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Viermal Abi-Traumnote 1,0 im Kreis Hersfeld-Rotenburg

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Von: Laura Hellwig

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Das bild zeigt einen Wegweiser mit dem Schriftzug Abitur
Ein wichtiges Etappenziel haben 303 junge Frauen und Männer im Kreis Hersfeld-Rotenburg erreicht: das Abitur © Thomas Reimer

Für 303 junge Erwachsene hat die Schulzeit jetzt ein Ende. Sie haben die allgemeine Hochschulreife und damit den höchsten Schulabschluss abgelegt.

Hersfeld-Rotenburg – Vier von ihnen haben das Abitur mit der Bestnote 1,0 abgeschlossen. Die Jakob-Grimm-Schule (JGS) in Rotenburg und die Beruflichen Schulen in Bebra haben bereits die Zeugnisse ausgeteilt und mit einem Ball den Abschluss gefeiert. Die Modellschule Obersberg (MSO) und die Werratalschule folgen am heutigen Freitag.

Die MSO hat mit 171 Absolventinnen und Absolventen den größten Abiturjahrgang. Der Notendurchschnitt der MSO liegt bei 2,3. Die Bestnote 1,0 hat hier eine Person erreicht. Gemeinsam mit den Abiturienten verabschiedet die MSO in der Stiftruine heute außerdem 36 Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule.

An der Werratalschule liegt der Notendurchschnitt der 40 Absolventen bei 2,5. Die Bestnote des Jahrgangs ist 1,4. In Heringen haben darüber hinaus sieben Schüler den doppeltqualifizierenden Bildungsgang zum chemisch-technischen Assistenten (CTA) abgeschlossen. Notendurchschnitt hier: 1,8.

Alle 62 zugelassenen Schüler der Beruflichen Schulen Bebra haben das Abitur bestanden. Der Notendurchschnitt der Schule liegt laut Verwaltung bei 2,1. Die Bestnote 1,0 wurde in Bebra ein Mal erreicht. Wegen der Umstellung von G8 auf G9 verabschiedet die JGS Rotenburg in diesem Jahr nur 30 Abiturienten. Die Schule hat einen Notendurchschnitt von 1,9. Zwei von 30 Schülern haben die Bestnote 1,0 erreicht.

Der Notendurchschnitt im Landkreis sei in diesem Jahr nicht schlechter als im vergangenen Jahr, an einzelnen Schulen sogar besser, sagt Jürgen Krompholz, Leiter des Staatlichen Schulamtes in Bebra und Verantwortlicher für den gymnasialen Bildungsgang.

Gut ausgearbeitete Aufgabenstellungen sowie die Möglichkeit im schriftlichen Abitur aus vier Aufgabenvorschlägen auszuwählen – in den vergangenen Jahren gab es nur drei – seien Gründe für das gute Abschneiden der Schüler. Auch sei der Jahrgang kaum von Lockdowns und Homeschooling betroffen gewesen, so Krompholz. (Laura Hellwig)

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