. Hier ist ersichtlich, dass die Verdichtung schon weiter fortgeschritten ist, dass aber noch zahlreiche Grünflächen zwischen den Grundstücken erhalten geblieben sind. Auch gibt es zahlreiche Baulücken, die noch geschlossen werden könnten.

Im Ausschuss wurde das Thema diesmal nur kurz als „Sachstandsbericht“ abgehandelt. Im nächsten Sitzungszug soll die Bauleitplanung jedoch in die Wege geleitet und der aktuelle Vorschlag der Architekten präsentiert werden. Auch dann ist noch nichts endgültig beschlossen, sondern lediglich das Verfahren gestartet. Bedenken und Anregungen können dann immer noch geltend gemacht werden.

Ursprünglich waren hier 28 Wohneinheiten in jeweils zwei Solitärbauten und Doppelhäusern vorgesehen. (ks)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare